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Magicq99 19-12-2005 18:59

Zitat:

Zitat von zizouu
und die EU muss sich keineswegs mit der türkischen kultur anfreunden, da die türkei in die EU will und nicht die EU die türkei in der EU haben will

Das ist aber genau die falsche Einstellung, denn alle Mitglieder sind gleichwertig. Mit einem Betritt der Türkei gehört die türkische Kultur genauso zur EU wie die deutsche oder französische. Und genau deshalb muss sich die EU damit anfreunden.

Für die EU ist das ganze schon eine Herausforderung, denn immerhin will man all diese Kulturen unter einem Dach vereinen.

Und wenn die EU die Türkei nicht in der EU haben will, wieso steht der Beitritt dann überhaupt zur Debatte? Spätestens wenn die Beitrittsverhandlungen beginnen will die EU die Türkei auch dabei haben, sonst gäbe es ja nichts zu verhandeln.

Ironman 19-12-2005 19:07

d.h. nicht, dass es die ganze EU will
und ich glaube, dass so ziemlich der größte teil der völker aus den EU ländern gegen eine aufnahme ist


ich habe nie gesagt, dass die türkeen nicht gleichwertig seien :twink:

und wie gesagt die EU muss einen sch**ß aber sich nicht damit anfreunden
sie muss sich damit anfreunden, dassdie türkei in die EU "will", aber sie muss sich nicht damit anfreunden sie aufzunehmen

und eine merkwürdige verhandlung wäre es, wenn jeder dafür wäre oO

ElDono0 19-12-2005 19:19

Zitat:

Zitat von zizouu
d.h. nicht, dass es die ganze EU will
und ich glaube, dass so ziemlich der größte teil der völker aus den EU ländern gegen eine aufnahme ist


ich habe nie gesagt, dass die türkeen nicht gleichwertig seien :twink:

und wie gesagt die EU muss einen sch**ß aber sich nicht damit anfreunden
sie muss sich damit anfreunden, dassdie türkei in die EU "will", aber sie muss sich nicht damit anfreunden sie aufzunehmen

und eine merkwürdige verhandlung wäre es, wenn jeder dafür wäre oO


da möchte ich doch anmerken das der wohl der größte teil der bevölkerung dagegen ist und nicht der politiker...

Ironman 19-12-2005 19:20

und ich möchte anmerken, dass ich mit "völker der eu" die bevölkerung und nicht die politker der EU meinte^^

MineVeBen 19-12-2005 19:22

dieses thema wird von manch einen hochgepusht. wo die polen in die eu kamen oder besser die litauer haben haben die meisten mit dem finger auf einen gezeigt und haben gesagt das es voll schlimm wäre das der "pack"(sorry das ich das schreiben muss abergenau so haben das meine deutschen kolegen gesagt)in die eu reinkommt.
und wirtschaftlich gesehen ist die türkei viel viel weiter wie manch anderer eu staat.

ich denke wenn mann mit dem vorurteil denken entlich aufhören würde wäre das für beide seiten einfacher

Magicq99 19-12-2005 20:23

Zitat:

Zitat von zizouu
d.h. nicht, dass es die ganze EU will
und ich glaube, dass so ziemlich der größte teil der völker aus den EU ländern gegen eine aufnahme ist


ich habe nie gesagt, dass die türkeen nicht gleichwertig seien :twink:

und wie gesagt die EU muss einen sch**ß aber sich nicht damit anfreunden
sie muss sich damit anfreunden, dassdie türkei in die EU "will", aber sie muss sich nicht damit anfreunden sie aufzunehmen

und eine merkwürdige verhandlung wäre es, wenn jeder dafür wäre oO

Das wird sich aber erst während den Verhandlungen zeigen. Und wir sprechen ja nicht davon, dass die Türkei gleich im nächsten Jahr beitritt. Bis dahin werden noch einige Jahre vergehen und die Meinung der Bevölkerung kann sich in dieser Zeit auch sehr stark ändern. Von daher sollte man die aktuelle Stimmung in der Bevölkerung nicht als Richtlinie verwenden.

