Vollständige Version anzeigen : Ist Opel noch zu retten?
Germane45
02-03-2009, 20:05
Wir lesen tägl. in der Presse, das der Automobilkonzern Opel nur durch Milliardensummen zu Retten ist.
Wobei Retten noch nicht einmal stimmen muss.
Ist der Tod nur aufgeschoben?
Der Mutterkonzern GM hat in der Vergangenheit ja wie ein Magnet gewirkt, und das Kapital aus Deutschland heraus gezogen, um seine schon schlechten Bilanzen zu beschönigen.
Auch musste Opel Deutschland alle seine Patente auf den Mutterkonzern übertragen, so das für jedes in Deutschland gebaute Fahrzeug zusätzlich Geldmittel an GM gezahlt werden muss, da diese ja im Besitz der Patentrechte sind.
GM hat hier ein relativ gesundes Unternehmen mehrfach zur Kasse gebeten, wenn das fertige Fahrzeug bei einem dt. Händler stand.
Das damit jetzt Schluss ist, wurde auch langsam Zeit.
Leider trifft es mal wieder den kl. Mann.
Auch die Zusage von GM, 50% der Patente zurückzuführen, kann keine saubere Lösung sein.
Politiker haben mit ihren Entscheidungen die Rettung von Firmen betreffend, noch nie so lange gezögert, wie in diesem Moment.
Es geht immerhin um eine 5.stellige Belegschaftszahl.
Ausserdem steht ein 'Superwahljahr' vor der Tür.
Trotzdem mauert die Politik.
Soll man sich jetzt lieber ein Auto eines anderen Herstellers aus diesem Land kaufen, um wenigstens Kranke anstatt fast Tote Unternehmen zu stützen?
Aber selbst die Kleinwagen von VW z.B., die gerade durch die Abwrackprämie einen starken Zulauf haben, werden nicht einmal in Deutschland hergestellt: :hmm:
Wie soll das Thema Opel behandelt werden?
SailedAway
02-03-2009, 22:02
Glaub nicht, dass es möglich ist Opel noch zu retten. Einfach zu marode und das hauptproblem ist eh GM. Bei Opel wird sich das ende nur herauszögern. Ist ja nicht das erste mal, dass eine Werksschließung droht.
Ich sag jetzt mal das, was ud fein umschrieben hast: GM hat Opel einfach kaputtgewirtschaftet. Weil GM selber die Kohle brauchte und Opel erfolgreich war, bot es sich an, die Kuh zu melken, bis die Zitzen qualmen. Dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, war absehbar.
Ich als mehr oder weniger aussenstehender frag mich aber generell was mit der Autoindustrie passieren soll.
Die meisten Hersteller setzen weiterhin auf Protzig statt Praktisch, die Japaner ham da den Sprung eher geschafft, wenn ich z.b. den IQ von Toyota anschaue. Solche Modelle fehlen mir glänzlich bei den vorwiegend Amerikanisch gesteuerten Konzernen.
Eure Kanzlerin hat ja auch ein intressanter Vorschlag gebracht, anstelle Geld in die Strom und Gasnetze zu investieren, lieber auf Hybrid Motoren zu investieren (so Singemäss...).
Solange dieser Sprung nicht vollzogen ist, sehe ich persönlich schwarz für die ganze Autoindustrie... Problem ist halt, dass eigentlich die Zulieferer und deren Arbeiterschar leidet.
Germane45
02-03-2009, 23:49
Die gesamte Autolobby hat sich in den letzten Jahrzehnten immer und überall durchgesetzt.
Selbst die von der Regierung vorgegebenen Abgasnormen und Fristen wurden von der Autoindustrie dreist ignoriert.
Der Kunde kauft ja schon.
Erst die zeitweilig hohen Ölpreise haben ein Umdenken beim Autokunden ausgelöst.
Die Spritfresser haben sich zum Ladenhüter entwickelt.
Im Fall von Opel kann man der Geschäftsleitung rein Theoretisch noch nicht einmal Vorwürfe machen.
Die besteht ja nur aus Personen mit einer eingebauten Fernsteuerung im Arsch, welche von Leuten gesteuert wird, die bei GM die Fäden ziehen.
Wo waren die Männer und Frauen der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat von Opel?
Das sollten ja eigentlich qualifizierte Mitarbeiter und Gewerkschafter sein.
