Vollständige Version anzeigen : USA - Präsidentschaftswahl 2008
Germane45
07-02-2008, 21:05
Noch sind die Vorwahlen ja nicht abgeschlossen.
Aber die Kandidatenliste ist heute nach dem Rückzug vom Mitt Romney weiter geschrumpft.
Somit dürfte für die Republikaner wohl McCain ins Rennen gehen.
Für die Demokraten wird es noch eine Weile Spannend bleiben, ob Clinton oder Obama sich für ihre Partei durchsetzen können.
Meine momentane Prognose geht eher in die Clinton Ecke.
Auf spiegel.de war dazu gestern ein interessanter Artikel der die Chancen, abhängig von den Zukunftserwartungen der Amerikaner, beleuchtete.
Demnach hat Clinton (und im November vor allem McCain) gute Chancen wenn die Erwartunge eher Richtung Krise gehen.
Obama ist eher der 'Schönwettermann' der gewählt wird wenn die Aussichten rosog erscheinen.
Zieht man nun die Konjunkturkrise und die Angst vor einer Rezession ins Kalkül dann steht wohl in der Tat ein Kampf zwischen Clinton und McCain an...
SailedAway
07-02-2008, 23:28
ich denke ja dass es eher ein demokratischer Präsident wird. Bin mir aber noch nicht sicher ob eher Clinton oder Obama. Denke aber fast eher Clinton.
Ich vermute im Endeffekt wird Clinton das Rennen machen - dennoch hoffe ich dass am Ende Obama ganz oben steht
Im Endeffekt ist es so zu sehen : McCain ist eher Aussenseiter , also wird es entweder den 1. weiblichen oder den ersten farbigen Präsidenten geben.
Auf jeden Fall mal der richtige Weg was Gleichberechtigung betrifft ;)
SailedAway
08-02-2008, 02:12
naja mccain ist nicht wirklich aussenseiter, er hat schon ein großes regiment an unterstützern, aber ich weiss nicht, ob er im endeffekt nicht zu alt ist.
Obama wirkt auf mich als hätter er keine eigene Meinung, Clinton wirkt in ihren reden entschlossener und glaubwürdiger, auch wenn ihre damalige zustimmung zum irak krieg ihr einiges davon nimmt.
Da die Republikaner weiter Bushs Linie fahren wollen ,was den Irakkrieg etc. angeht , seh ich McCain als Aussenseiter , nicht wegen seines Alters.
Aber na gut ... wer dumm genug war einen Alkoholiker wiederzuwählen .... Amis halt :D
SailedAway
08-02-2008, 03:26
naja trotz dessen trifft er auf nicht gerade wenig zustimmung im Land. Problem wird sein, dass bei den demokraten beide Kandidaten ziehmlich stark sind und man nicht wirklich abschätzen, was mit den wählern des Unterlegenen passiert, für die wäre mccain eine alternative. Ansonsten würde ich noch bessere chancen für die demokraten sehen, wenn sich der unterlegene Kandidat dazu entscheidet vize-präsident/in zu werden.
hab mich jetzt leider noch nicht mit seinen standpunkten zur gesundheitsvorsorge und zur finanzpolitik beschäftigen können.Nur so aussagen wie
"Wir brauchen eine gemeinsame Linien des Westens gegen ein revanchistisches Russland, dessen Führer offenbar eher einen alten Konfliktkurs einschlagen wollen, als sich dem demokratischen Frieden des Westens anzuschließen." besorgen noch zusätzlich. War McCain nicht auch der mit den Lied 2"BoBoBo Bomb Bomb Iran"?
War McCain nicht auch der mit den Lied 2"BoBoBo Bomb Bomb Iran"?Doch war er, und ich fand den Witz klasse. Eben nochmal in YouTube angesehen :rofl::lol:
Wenigstens Humor hat er!
Generell sehe ich McCain aber als Vietnam Veteran als perfekter repuplikanischer Kandidat. Ich denke das er doch recht gute Chancen hat, weil er eben die republikanische Ideologie gut verkörpert. Wesentlich besser als Bush, den ich eher als Vatersöhnchen empfunden haben.