Wenn sich die EU aber entschließt die Türkei aufzunehmen, muss sie sich sehr wohl mit der türkischen Kultur anfreunden, da diese dann eben ein Teil der EU wird.

Tassahak 22-12-2005 22:07

Wieso ist denn der Großteil der Bevölkerung eigentlich dagegen? zizou?

Aschante 23-12-2005 00:33

Hmmm... Kultur.. japp ok... Türkei:Schweiz... diese Bilder.. ja ne Welcome Türkei...?!
Das beim Fußball einigen das Denkvermögen wegbleibt, weiss ich jetzt seit 10 Jahren, seit ich nebenher im Sicherheitsdienst eines Fußballclubs arbeite... aber sowas wie bei oben genanntem Spiel habe ich noch nie erlebt.. das war schon ziemlich .. hart...
Aber hey, meinetwegen, rein mit der Türkei. Und morgen tritt Rußland bei?
Und in den nächsten Wochen der ganze Rest?
Ich wusste es schon immer.. wir haben demnächst komplett amerikanische Verhältnisse in der uns bekannten "alten Welt"...

Cool.. ich darf in Deutschland mittlerweile schon fast nicht mehr unsere eigene Kultur mit allen Vor- und Nachteilen ausleben, weil sich bei jedem Scheiss irgendwer angegriffen fühlt oder rassistischen Hintergrund vermutet.. Ja ne logo.. und wer macht immer wieder Theater wegen der Kopftuch-Geschichten? Krass.. passt aber schon... ich beantrage morgen mal aus reinem Protest die Schweizer-Staatsangehörigkeit... warum?
Weil das keine EU ist oder irgendwas, was auch nur im Ansatz damit zu tun haben könnte. Die Schweizer haben den Bogen seit Jahrhunderten raus. Hut ab! Die haben Kultur, akzeptieren Ausländer, aber nur unter der Bedingung, dass sie die Landessprache beherrschen, politisch informiert sind und Geschichtlichen Background zur Schweiz haben. Eigene Kultur ausleben ja, aber die Schweizer Kultur hat Hausrecht und da gits keine Diskussionen. Manchmal wäre ich wirklich gerne ein Schweizer.... vor allem haben die irgendwie immer die Ruhe selbst weg.

Sodele genug geschwafelt, ich geh zocken. N8

AMD-Powered 23-12-2005 00:56

Sehr passend geschrieben Aschante! :yes: :thx:

prog@mer 23-12-2005 08:56

russland wäre mir ehrlich gesagt lieber als die türkei

MineVeBen 23-12-2005 18:50

die türkei wird früher oder später in die eu kommen das ist sicher wie das amen in der kirche.

Ironman 23-12-2005 19:33

ich deke auch, dass man sie aufnehmen wird

frage mich dazu noch wieso überhaupt ein land im gespräch ist, wessen fläche nur zu 5% in europa liegt

MineVeBen 23-12-2005 20:19

tya was glaubst du was passier wenn die türkei die tore zumacht. europa-asien

die eu wird sich bestimmt auch ein vorteil sehen warum sonst verhandeln

ElDono0 23-12-2005 21:33

Zitat:

Zitat von indygo197
tya was glaubst du was passier wenn die türkei die tore zumacht. europa-asien

die eu wird sich bestimmt auch ein vorteil sehen warum sonst verhandeln

sie sieht den vorteil in der masse!

eine große armee und eine große bevölerkungsanzahl...

das stellt die eu wieder eine ebene weiter im vergleich mit den usa...

Tassahak 24-12-2005 11:55

Das ist falsch!