Haben die alle einfach nur versagt? Waren die nur dumm? Haben die nur kurzfristig gedacht? Haben die überhaupt gedacht? :rolleyes:
Oder waren alle auf Mallorca? :rolleyes:
Die betriebl. Missstände können doch erst nicht seit der Wirtschaftskriese bekannt sein.
ich gehe mal stark davon aus das unsere regierung schon alles mögliche versuchen wird um Opel zu retten und aus dem GM konzern rauszulösen
SAAB wird es ja vorrausichtlich auch schaffen sich von GM abzunippeln und auf eigenen beinen stehen
das Problem an Opel ist die infrakstruktur ausserhalb derEU, den dort liefen die vertriebswege ausschlieslich über den mutterkonzern!
Vater Staat hat ja auch schon die anderen Deutschen automobilkonzerne aufgefordert Opel zu helfen!
mal sehen ob da was dabei rauskommt
Opels verkaufszahlen sind nämlich gut !
Das Problem ist einfach das viele Kunden die sich heutzutage noch ein Auto kaufen einfach viel zu viel Geld haben.
Und ich meine jetzt nicht die 80Jährigen Opas die schon lange die Rente durchhaben und sich einen nigelnagelneue Mercedes E Klasse natürlich mit allerlei Zubehör leisten können, nur damit die damit auf der Strasse ihre 40 kmh Fahren können.
Solche Leute die noch zuviel Geld haben und sich zum Beispiel auch eine Mercedes R-Klasse, CLS, SUV oder sonstige Protzdinger kaufen die sowiso niemand braucht, einfach bei den Steuerabgaben mehr latzen müssen, den dürfte das doch am wenigsten ausmachen und mit den Geld können die meinetwegen solche kaputtgewirtschafteten Firmen wie jetzt Opel retten.
Vor allem hatte ich letztens mal gelesen das es eigentlich gar nicht möglich sei 100% Opel von GM zu trennen.
Der Staat soll endlich die finger davon lassen und Firmen zu retten ansonsten wirtschaften später noch mehr grössere Bosse ihre Firmen kaputt und lassen die von unseren Steuergeldern retten.
Ist genauso wie mit den Banken, ich kann verstehen warum die das gemacht haben, aber warum müssen diese Banken immer noch mit Millionen um sich schmeissen das die gar nicht mehr haben?
hmm... bei SAAB ist doch noch gar nicht sicher wie die sich aus der Insolvenz retten wollen oder gar können, oder habe ich da was verpasst?
Hab letzhin gelesen das Saab nur aus taktischen Gründen Insolvenz anmeldete und dadurch die Arbeitsplätze rettet - was angeblich auch funktioniert, aber frag mich nicht wie das funktionieren soll - versteh zu wenig von der Wirtschaft als das zu beantworten :ka:.
Das Problem für den Staat ist ja, dass sie zwar die Autoindustrie absaufen lassen kann, aber die Zulieferer dann ebenso dicht machen können bzw. nicht mehr eine Daseinsberechtigung haben - das ist ja der Punkt. Man rettet mit nem Autokonzern nicht nur die 100k von da, sondern weitere 500k...
Das Thema Banken ist ja sowieso wieder ein anderes, dass Geld das da verloren ist geht dann dem Volk wieder weg - die wiederum dann die Wirtschaft nich ankurbeln und so ists ein Teufelskreis... (wir ham ja atm den Stress von wegen Steueroase und UBS...).
Ich weiss nicht, aber wäre vieleicht eine verstaatlichung der Autokonzerne nicht schlussendlich die beste Lösung?
Was willst du den nicht noch alles verstaatlichen? Autokonzerne sollten frei bleiben so wie auch alle anderen Firmen, Firmen die sich nicht durchsetzten können machen pleite, das jetzt an Opel sehr viele Arbeitsplätze Europaweit hängen ist zwar schade, aber ich sehe das nicht ein das mit Steuergeldern Firmen gerettet werden, wo es noch nichtmals sicher ist das diese Firmen Schlussendlich auch weiterhin überleben.