Obama wirkt für mich eher wie ein Talkshow Moderator als der zukünftige Präsident der Großmacht USA. Ich hoffe, dass sich Hillary gegen ihn durch setzen kann, sie ist mir sympathischer und wirkt seriöser und kompetenter.
raptorsf
08-02-2008, 10:45
Alle reden von Obama oder Clinton, deswegen wird am Schluss der Dritte lachen: McCain!
Aber eigentlich spielt es für mich keine Rolle wer gewählt wird, hauptsache keiner der Bush heisst :D
Also ich weiß ja nicht raptorsf, bisher hast du immer recht logisch geklungen, aber das Kommentar ist ja wohl nicht eine deiner Glanzleistungen :D
Wenn er McCain heißt, und die selben Ziele verfolgt ist es mir nicht egal...
raptorsf
08-02-2008, 11:46
ne, habe mich mal ein wenig mit McCain befasst. Sein Lebenslauf und seine Einstellungen finde ich grundsätzlich nicht schlecht.
Bei einigen Sachen (z.B. bezüglich Waffenerwerb) bin ich auch nicht der selben Meinung wie er, aber bei vielen anderen Sachen (z.B. wirtschaftlich) hat er meiner Ansicht nach eine klare und gute Linie. Er selber ist auch nicht sehr bleibt bei den konservativen Repubilkanern, er wird ja als ziemlich fortschrittlich (trotz seines Alters) angesehen. Das alleine schon ist doch bemerkenswert.
Auch sind seine Verdienste im Vietnam-Krieg echt und nicht so wie bei Bush nur geschönt - auch seine Einstellung zum Irak-Krieg unterscheidet sich stark zu Bush.
Aber lies sonst selber mal nach - er ist meiner Meinung nach auf jeden Fall der beste Kandidat der Republikaner, wenn es den einer sein muss ;)
Im Prnizip finde ich die drei verbleibenen Kandidaten allesamt nicht schlecht. Größte Sorgen hätte mir nur eine Nominierung Huckbees gemacht, aber da McCain einen solch gewaltigen Vorsprung hat, dürfte der Käs damit gegessen sein. Ob er allerdings beim Gesamtwahlvolk ankommt, bleibt abzuwarten. Sicherlich spielt sein hohes Alter auch einen Rolle. Bei den Demokraten denke ich, dass es Hillary Clinton machen sollte, ihr trau ich mehr zu, allein schon aufgrund ihrer Erfahrung. Obama finde ich manchen Punkten noch etwas zu blauäugig, was aber nicht heißt, dass ich ihn nicht für einen guten Präsidentschaftskandidaten halte. Clinton hingegen hat den Nachteil, dass sie Probleme hat, den einfachen Bürger zu erreichen. Ein Zeitungsartikel (entweder spielge oder faz) hat es letztes gut ausgedrückt mit den Worten "Clinton macht Vorlesungen, Obama Erweckungsveranstaltungen".
Germane45
08-02-2008, 14:47
Alle reden von Obama oder Clinton, deswegen wird am Schluss der Dritte lachen: McCain!
Die Demokraten bieten zur Zeit für alle den interssantesten Wahlkampf, weil es ein Kopf an Kopf Rennen ist.
Spannend wird es dann allerdings erst richtig, wer gegen McCain antreten darf.
Bin nur schon mal gespannt, wen er als Vize haben will.
Denn man muss ja schon fast davon ausgehen, das ein Präsident McCain seine Amtszeit nicht überlebt.
RedBasti
08-02-2008, 16:07
Demnach hat Clinton (und im November vor allem McCain) gute Chancen wenn die Erwartunge eher Richtung Krise gehen.
Obama ist eher der 'Schönwettermann' der gewählt wird wenn die Aussichten rosog erscheinen.
Zieht man nun die Konjunkturkrise und die Angst vor einer Rezession ins Kalkül dann steht wohl in der Tat ein Kampf zwischen Clinton und McCain an...
Dieser Einschätzung schließe ich mich an.