1. Will (und wollte) die EU niemals ein Kontrahent der USA sein.
2. Spielt die militärische Überlegung für die EU ebenfalls keine bedeutende Rolle. Europäische Armeen sind in der Zahl ziemlich gering, um schnelles Eingreifen zu ermöglichen. Das ist auch die Devise der EU, sofern ich mich nicht irre: Kleinere, aber effektivere Eingreiftruppen für ein schnelles Intervenieren. Eine riesengroße Armee braucht's dafür schlichtweg nicht; nicht zuletzt auch deshalb, weil die bisherigen Mitglieder diese "Nachfrage an Soldaten" auch selbst befriedigen könnten.
3. Ist die Europäische Union vor allem eine wirtschaftliche und politische Vereinigung; militärisch ist sie weniger bedeutend. Dafür gibt's aber auch z. B. die NATO, in welcher die Türkei bekanntlich ebenfalls Mitglied ist. So gesehen, verfügt man doch schon über deren Armeen.

KingAdler 24-12-2005 12:25

:D
Zitat:

Zitat von Magicq99
Das ist aber genau die falsche Einstellung, denn alle Mitglieder sind gleichwertig. Mit einem Betritt der Türkei gehört die türkische Kultur genauso zur EU wie die deutsche oder französische. Und genau deshalb muss sich die EU damit anfreunden.

Für die EU ist das ganze schon eine Herausforderung, denn immerhin will man all diese Kulturen unter einem Dach vereinen.

Und wenn die EU die Türkei nicht in der EU haben will, wieso steht der Beitritt dann überhaupt zur Debatte? Spätestens wenn die Beitrittsverhandlungen beginnen will die EU die Türkei auch dabei haben, sonst gäbe es ja nichts zu verhandeln.


jo das stimmt und soll auch so sein .nur frage ich mich wieso die brd dann am meisten zahlen muss wenn doch alkle gleichberechtigt sind... .;)



Zitat:

Zitat von indygo197
tya was glaubst du was passier wenn die türkei die tore zumacht. europa-asien

die eu wird sich bestimmt auch ein vorteil sehen warum sonst verhandeln


die Eu interessiert das eher weniger.es ist der amerikaner der der EU druck macht sonst nischt.^^

im notfall rollen eben deutsche panzer wieder. :eg: :rofl:

Ironman 24-12-2005 14:09

so viel zur gleichberechtigung innerhalb der eu
nun gibt es schon rabatt, wenn man brite ist
und natürlich den zuschlag wenn man ein deutscher ist


und "kulturen unter einem dach vereinen" heißt nicht anderes als kulturen auszulöschen und zu vernichten
oder seht ihr im deutschen volk eine kultur?
bis auf in bayern haben wir keine eigene kultur mehr
ausgenommen natürlich die volksverdummung durch mtv, die schon kult ist



achja manu: wie war das nochmal gestern in ts?
auf die....?:wrofl::eg:

KingAdler 24-12-2005 16:36

Zitat:

Zitat von Tassahak
Das ist falsch!

1. Will (und wollte) die EU niemals ein Kontrahent der USA sein.
2. Spielt die militärische Überlegung für die EU ebenfalls keine bedeutende Rolle. Europäische Armeen sind in der Zahl ziemlich gering, um schnelles Eingreifen zu ermöglichen. Das ist auch die Devise der EU, sofern ich mich nicht irre: Kleinere, aber effektivere Eingreiftruppen für ein schnelles Intervenieren. Eine riesengroße Armee braucht's dafür schlichtweg nicht; nicht zuletzt auch deshalb, weil die bisherigen Mitglieder diese "Nachfrage an Soldaten" auch selbst befriedigen könnten.
3. Ist die Europäische Union vor allem eine wirtschaftliche und politische Vereinigung; militärisch ist sie weniger bedeutend. Dafür gibt's aber auch z. B. die NATO, in welcher die Türkei bekanntlich ebenfalls Mitglied ist. So gesehen, verfügt man doch schon über deren Armeen.


vote!


amerika allerdings benötigt z.b. gerade die türkei für ihre operationen im nahen osten .
deshalb wird sich die EU auch darum "bemühen" müssen das die türkei beitritt.wenn das öl mal alle ist wird die türkei denke ich für die usa uninteressant sofern keine weiteren militärischen operationen "erforderlich" sind.^^

daabrippa 25-12-2005 00:19

Die Türkei is in der Nato, wenn die Amis da irgendwas wollen geht das auch so. Dazu muß die Türkei nicht in die EU. :rolleyes:

