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Auch noch ne Ergänzung:
![]() Zitat:
![]() Die Mini-Transistoren in Chips, die Schalt-Aufgaben haben schon, ja, aber nicht Leistungselektronik. Die haben selbst ja schon eine gewisse Kapazität und das braucht bis diese Ladung abgeflossen ist und sich die Charakteristika ändern, sprich der Transistor mehr Strom liefert, also weiter "auf macht". Ich hab gerade keine Zeit das zu suchen, aber es gab mal Berichte wonach Intel einen Teil der Spannungswandler auf das CPU Package auslagern will um die imensen Impendanzwandlungen (oder auch plötzlich wechselnder Strombedarf) von ner CPU besser auffangen zu können und dadurch letztlich auch Strom zu sparen. Leistungs-Transistoren haben eine Gewisse Flankensteilheit was änderungen an der Strommenge angeht die sie liefern, und da sind die auf Mainboards verbauten Leistungstransistoren zwar recht gut, weil sie nicht so ewig groß sind, aber sie sind immer noch um größenordnungen von dem weg was so eine CPU zieht wenn sie plötzlich vom idle in den Lastbereich geht. Kondensatoren andererseits haben eine Imense Flankensteilheit in dem Bereich - sie können kurzfristig extrem viel Leistung abgeben - Das kann bei Größeren Kondensatoren in den Kilowatt-Bereich gehen - aber halt nur für den Bruchteil einer Sekunde. Die Glättungskondensatoren die du meinst gibt es natürlich auch, aber nicht mehr so auf dem Mainboard. Da kommt ja schon sehr gut geglättete Gleichspannung an. Bzw. wie mans nimmt - die Kondensatoren glätten natürlich auch, weil ohne sie die CPU-Spannung massiv Zusammenbrechen würde wenn da mal schnell ein Paar Millionen kleine Transistoren schalten. So ne CPU braucht höchstens ein paar Takte um von 10W idle auf 60W last zu schalten - so ein Leistungstransistor ein paar mili- oder vielleicht sogar microsekunden. Die differenz müssen die entsprechenden Kondensatoren ausgleichen.
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There's too much beauty upon this earth for lonely men to bear. Richard Le Gallienne
Geändert von Chriss (01-09-2006 um 14:00 Uhr). |