Verkaufzahlen sind nicht alles hatte mal gelesen das Opel noch sehr von GM abhänig ist, das alles zu trennen wird wohl eine grosse Aufgabe sein, ob das letztendlich was bringt ist die eine sache
hmm... Swizzy jetzt mal etwas provokativ gesagt, wir in Deutschland haben etwas über 5 Millionen reale Arbeitlose müssten knapp 6 Millionen sein, von dieser Zahl kommen wir erst auch nicht mehr runter da kann die Merkel und Co. die Statistiken noch so beschönigen, dann werden die auch nicht mehr auffallen.
es wird halt einfach mal wieder zeit fürn kleinen krieg ;) der wiederaufbau in europa lässt die wirtschaft boomen
das problem is nicht das opel kein feld verdient
das problem ist das GM das geld einsackt und opel am langen arm verhungern lässt und das gehört unterbunden
Dark Warrior
03-03-2009, 10:47
Ich weiss nicht, aber wäre vieleicht eine verstaatlichung der Autokonzerne nicht schlussendlich die beste Lösung?
Das ist ein nicht endender Teufelskreis, erst wird ein Konzern/Firma/whatever verstaatlicht und dann wenn es nicht mehr genug Steuergelder gibt, wird abgegeben war schon davor so und wird sich mit Sicherheit auch höchstwahrscheinlich in der Zukunft auch nicht ändern.;)
Ich finde, dass Opel untergehen sollte, da die Leute die da arbeiten gut abgesichert sind (zuletzt mal irgendwo gelesen).
Apropos zu den Leuten die sagen: " Mal wieder Zeit für einen kleinen Krieg".
Ihr habt also kein Problem damit wenn eure Familie, Freunde und Verwandte durch all die abscheulichen Waffen, die es zur Zeit gibt getötet werden?
Es wäre die einfachste Lösung aber längst nicht die Beste!
Germane45
03-03-2009, 11:10
Hab letzhin gelesen das Saab nur aus taktischen Gründen Insolvenz anmeldete und dadurch die Arbeitsplätze rettet
Gerettet sind die Arbeitsplätze allerdings nur für kurze Zeit.
Der Insolvenzverwalter muss erst mal einen Käufer finden.
Würde mich allerdings auch nicht wundern, wenn GM die Patente von Saab kassiert hat.
Ohne diese wird die Sache noch schwieriger, die Firma zu retten.
Arbeitsplätze wird das aber trotzdem kosten, da Werksschliessungen meist auf dem Programm stehen.
Opel kann sich vllt. nur durch eine komplette loslösung vom Mutterkonzern retten. Aber auch nicht ohne Hilfe vom Staat.
Nur wird GM die Kuh gehen lassen, die noch Milch gibt? :ka:
ich denke da wird GM sich nicht wehren können, nach aktuellem stand wird GM wohl insolvent und am ende zerschlagen. also müssen sie opel vom haken lassen :)
raptorsf
03-03-2009, 11:20
mein erstes (und auch mein zweites und drittes) Auto war ein Opel auch die aktuellen Modelle (vor allem der Insigna) sind wirklich toll - deswegen tut mir das ganze irgendwie schon leid.
Leider stecken wir aber nicht nur in einer Automobil-Krise sondern in einer Wirtschaftskrise. Das Problem ist also nicht nur Opel sondern viel grösser.
Und der normale Mensch spart halt zuerst mal dort, wo es nicht so weh tut. Da schiebt man halt den Neuwagenkauf noch etwas weiter nach hinten und fährt halt mal ein Auto ein oder zwei Jahre länger.
Habe vor kurzem mit "meinem" Mercedes-Verkäufer gesprochen, der sagt das er seit einigen Wochen überhaupt keine Angebote machen konnte für eine S-Klasse, CLS oder ähnliches - nur die Kleinen Modelle laufen noch einigermassen...
Aber zurück zu Opel - das sehe ich schwarz, wird wohl ähnlich laufen wie bei Saab...
Germane45
08-03-2009, 13:32
Die aktuelle Entwicklung war ja vorhersehbar, aber ist doch immer interessant zu verfolgen.
Die Ministerpräsidenten der Länder die ein Opel Werk beheimaten, schreien natürlich am lautesten nach Hilfe.
In einem Wahljahr ist das besonders wichtig.:rolleyes:
Die Bundesregierung spielt auf Zeit, genau wie GM und die Regierung dieses Landes.