KingAdler 25-12-2005 01:18

Zitat:

Zitat von daabrippa
Die Türkei is in der Nato, wenn die Amis da irgendwas wollen geht das auch so. Dazu muß die Türkei nicht in die EU. :rolleyes:


du hast keine ahnung mein freund.aber wurscht. ich möchte dir deinen irrglauben ned nehmen .;) :D

daabrippa 25-12-2005 02:01

Gut. Sinn Deines Posts?

/e bzw. Wo lieg ich falsch?

KingAdler 25-12-2005 08:03

ganz einfach .Die NATO wurde nicht gegründet um sinnlos irgendwelche staaten anzugreifen .
nehmen wir mal die brd als bsp. .wenn amerika angegriffen wird sind wir automatisch verpflichtet ihr zu helfen .das gilt natürlich für jedes mitglied der NATO.
was aber wenn der amerikaner wie im falle des Iraks auf die NATO nicht zählen kann weil kein angriff auf die vereinigten staaten von diesem land (in diesem falle irak ) ausging.
Tja dann bringt die NATO garnichts mehr frank.
Dann braucht Amerika standbeine um im nahe osten effektiv "arbeiten" zu können .das ist sicher einfacher als wenn die türkei nur in der nato ist.... .ich denke du wirst mich verstehen . :D

daabrippa 25-12-2005 10:07

Hmm, laut Deiner Aussage gilt dann folgendes: Da die Türkei in der Nato is gibbet da auch gewisse "Pflichten" seinen Bündnispartnern beizustehen. Und da die Amis das so hingedreht haben, daß sie eben nicht einfach mal irgendwen angreifen is doch alles klar. Stichwort 9. September, Bündnisfall, "Angriff auf Amerika" etc.

Ich peil nicht was das mit dem potentiellen EU-Beitritt der Türkei zu tun hat.

Tassahak 25-12-2005 13:25

Zitat:

Zitat von KingAdler
jo das stimmt und soll auch so sein .nur frage ich mich wieso die brd dann am meisten zahlen muss wenn doch alkle gleichberechtigt sind... .;)

Weil Deutschland mit Abstand das bevölkerungsreichste Mitglied ist.

Magicq99 25-12-2005 14:24

Zitat:

Zitat von Tassahak
Weil Deutschland mit Abstand das bevölkerungsreichste Mitglied ist.

und dazu noch die größte Wirtschaft hat.

Der Rabatt für GB wurde in den 80ern von Margret Thatcher (schreibt man die so?) ausgehandelt. Da ein sehr großer Teil des EU Budgets aber für Farm Substitutionen ausgegeben wird, sah sich Thatcher benachteiligt, da dadurch vor allem Nationen mit sehr viel Farmen profitieren (z.B. Frankreich), wozu GB aber nicht zählt. Da also GB deutlich weniger Substitutionen bekommt, wurde von der EU als Ausgleich ein Rabatt gewährt.

Im Moment steht das ganze nun wieder zur Debatte, da eine Kürzung der Substitutionen gefordert wird. Das trifft vor allem Frankreich, da die die meisten Substitutionen bekommen. Daher fordert Frankreich nun im Gegenzug eine Kürzung des Rabatts für GB. Es ist also im Grunde eine wer-bezahlt-was und wer-bekommt-was Debatte.

KingAdler 25-12-2005 16:54

Zitat:

Zitat von Tassahak
Weil Deutschland mit Abstand das bevölkerungsreichste Mitglied ist.


was für mich ganz klar zu folge hat das sich der "big deal" für die brd nicht lohnt (mal alleine speziell der euro).
nur weil wir die stärkste wirtschaft usw. haben muss das doch noch lange nicht heißen das wir auch mehr bezahlen.das sind steuergelder die bürger der brd "erarbeitet" haben .
wieso soll das anderen ländern zu gute kommen wenn wir selbst genug eigene probleme haben ?
---> gegner dieser misslichen situation ... .