Offenbar will Bush nun McCain unterstützen (Link (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,534039,00.html)) aber ich bezweifle das McCain das wirklich hilft. Bisher wurde der Wahlkampf doch auf beiden Seiten dadurch bestimmt eine möglichst große Distanz zu Bush zu schaffen.
SailedAway
08-02-2008, 18:21
vielleicht spielt bush den demokraten so den ball in die hände. (das soll jetzt nicht bedeuten, dass dies bewusst seine absicht ist, sondern eine ungewollte konsequenz aus seinem handeln)
Clinton wirkt auf mich auch seriöser. Traue ihr mit der gesunden distanz mehr zu.
Extinction
08-02-2008, 21:33
also ich kann nur empfehlen öfters abends mal ard/zdf/ntv/what ever zu gucken
da kommen immer sehr interessante doku´s über die beiden und ich muss sagen das der Obama nur gegen den irakkrieg ist und sonst beide die selben interessen vertretten bloß sie sprechen es anders aus
wird glaub ich richtig spannend vor allem bei den richtigen wahlen...mal sehen wo dann amerika hin steuert
SailedAway
08-02-2008, 22:16
clinton ist ja jetzt auch für einen abzug der soldaten. habe leider heute nur einen rest der phoenixdokumentation um etwa 15:00 uhr gesehen. war wirklich interessant
Extinction
09-02-2008, 19:45
clinton ist ja jetzt auch für einen abzug der soldaten. habe leider heute nur einen rest der phoenixdokumentation um etwa 15:00 uhr gesehen. war wirklich interessant
ist klar das die jetzt dafür ist, da alle anderen kandidaten sie deswegen immer angegriffen haben udn so plus pnkte bekommen haben.was ich allerdings interessant finde ist, dass jeder sagt egal ob deutsches fernsehn oder amerikanisches das clinton ihren mann als Ass hat aber ich weiß nie so genau was die damit meinen und was passiert wenn es doch nicht so funzt wie die es sagen
Germane45
09-02-2008, 20:08
Die Demokraten (einschl. Hillary Clinton] sind ja nicht erst seit gestern für den Abzug der amerik. Truppen aus dem Irak.
Die Mehrheit im Parlament konnten sie u.a. auch damit sichern, das die Demokraten dieses Thema zuerst aufgegriffen haben.
Rumsfeld hat den Republikanern mit seiner anderen Ansicht schwer geschadet.
Den Fehler wollen die (Republikaner)nicht noch einmal machen.
Deshalb ist McCain auch dafür.
Das Bill Clinton als positiver Aktivposten anzusehen ist, liegt doch auf der Hand.
1. Er war Präsident. Das hat dort einen anderen stellenwert wie hier der Kanzler.
2. Er hat die "Oral Office" Geschichte fast schadlos überstanden, obwohl die Amis doch für ihre Prüderie bekannt sind.
Auch hat B.C. gute Reformen auf den Weg gebracht.
Zumal er besser mit den Medien umgehen kann.
Emotional kann seine Frau bei öffentlichen Auftritten sehr viel von ihm lernen.
Sie wirkt ja eher, wie damals Maggie Thatcher von den Tommies.
SailedAway
09-02-2008, 21:02
zumal bill clinton die usa auch finanziell gestärkt hat. und so eine/n präsidenten/in können die ja nach bush durchaus wieder gut gebrauchen. und warum könnte er dann nicht vielleicht rein beratend wirken.
Ich bin mir nicht sicher, wer gewinnt. Ich weiss auch nicht wer mir effektiv Sympathischer ist und besser geeignet für den Job. Wenn ich es rein Objektiv betrachte, denke ich das McCain der beste Kandidat ist. Er ist standfest, hält seiner Linie die Treue und ist nicht so leicht erschütterbar. Auch in einer Krise denke ich wäre er ein starker Präsident. Bei Clinton hab ich einfach das Gefühl das sie, sobald sie im Amt ist zu weich wird und sich wie Bush als Marjonette steuern lässt. Bei Obama muss ich mich dem Kommentar des TV Moderators anschliessen. Er sagt mehr oder weniger das, was die Leute hören wollen und ich schätze er wird schwierigkeit haben, Negative Dinge dem Land mitzuteilen. Auch halte ich ihn nicht für den besten ersten farbigen Kandidaten. Auf dem ersten "schwarzen" Präsidenten lastet enorm viel Druck, er darf niemanden enttäuschen, ansonsten heisst es wieder "die Schwarzen halt". Ich schätze nicht das er dem Druck standhalten könnte.