Wenn sich niemand der Verantwortlichen ausreichend bewegt, wird es wohl auf eine Insolvenz hinausgehen.
man kann nicht alles retten. ob jetzt opel gerettet werden MUSS, kann ich nicht nachvollziehen da ich mich mit der materie zu wenig auskenne.
das ganze erweckt für mich den eindruck, dass die welt einfach "zu klein" ist für so viele automarken...
zum zeitspiel der parteien, GM oder jeder andere investor wäre doch total bescheuert, wenn sie nun kohle in das unternehmen pumpen würden, wenn noch die hoffnung besteht dass die Regierung einen großteil bereit ist zu zahlen.
das problem ist nicht das opel einfach schledcht ist
das problemw ar das der mitterkonzern GM die ganze zeit opel das blut ausgesaugt hat weil die scheisse autos bauen
ohne GM würde opel aktuel sicher gut da stehen und hätte keine sorgen mit einer drohenden insolvenz
auf der anderen seite wenn man sieht das opel jahrelang keine steuern bezahlt hat und nur verluste beimstaat angemeldet hat bin ich fast der meinung man sollte es auf die insolvenz hinauslaufen lassen, das heist ja noch nicht das opel dann verschwindet
AMD-Powered
08-03-2009, 23:08
Glaubt hier einer das nur Opel keine Steuern gezahlt hat?
Da gibt es noch unzählige andere Firmen/Konzerne aber das ist ja kein Problem von denen sondern unserem Staat und unseren Gesetzten. :(
Zeigt nur mal wieder wie unfähig unsere Politiker sind, aber dem "kleinen" Bürger kann man ja alles verkaufen wenns entsprechend verpackt wird.
Germane45
09-03-2009, 01:02
Wie ich heute noch gelesen habe, hat Opel wohl Steuern gezahlt.
Nur nicht hier in Deutschland. Die gingen ins Land des Mutterkonzerns.
Solange hier aber wohl Arbeitsplätze geschaffen werden, halten sich unsere Politiker ja wohl zurück.
Glaubt hier einer das nur Opel keine Steuern gezahlt hat?
Da gibt es noch unzählige andere Firmen/Konzerne aber das ist ja kein Problem von denen sondern unserem Staat und unseren Gesetzten. :(
Zeigt nur mal wieder wie unfähig unsere Politiker sind, aber dem "kleinen" Bürger kann man ja alles verkaufen wenns entsprechend verpackt wird.
is jabekannt. siehe Noka. war ja auchn gutes beispiel dafür
aber gerade deswegen sollte man keine gnade walten lassen, es is klar das wenn wir jetzt opel aushelfen das sich GM die kohle holen wird
Germane45
09-03-2009, 03:24
Das Problem mit der Opelhilfe ist ja auch noch, das die anderen Autohersteller dann die Hand aufhalten.
das glaube ich nicht so schnell
den anderen deutschen autobauern geht es ja noch gut.
Ja, aber es schafft einen Präzedenzfall. Das heisst, die anderen Hersteller können sich darauf verlassen, dass sie eh Geld kriegen im Notfall - Fragt sich dann ob das von den Managern für Risikospielchen ausgenutzt wird :hmm:... Die Boni dürften dann auch wieder höher ausfallen :rolleyes:...
das glaube ich nicht so schnell
den anderen deutschen autobauern geht es ja noch gut.
Du müsstest doch eigentlich wissen wie schnell eine Firma urplötzlich in den Ruine getrieben werden kann, ob das stimmt ist eine andere Frage.
eine saubere lösung wird hier nicht gefunden. Eher der effektivste weg um stimmen sich zu ergaunern.
immerhin ist das hier ein wahlkampfjahr....
Ja, aber es schafft einen Präzedenzfall. Das heisst, die anderen Hersteller können sich darauf verlassen, dass sie eh Geld kriegen im Notfall - Fragt sich dann ob das von den Managern für Risikospielchen ausgenutzt wird :hmm:... Die Boni dürften dann auch wieder höher ausfallen :rolleyes:...
da sollte dann von regierungsseiten gleich klargemacht werden das es sich hier um eine einmalige ausnahme handelt
die meisten deutschen banken halten ja mittlererweile auch schon schön die hand offen
ichh abe nichts dagegen das opel hilfe fordert
ich will nur aichergestellt wird das das geld auch genutzt wird um opel zu helfen
und nicht GM!
Germane45
09-03-2009, 23:14
Man kann nicht einfach ein paar Mrd. in eine Fa. stecken und sagen, das wars.
So könnte der Schuss trotzdem nach hinten losgehen.
Opel kränkelt ja schon länger.
Überkapazitäten stehen auf Halde.
Innovativ ist nur das neue Schlachtschiff.
Der Rest der Fahrzeugpalette lässt niemanden mehr staunen, oder zum Kauf anregen.