Tassahak 25-12-2005 21:17

Ja, aber schau, King: Was wäre nun, wenn Frankreich am meisten Gelder zahlen müsste? Was wäre denn das für eine Gerechtigkeit? Du verlangst doch auch, dass deutsche Besserverdiener höheren Steuern zahlen als ärmere Bürger, oder nicht? Wenn die stärkste Wirtschaft nichts abgeben kann, wer dann?

daabrippa 25-12-2005 22:03

Und Du hast meine Frage noch nicht beantwortet. Also bitte.

Magicq99 25-12-2005 22:19

Zitat:

Zitat von Tassahak
Ja, aber schau, King: Was wäre nun, wenn Frankreich am meisten Gelder zahlen müsste? Was wäre denn das für eine Gerechtigkeit? Du verlangst doch auch, dass deutsche Besserverdiener höheren Steuern zahlen als ärmere Bürger, oder nicht? Wenn die stärkste Wirtschaft nichts abgeben kann, wer dann?

Richtig, genau das ist ja die Idee dahinter. Die reichen Länder zahlen mehr in die EU ein als sie als Leistung wieder raus bekommen. Das ist nicht nur für Deutschland der Fall, aber da D das größte Land und die stärkste Wirtschaftskraft ist, ist die Differenz hier am größten. Bei den armen Ländern ist es umgekehrt, sie erhalten mehr Leistung aus der EU als sie bezahlen.

Auf diese Weise profitieren die armen Länder unterm Strich, was dort zu Wachstum führt, was wiederum zu stärkerem Handel mit den Nachbarländern (auch mit den reicheren) führt. Irgendwann sind die ärmeren Länder so weit gewachsen, dass auch sie zu den reicheren Ländern gehören. Die reicheren Ländern bekommen dann durch den stärkeren Handel mit den gewachsenen Nachbarn auch wieder etwas zurück. So soll sich das ganze dann von Land zu Land ausbreiten und der Lebensstandard und die Wirtschaft des gesamten Kontinents anheben.

Zumindest stellt man sich das so in der Art vor. Ob es in der Praxis funktioniert muss sich aber wohl erst noch zeigen. Interessant dabei ist, dass jeder sagt die Reichen sollen doch den Armen was abgeben, sobald es aber darum geht selbst irgendwo Abstriche zu machen, endet diese Meinung.

KingAdler 26-12-2005 08:40

Zitat:

Zitat von Tassahak
Ja, aber schau, King: Was wäre nun, wenn Frankreich am meisten Gelder zahlen müsste? Was wäre denn das für eine Gerechtigkeit? Du verlangst doch auch, dass deutsche Besserverdiener höheren Steuern zahlen als ärmere Bürger, oder nicht? Wenn die stärkste Wirtschaft nichts abgeben kann, wer dann?


die topverdiener in deutschland die mehr steuern zahlen müssen ,zahlen das aber in einen "pott" der auch nur für die bürger der brd verwendet wird (nahezu 100%).
was wir allerdings an die eu zahlen das wird nicht nur für uns verwendet.
keiner sollte mehr bezahlen.alle einen festen betrag .das ist fair und jeder hat die gleichen rechte und privilegien.;)


@magic


theoretisch mag das richtig sein aber was ist denn mit den 100k arbeitsplätzen die ständig ins ausland verlagert werden ?komm mir bloß nicht das das das wirtschaftliche wachstum in der brd fördern würde... .
die eu schadet deutschland und nicht nur durch diese 2 aspekte... .

btt: gings ursprünglich nicht um die türkei ?:D

haudegeen 26-12-2005 10:13

Zitat:

Zitat von daabrippa
Und Du hast meine Frage noch nicht beantwortet. Also bitte.