Ich schätze, dass rein objektiv McCain der beste Präsident wär.
Germane45
10-02-2008, 18:18
So wie man den neuesten Zahlen der Vorwahlen entnehmen kann, sind die beiden demokratischen Kandidaten fast gleichauf.
Das schadet der Partei eher, als das es ihr nützt.
Wie will man das jeweils andere Lager dann auf den eigentlichen Kandidaten einen?
Bisher spielen alle demokr. Deligierten, McCain in die Hände.
Er wird seine Leute eher einschwören können.
Extinction
10-02-2008, 22:06
kommt mir vllt nur so vor aber könnte es sein das man im fernsehn leider kaum was von dem McCain hört sondern nur von den anderen?
wüsste nämlich jetzt nicht wofür der steht und alles außer die anderen beiden
und von clinton oder obama würd ich dch ehr zum letzteren sagen....
der würde frischen wind rein bringen und der jugend mal hoffnung geben und ich denke mal das er dann mal die gelder für die armee ein bissl senken und die andernweitig einsetzen
SailedAway
10-02-2008, 22:27
Hmm in den standart nachrichten hört man wirklich fast nur Clinton&Obama. Aber N24, Ntv phoenix usw. zeigen durchaus auch McCain relevante Beiträge
Germane45
12-02-2008, 18:28
und von clinton oder obama würd ich dch ehr zum letzteren sagen....
der würde frischen wind rein bringen und der jugend mal hoffnung geben und ich denke mal das er dann mal die gelder für die armee ein bissl senken und die andernweitig einsetzen
Dazu müsste Obama sich dann allerdings auch als Einzelkämpfer betätigen.
Ob dafür der Scheid allerdings vorhanden ist? :ka:
Man darf nur nicht vergessen, das er politisch ein relativ unbeschriebenes Blatt ist.
Auch fehlt die internationale Erfahrung.
Das heisst eigentlich, er muss sich auf seine Einflüsterer verlassen.
Man kann auch sagen: Es wird sich erst mal nix ändern.
Der Landeshaushalt steht ja auch erst mal.
Viel Spielraum gibts da nicht.
Dazu kommen dann noch die Wahlkampfspender, die gerade in der jetzigen Phase zusätzliche Millionen in den Mann pumpen.
Die machen das auch nicht aus seiner Menschenfreude. :rolleyes:
Das trifft natürlich auch teilweise auf H.Clinton zu.
Aktuell ist McCain für mich der lachende Dritte.
mc cain wird das rennen machen
nicht weil er das bessere programm hat sondern weil ich mir nicht vorstellen kann das das amerikanische volk schon bereit ist für eine frau ganz zu schweigen für einen schwarzen präsidenten vielleicht in 10 jahren aber jetzt noch nicht
Sayajin00
18-02-2008, 03:51
ich würde sagen obama
mc cain wird das rennen machen
nicht weil er das bessere programm hat sondern weil ich mir nicht vorstellen kann das das amerikanische volk schon bereit ist für eine frau ganz zu schweigen für einen schwarzen präsidenten vielleicht in 10 jahren aber jetzt noch nicht
Ich schätze nicht unbedingt das es wegen dem Faktor "Frau" und "schwarz" geht im moment. Das beides Möglich ist, auch heute zeigt schon die Euphorie um die beiden. Aber ich denke halt, dass die beiden eher erst in 10 Jahren Bereit wären, ein Land wie Amerika zu führen und nicht führen zu lassen. McCain ist irgendwie Standfester, hat seine Erfahrungen und lehren gezogen im Leben - Viel zu verlieren hat er nicht. Was ihn in meinen Augen zum besseren Präsidenten macht als die Demokraten.