Wenn die anderen Fahrzeughersteller keine finanz. Unterstützung bekämen, könnte man das auch als Wettbewerbsverzerrung abtun.
Die anderen werden dann fürs bessere Management bestraft.
So geht das eigentlich nicht.
Wie jüngst bekannt gemacht wurde, soll Opel übrigens seine Gewinne immer schön Brav nach GM abgeführt haben, seine Verluste aber bei der deutschen Steuer geltend gemacht haben.
Interessante Firmenpolitik. :rolleyes:
Kein Wunder, das die Politik da mauert.
Germane45
17-03-2009, 22:10
Bundesminister Guttenbergs Besuch in den USA wird ja nicht gerade positiv bewertet.
Quelle (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,613869,00.html)
Aber muss er das überhaupt?
Gewerkschaften sowie die Parteien sind schon im Wahlkampf, auch wenn die nächsten Betriebsratswahlen erst nächstes Jahr sind.
Medienberichten zu Folge ist GM zu Zugeständnissen nicht in dem erfolderlichen Maße bereit, weil wir Deutschen ein Wahljahr haben.
Für Sinnlos wurde ich den Besuch trotzdem nicht halten, da es immer besser ist seine Position vor Ort zu vertreten.
Das Gespräch mit Vertretern des weißen Hauses würde ich auch nicht zu früh bewerten.
Zumindest haben jetzt alle Beteiligten wohl erst mal Stoff, mit dem man Arbeiten kann.
Persönlich sehe ich allerdings schon fast die Chinesen im Opelboot sitzen, da andere Automobilfirmen kein Interesse an dem Unternehmen haben.
sow ie ich das sehe werden diese vollidioten in der regierunge s genau so in den sand setzend as die chinesen sich das untern nagel reisen
Germane45
18-03-2009, 01:21
Allerdings will keiner die Chinesen in seinem Boot haben.
Wie sehen da die Konsequenten aus?
ob die wollen oder nicht
wenn die mit kapital einsteigen wird kaum einer der hochbezahltwen nein sagen alleine aus angst um seine kohle
Germane45
18-03-2009, 01:47
Bei den Chinesen besteht aber die Gefahr, das die nur das Know How stehlen, und später ihr eigenes Ding durchziehen.
War doch bisher immer so.
Das wäre dann nur ein Tod auf Raten.
Germane45
28-05-2009, 16:33
So wie es aktuell aussieht, kommen die Verhandlungen einem Pokerspiel gleich.
Amerika hofft wohl auf ein im ihren Sinne positives Ergebnis, da ja hier dieses Jahr Wahlen anstehen.
GM wird wohl in die Insolvenz gehen und hofft, das die dt. Regierung Opel rettet.
Dabei kann noch etwas Geld über den Teich gehen.
-Quelle- (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,627254,00.html)
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So wie es aktuell aussieht, kommen die Verhandlungen einem Pokerspiel gleich.
Amerika hofft wohl auf ein im ihren Sinne positives Ergebnis, da ja hier dieses Jahr Wahlen anstehen.
GM wird wohl in die Insolvenz gehen und hofft, das die dt. Regierung Opel rettet.
Dabei kann noch etwas Geld über den Teich gehen.
-Quelle- (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,627254,00.html)
Die Insolvenz von GM scheint wohl doch noch nicht sicher.
Druckfrisch (http://www.sueddeutsche.de/,tt1m1/wirtschaft/667/470218/text/)
SailedAway
28-05-2009, 17:18
Naja das ist ein kleines Missverständniss. Nach Amerikanischen Recht ist auch diese "Umschuldung" eine Insolvenz und zwar eine sog. nach "Chapter 11". Diese Besagt, dass GM als Konzern neu gegründet wird und die weniger gut laufenden Marken wie Saturn Saab und was weiss ich, abgestossen werden und im alten GM Konzern bleiben. Die guten dagegen kommen in den neuen Konzern.
Hat GM denn noch gute Marken?
Opel war doch die ganze Zeit das Aushängeschild. Zumindest hier in Europa. Ich meine aber, dass Opel auch viel für den amerikanischen Markt getan hat.
SailedAway
28-05-2009, 18:27
Dafür hat GM nach dem Krieg ne menge Kohle in Opel investiert. Ohne die gäbs Opel schon lange nicht mehr. Joa die sollen aus amerikanischer sicht noch ein paar gute Marken haben. Opel wollen die aber aus der Sache raushalten und eigenständig werden lassen. Deswegen auch die Rückgabe von Patenten usw.