jo weil du recht hast ;)

tjo und wie aschante schon ne seite vorher schrieb ...das wegen der schweiz ist vollkommen richtig,ich sehe es ja bei uns wie es zugeht da hast als "nichtösterreicher" schon mehr rechte wie als einheimischer...

aber sollte es doch soweit kommen dann sollen sie es wenigstens so handhaben wie in der schweiz mit "landesgeschichte,sprache usw.." ...und vorallem muss man in der schweiz als ausländer jedes jahr vorweisen wo und wie lang man gearbeitet hat damit man ein weiteres jahr bleiben darf,wenn nicht dann darfst heimfahren.wieso geht sowas bei uns nicht ?

was aber nicht heissen soll das ich damit alle mein damit das gleich im vorhinein geklärt ist.

es gehören einfach richtlinien her die eingehalten werden müssen...dann hätt ich mit dem beitritt auch kein problem aber so ?!?!

Tassahak 26-12-2005 12:44

Zitat:

Zitat von KingAdler
die topverdiener in deutschland die mehr steuern zahlen müssen ,zahlen das aber in einen "pott" der auch nur für die bürger der brd verwendet wird (nahezu 100%).
was wir allerdings an die eu zahlen das wird nicht nur für uns verwendet.
keiner sollte mehr bezahlen.alle einen festen betrag .das ist fair und jeder hat die gleichen rechte und privilegien.;)

Das geht am Prinzip der Solidarität, worauf sich die EU mitunter gründet, vorbei. Außerdem siehst du die Sachlage nur deutschlandbezogen; erkenne doch endlich den Status einer Gemeinschaft der EU an: EU-Bürger zahlen Geld ein, welches anderen EU-Bürgern zu Gute kommt.

raptorsf 26-12-2005 12:59

oh je Magicq99, dann scheint ja die Politik der EU praktisch identisch zu sein mit dem Wahlkampf der PDS oder früher einer kommunisitschen Partei. Alles Geld kommt zuerst mal in einen grossen Topf (der natürlich vor allem von den Reichen gestopft wird) und danch wird das ganze im Giesskannenprinzip wieder verteilt. Da wird wieder viel Geld nutzlos versickern, und was noch schlimmer ist, Leistung lohnt sich ja im Prinzip gar nicht. Da bin ich doch lieber in einem armen Land wo ich Geld kriege und mache mir ein schönes Leben, die andern bezahlen ja.

Aber nochmal meine Frage: Dass die Türkei in die EU will leuchtet mir ja irgendwo ein - aber wieso will die EU unbedingt die Türkei? Mir kommt es schlicht so vor, als wolle die EU einfach mehr Territorium und hat somit das Gefühl, mehr Macht zu haben. Aber irgendwie sind diese Gedanken von gestern - genauso wie der Kommunismus. Grösse hat nicht unbedingt was mit Macht zu tun. Die Ziele der EU sollten anstatt Land besser eine grössere Flexibilität und weniger Bürokratie sein - dann hätten sie es auch irgendwann mit den Finanzen im Griff.

PS: Wegen Ausländern in der Schweiz wurde vieles richtig gesagt. Was auch ganz interessant ist, dass Ausländer die sogenannte Quellensteuer bezahlen müssen, d.h. dass jeden Monat von ihrem Lohn die Steuern gleich abgezogen werden. Wir als Schweizer haben immer 1 Jahr Zeit dies zu tun - natürlich dann auch flexibler und günstiger :)

Magicq99 26-12-2005 17:01

Zitat:

Zitat von raptorsf
oh je Magicq99, dann scheint ja die Politik der EU praktisch identisch zu sein mit dem Wahlkampf der PDS oder früher einer kommunisitschen Partei. Alles Geld kommt zuerst mal in einen grossen Topf (der natürlich vor allem von den Reichen gestopft wird) und danch wird das ganze im Giesskannenprinzip wieder verteilt. Da wird wieder viel Geld nutzlos versickern, und was noch schlimmer ist, Leistung lohnt sich ja im Prinzip gar nicht. Da bin ich doch lieber in einem armen Land wo ich Geld kriege und mache mir ein schönes Leben, die andern bezahlen ja.