Wenn die Meinen. Versteh ich eh nicht.;)
SailedAway
28-05-2009, 18:31
Nuja ich bleib weiterhin kein Opel Fan. Ich dachte ja erst der Insignia wäre nicht schlecht....
Gestern bin ich den mal gefahren... ich find der hört sich wie ne kaputte kettensäge an...
Und vor allem ist Opel genauso teuer wie die Konkurrenz. Nix mehr Günstig.
SailedAway
28-05-2009, 18:34
AUf jedenfall viel zu teuer. Der Insignia GTC Caravan ist nur 7000 Euro billiger als ein S4.
Gut 7000 sind viel Geld. Aber das ist ein Audi wert.
Germane45
28-05-2009, 18:58
Naja das ist ein kleines Missverständniss. Nach Amerikanischen Recht ist auch diese "Umschuldung" eine Insolvenz und zwar eine sog. nach "Chapter 11". Diese Besagt, dass GM als Konzern neu gegründet wird und die weniger gut laufenden Marken wie Saturn Saab und was weiss ich, abgestossen werden und im alten GM Konzern bleiben. Die guten dagegen kommen in den neuen Konzern.
Erinnert an die Bad Banks.
Aber diese Vorgehensweise ist ja auch logisch.
Seit den neuesten Verhandlungen scheint die Patentfrage auch neu überdacht werden zu müssen.
Momentan ist alles offen.
Ich Frage mich gerade nur, woher sich die EU das Recht herraus nimmt und uns vor einem Opel Alleingang warnt?
Sie warnte die Regierungen in Berlin und in London davor, Autowerke im eigenen Land zu Lasten anderer EU-Staaten zu bevorzugen - das wäre ein Verstoß gegen europäisches Recht.
-Quelle- (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,627398,00.html)
SailedAway
28-05-2009, 19:02
JO hab ich auchgelesen. Das ist aber auch das Problem an der EU. Frankreich ist da viel zu einflussreich, vor allem was Gesetze gegen den Deutschen Automarkt gehen. Dieser versteckte Protektionismus nervt. Das war bei der einführung von CO2 grenzen genau das gleiche
Im EU Parlarment haben sie auch nicht mehr alle. Außer Vorschriften zu machen können die nix.
Genauso wie bei der Kennzeichnung von Chemikalien. Da haben sie auch ein Mist fabriziert.
SailedAway
28-05-2009, 19:06
Ich würde wenn man Opel schon retten muss, dann ohne fiat oder andere.
Germane45
28-05-2009, 19:16
JO hab ich auchgelesen. Das ist aber auch das Problem an der EU. Frankreich ist da viel zu einflussreich, vor allem was Gesetze gegen den Deutschen Automarkt gehen.
Ich bin da jetzt nicht sicher, ob Osteuropa damit nicht auch gemeint ist. :ka:
Wer die Zeche zahlt, verteilt doch auch den Kuchen, oder?
SailedAway
28-05-2009, 19:18
Jo also sollte Deutschland mal anfangen Kuchen zu verteilen.
Germane45
28-05-2009, 19:38
Soweit würde ich noch nicht gehen.
Erst einmal müssen ja Punkte, wie die Ausgliederung von Opel geklärt werden.
Die Amerikaner haben offenbar versucht, die Deutschen zu testen. Statt eines hochrangigen Vertreters schickte das US-Finanzministerium nur einen untergeordneten Berater ins Kanzleramt. Schon das eigentlich ein Affront.
Da verstehe ich nicht, das unsere Politiker solange mit dem Ami rumgekaspert haben.:confused:
Den hätte ich vor die Tür gesetzt und Schluss.
Aber auf die Opelaner hätte das wohl keinen guten Eindruck gemacht. :ka:
Die sind die Schachfiguren. Ähh die Bauern.
SailedAway
28-05-2009, 19:40
Jap wenn man die amis vor die tür setzt ist das kein gutes signal. habe leider den eindruck, dass man dieses thema auch zu sehr für den wahlkampf nutzt. alleine das gekeife zwischen guttenberg und steinmeier
Germane45
28-05-2009, 19:52
Aktuell scheinen aber die beiden Koalitionspartner an einem Strang zu ziehen.
SailedAway
28-05-2009, 19:54
Naja noch, und das auch nur, weil die von den amerikanern entzürnt sind.