Ganz so einfach ist es nicht. Es gibt den Unterschied, dass es dabei nicht um das GESAMTE Geld geht, sondern nur um das Budget der EU selbst. Da die reichen Länder logischerweise über mehr Geld verfügen als die ärmeren, stammt auch der größte Teil des EU Budgets eben von diesen. Deswegen profitieren auch die reichen Länder unterm Strich weniger von der EU als die ärmeren, da diese weniger einzahlen.

Es geht bei der EU auch nicht darum wer wieviel profitiert, sondern darum Dinge zu realisieren die die einzelnen Nationen aus sich alleine heraus nicht umsetzen könnten. Ginge es nur darum, wieder genauso viel Leistung aus der EU zu erhalten wie man auch einbezahlt, dann bräuchte man die EU erst garnicht, denn es könnte jeder seinen Beitrag gleich in sich selbst investieren.

Bestimmte Dinge kann eine einzelne Nation aus sich heraus aber nicht erreichen. Die deutsche Wirtschaft profitiert z.B. vom Export. Deutschland selbst hat aus sicher heraus aber keinen Einfluss auf die Wirtschaft der Länder, die deutsche Produkte importieren. Deutschland hängt also immer davon ab, wieviele tatsächlich exportiert wird. Wenn die Importländer den Bach runtergehen, macht sich das auch in Deutschland bemerkbar. Unsere Wirtschaft bringt ja nichts wenn nichts exportiert wird. Über die EU gibt es aber nun die Möglichkeit diese Länder zu fördern, was z.B. wiederum zu stärkerem Handel führt. Am Ende profitiert dann jeder davon, weil eben die gesamte Wirtschaft schneller wächst, als es jede einzelne aus sich heraus tun würde.

Aber ich habe dieses System nicht erfunden, daher weiss ich nicht ob es auch wirklich funktioniert, das muss die Zeit uns zeigen. Aber was wäre eine bessere Alternative um die Probleme unserer Zeit zu lösen? Ich kenne keine, von daher sollte man der EU eine Chance geben. Ich befürchte nur, dass die EU inzwischen schon zu groß geworden ist und zu viele ärmere Mitgliedsstaaten beherbergt und außerdem überreguliert ist.

raptorsf 26-12-2005 18:06

mit der Logik könnte ich einem "Kunden" 100 Euro geben damit er diese dann wieder bei meinem Geschäft ausgibt und ich kann dann behaupten, ich hätte 100 Euro Umsatz oder gar Gewinn gemacht die ich sonst nicht gemacht hätte?

Natürlich eine stark vereinfachte Darstellung, aber im Prinzip so richtig. Nur bringt sowas 0 % Wirtschaftswachstum - die ganze Bürokratie und sonstigen Aufwand gar noch nicht gerechnet.

Ich denke kulturell oder auch in Sicherheitsfragen kann die EU sicherlich Gutes tun, aber wirtschaftlich habe ich da so meine Zweifel.

Oder habt ihr echt das Gefühl das die Leute in Brüssel mehr Ahnung haben von italienischen Tomaten oder bayerischen Weisswürsten als die jeweiligen Länder?

Magicq99 26-12-2005 18:26

Zitat:

Zitat von raptorsf
mit der Logik könnte ich einem "Kunden" 100 Euro geben damit er diese dann wieder bei meinem Geschäft ausgibt und ich kann dann behaupten, ich hätte 100 Euro Umsatz oder gar Gewinn gemacht die ich sonst nicht gemacht hätte?

So funktioniert das ja auch nicht. Aber wenn Du 100 Euro in irgendwas investierst, dass dem "Kunden" dann hilft selbst mehr Geld zu verdienen, dann kann er von diesem Geld Deine Produkte kaufen, die er sich sonst nicht leisten könnte. Es ist ja nicht so, dass das EU Geld in den Ländern direkt unterm Volk verteilt wird. Die Mitgliedsländern erhalten Unterstützung durch Leistungen wie z.B. Substitutionen.