Und jetzt fangen sie auch noch an Ansprüche zu stellen. (wollen nicht Magna)
SailedAway
30-05-2009, 16:22
Dafür will Fiat nicht und hat das Krisengespräch abgesagt. Nachdem Magna erzürnt über die Amerikanischen Verhändler war, haben sie heute ein neues Konzept vorgelegt.
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GM, die US- und die Deutsche Regierung, haben sich mit Magna auf ein Rettungskonzept geeignet. Alle Jubeln, bis auf einer: Karl Theodor zu Gutenberg verteidigt seine Insolvenzlösung und ist überzeugt, dass dies die besser möglichkeit gewesen wäre.
Jetzt beginnt für die Opelaner das Hoffen auf möglichst wenige Entlassungen.
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gerüchten zufolge hat guttenberg mit rücktritt gedroht, sollte man sich für die insolvenzlösung entscheiden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,627812,00.html
Na endlich haben sie Opel jetzt unter!!
Magna freut sich über 1,5 Millarden Zuschluß von uns Steuerzahler.
Ich hoffe mal das Geld kommt wieder zurück...
Gratulation an die Opelaner. Die können nun wieder schlafen.file:///C:/Users/Thomas/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-2.jpg
Germane45
31-05-2009, 17:32
Noch ist nichts in trockenen Tüchern.
Die Weichen sind zwar gestellt, aber Überraschungen können immer noch kommen.
Wer hat gewusst, das Magna seine Finanzierung über eine russische Bank vornimmt?
Die bekommen 35% Ein grosses Stück.
Die Bank wird von Putin kontrolliert.
Ob das vllt. auch ein Grund ist, das Guttenberg die Insolvenz will? :ka:
-Quelle- (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/911/470460/text/)
SailedAway
31-05-2009, 18:44
Ja das wusste ich. Auch kann sich jetzt die russische Automobil Industrie über billig gekaufte Opel Technik freuen. Offiziell war Gutenberg ja für die Insolvenz, da bei einer Übernahme durch Magna oder wen auch immer, ein zu großes Risiko für den Steuerzahler besteht. Womit er ja auch recht hat, denn wenn das geld nicht zurück kommt ist es logischerweise Futsch.
Tja, die Russen kommen immer mehr. Die sorgen vor falls mal das Erdgas mal alle wird.
Germane45
02-06-2009, 23:46
Die russischen Gasreserven werden wohl länger reichen, als das Ölvorkommen.
Aber die aktuelle vorgehensweise ist ja vom Wahlkampf geprägt.
Ja ist mir auch klar. Aber irgendwann ist es auch mal alle oder es wird nicht mehr so benötigt.
Öhm, ich glaub nicht das Automobil Technik eine echte Alternative investition zu Gas darstellt... Und wie Germane sagt, die leben mit ihrem Gas und den Öl Reserven noch lang genug gut als das man dafür in Opel investieren müsste.
Aber es scheint ja in Mode zu sein, sich da überall einzukaufen - Hummer geht ja auch an die Chinesen...
ich kenne ja das thema magna nur all zu gut
hier gibts nen automobilzulieferer der mal vor l längerer zeit von magna gefrerssen wurde. und ichw eis was magna mit der firma gemacht hat
ich hoffe das unser staat sich da in alle richtungen abgesichert hat
Öhm, ich glaub nicht das Automobil Technik eine echte Alternative investition zu Gas darstellt... Und wie Germane sagt, die leben mit ihrem Gas und den Öl Reserven noch lang genug gut als das man dafür in Opel investieren müsste.
Aber es scheint ja in Mode zu sein, sich da überall einzukaufen - Hummer geht ja auch an die Chinesen...
Sehe ich nicht so. Wenn man Technologisch aufsteigt, dann tut man etwas für die Zukunft. Das haben die Russen somit getan und das für wenig Geld. Schaut euch die Araber in Dubai an. Was glaubt ihr weshalb die so viel investieren???!!!
Germane45
05-06-2009, 21:35
Schaut euch die Araber in Dubai an. Was glaubt ihr weshalb die so viel investieren???!!!
Würde mich jetzt aber doch interessieren.
Germane45
11-06-2009, 18:34
Was ist jetzt Spriddi? :confused:
Warum investieren die denn so viel Kohle?
Putin freut sich übrigens schon auf Opel.
Vermutlich aber eher auf die Technologie, als auf Opel? :ka:
-Quelle- (http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Hightech-Schub-f%FCr-Russland-Putin-freut-sich-schon-auf-Opel/525632.html)
SailedAway
11-06-2009, 18:56
JO auf die Technologie wird er sich freuen. Mal gucken wie lange Opel jetzt überlebt...
Germane45
20-09-2009, 17:08
Der Opelverkauf ist ja noch nicht in trockenen Tüchern.
Ausserdem hält auch nach dem Verkauf, so wie es vorgesehen ist, GM immer noch 10% der Aktien.
Von den Patenten mal ganz zu schweigen.
Nach Nokia, wird wohl auch Mittelfristig Opel in Bochum sterben.
Die Zeche zahlen wieder einmal wir.
Germane45
04-11-2009, 00:41
General Motors will Opel jetzt doch nicht verkaufen.
Die Verzögerungstaktik scheint funktioniert zu haben.
Auf die Reaktion des Betriebsrates bin ich jetzt schon gespannt.
-Quelle- (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,659113,00.html)
Schaut euch die Araber in Dubai an. Was glaubt ihr weshalb die so viel investieren???!!!
Da, auch wenn er nicht mehr aktiv mag ich noch was dazu sagen - Das hab ich grad von nem Film (ich glaub es war Banlieu 2) "Wie lange dauert es einen solchen Wolkenkratzer zu bauen?" "Kommt drauf an welches Arbeitsrecht gilt. In Dubai 8 Monate, hier 8 Jahre." (Hier is auf Frankreich bezogen).
Hat doch schon irgendwie was...
Schlau gemacht bis GM... Bis Ende Monat soll der Kredit zurück gezahlt sein oder? Was für ein Schachzug...
Germane45
04-11-2009, 21:33
Vllt. ist es ja Zufall. :ka:
Aber nachdem unsere Angie ihren großen Auftritt im Kongress der USA hatte, dort anständig geschleimt hat, wie toll Amerika ist und was wir denen zu verdanken haben, kommt die Meldung von GM.
Das ganze nur Stunden später..............:hmm:
Ich wäre ja klar für eine Enteignung von Opel seitens der Bundesregierung. Danach kann Opel dann an einen geeigneten Investor verkauft werden - aber es wäre endlich Schluss mit dem Hin und Her und mit GMs Allüren...
Germane45
06-11-2009, 20:23
Jetzt wird es mal richtig interessant.
Der Europachef wird ja jetzt ersetzt.
Der neue GM Rambo wird sicherlich hoch pokern.
Erst mal alle 4 dt. Standorte gegeneinander ausspielen? :ka:
Von den ausländ. gar nicht mal zu reden.
Da aber die Bundestagswahlen gelaufen sind, kann sich die Bundesregierung ja etwas zurücklehnen.
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Update:
Wer an dem GM Spielchen, anders kann man es momentan nicht nennen, Interesse hat, sollte sich mal diesen (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,659719,00.html) Beitrag ansehen.
Es ist nicht die Bildzeitung, sondern ein renomiertes Blatt.
Allerdings frage ich mich, was für Idioten dort arbeiten. :rolleyes:
Man will die Regierung aus der Reserve locken.
Es geht um unsere Steuergelder.
Versuchen Philipp Wittrock und Severin Weiland, die für dieses Thema verantwortlich sind, unserem Land zu schaden? :ka:
Es werden mal gerade die Schachfiguren in Position gebracht.
Da soll Angie schon die Hosen runterlassen? :confused:
GM will in in erster Linie unser Steuergeld.
Oder sehe ich da was falsch? :ka:
Germane45
27-02-2010, 22:16
Um Opel ist es merkwürdigerweise etwas ruhig geworden.
Schlagzeilen macht nur das Gehalt des neuen dt. GM Chefs.
-Artikel- (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,679219,00.html)
50% der dt. Arbeitsplätze sollen ja wegfallen.
Diese will sich der Opel Mutterkonzern aber auch noch zusätzlich mit 1,5 Mrd. unserer Steuergelder versüssen lassen.
Oder soll das Geld etwa der Rettung der restlichen Arbeitsplätze dienen? :rolleyes:
Anfang Mai sind ja hier in NRW die Landtagswahlen.
Ob unsere Regierung kurz vor den Wahlen noch das Geld zur Verfügung stellt? :ka:
Die Opel Händler jedenfalls haben kein rechtes Vertrauen mehr in diese Automarke und sehen sich nach Alternativen um.
-Quelle- (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,680567,00.html)
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