Du kannst die 100 Euro auch behalten. Dann hast Du zwar zunächst 100 Euro mehr in der Tasche, verkaufst aber kein Produkt, da es sich der Kunde nicht leisten kann.

Aber wie gesagt, ich hab mir dieses System nicht ausgedacht und ich weiss auch nicht ob es funktioniert. Aber zumindest habe ich es so verstanden, dass es so funktionieren soll. Ob es das wirklich tut wird sich zeigen müssen.

Die Probleme, die Deutschland zur Zeit hat, sind aber in erster Linie hausgemacht. Die EU ändert daran vermutlich nichts, aber die Exporte aus Deutschland sind z.B. in den letzten 5 Jahren um 50% gestiegen (laut Wikipedia), was mit Sicherheit auch dem stärkeren Handel durch die EU zu verdanken ist.

KingAdler 26-12-2005 18:41

Zitat:

Zitat von Tassahak
Das geht am Prinzip der Solidarität, worauf sich die EU mitunter gründet, vorbei. Außerdem siehst du die Sachlage nur deutschlandbezogen; erkenne doch endlich den Status einer Gemeinschaft der EU an: EU-Bürger zahlen Geld ein, welches anderen EU-Bürgern zu Gute kommt.


ich muss das nicht einsehen weil ich ein recht auf freie meinungsäußerung habe .;)
ich sehe einen großen nachteil für die brd und der ist auch klar ersichtlich .:(

Tassahak 26-12-2005 18:43

Wenn du nur das siehst, bist du egoistisch.

prog@mer 26-12-2005 19:10

seh das mal so: eu-bürger, die sich geld erarbeitet haben, müssen es anderen eu-bürgern geben, die sich weniger erarbeitet haben. willkommen im kommunistischen europa

ElDono0 26-12-2005 19:23

Zitat:

Zitat von Magicq99
So funktioniert das ja auch nicht. Aber wenn Du 100 Euro in irgendwas investierst, dass dem "Kunden" dann hilft selbst mehr Geld zu verdienen, dann kann er von diesem Geld Deine Produkte kaufen, die er sich sonst nicht leisten könnte. Es ist ja nicht so, dass das EU Geld in den Ländern direkt unterm Volk verteilt wird. Die Mitgliedsländern erhalten Unterstützung durch Leistungen wie z.B. Substitutionen.

Du kannst die 100 Euro auch behalten. Dann hast Du zwar zunächst 100 Euro mehr in der Tasche, verkaufst aber kein Produkt, da es sich der Kunde nicht leisten kann.

Aber wie gesagt, ich hab mir dieses System nicht ausgedacht und ich weiss auch nicht ob es funktioniert. Aber zumindest habe ich es so verstanden, dass es so funktionieren soll. Ob es das wirklich tut wird sich zeigen müssen.

Die Probleme, die Deutschland zur Zeit hat, sind aber in erster Linie hausgemacht. Die EU ändert daran vermutlich nichts, aber die Exporte aus Deutschland sind z.B. in den letzten 5 Jahren um 50% gestiegen (laut Wikipedia), was mit Sicherheit auch dem stärkeren Handel durch die EU zu verdanken ist.


besser kann man es nicht erklären.

um das bsp EU tauglich zu machen:

der franz bauer erhält EU unterschützung. durch das geld kann er sich eine neue verarbeitungsanlage kaufen. diese anglage kauft er bei einem deutschen unternehmen. dadurch produziert er evntuell mehr- verdient mehr und die franz regierung nimmt mehr geld ein

als folge dessen kauft die regierung was weiß ich vll neue einrichtungen für ihre schulen von deutschen firmen...

ps: das ist nur ein bsp ;)



das alles wird ein kreislauf


@progamer: das ganze hat überhauptnichts mit kommunismus zu tun. das system ist ung so augebaut wie der solipakt für die neuen bundesländer.


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