Aber mal schaun wies wird :).
Aber das er nicht viel zu verlieren hat, macht ihn auch potentiell gefährlicher...
Germane45
01-03-2008, 23:07
Was geht aktuell bei den Amis ab? :confused:
McCain werden Weibergeschichten nachgesagt, die ihm u.U. schon Gerüchtemässig schaden.
Die Demokraten zerfleischen sich immer noch gegenseitig.
RoteZora
02-03-2008, 00:00
Tja, da glaubt man hier, man kennt die Kandidaten für den nächsten Präsidenten der USA. Ist doch klar, Clinton oder Obama oder McCain.
Gerade bin ich jedoch auf einer Seite auf Ron Paul (http://www.youtube.com/watch?v=IWfIhFhelm8) gestoßen, der wohl auch für das Amt kandidiert. Von dem habe ich vorher noch nie gehört.
Gibt es noch mehr solcher Kandidaten, weiß das wer?
Germane45
08-03-2008, 00:16
Man muss sich eigentlich nur 3 Namen merken.
McCain von den Republikanern.
Clinton und Obama von den Demokraten.
Alle anderen sind aus dem Rennen.
Erschreckend ist auch, das man sich fast die Präsidentschaft "kaufen" kann.
Vor 30 Jahren etwa, hat jeder Kandidat noch 25.000 in den Wahlkampf investiert.
Mittlerweile sind wir bei 1. Mrd. angekommen.
Schon etwas beängstigend.
SailedAway
08-03-2008, 01:53
Tja, da glaubt man hier, man kennt die Kandidaten für den nächsten Präsidenten der USA. Ist doch klar, Clinton oder Obama oder McCain.
Gerade bin ich jedoch auf einer Seite auf Ron Paul (http://www.youtube.com/watch?v=IWfIhFhelm8) gestoßen, der wohl auch für das Amt kandidiert. Von dem habe ich vorher noch nie gehört.
Gibt es noch mehr solcher Kandidaten, weiß das wer?
ja es gibt schon noch solche kandidaten es gibt auch parteilose Kandidaten und die grünen gibts in amerika ja auch und die stellen sicher dieses jahr auch wieder einen Kandidaten. Aber die beachtet meist keiner, weil sie eh kaum chancen haben. Ich finde den gezeigten kandidaten aber durchaus interessant und es klang auch sehr vernünftig was er da gesagt hat. Schade, dass ihn soweit keiner beachtung schenkt. Aber das wird wohl daran liegen, was Germane schon sagte. Einfach zu wenig Geld in der Wahlkampfkasse.
Germane45
08-03-2008, 19:30
Vor 30 Jahren etwa, hat jeder Kandidat noch 25.000 in den Wahlkampf investiert.
Da hat sich doch der Fehlerteufel eingeschlichen. :cool:
Sollte eigentlich 25 Mio. sein.
Die Superdelegierten sind wohl jetzt erst einmal das Zünglein an der Waage.
Germane45
12-03-2008, 19:13
Was mich persönlich mal interessieren würde, welcher demokratische Kandidat für diesen (http://www.idowa.de/aktuell/container/container/con/1502051.html) Schlamassel verantwortlich ist. :hmm:
Zumal dieser Mann auch Superdelegierter für die Demokraten ist. :rolleyes:
raptorsf
13-03-2008, 15:50
gut das der Typ weg ist - ich hasse Heuchler. Die ganze Wallstreet lacht jetzt über den. Ist halt immer verdächtig, wenn man übertrieben den Saubermann spielen will...
Ist so ne änliche Story wie Friedmann vor einiger Zeit in Deutschland - selber über Drogenkonsumenten und Freier herziehen und schlussendlich kommt es aus, dass er einer der besten Kunden war in der Szene... einfach nur lächerlich und peinlich
Germane45
14-03-2008, 10:31
Berufspoliker halt. ^^
Was will man da erwarten.
Obama liegt ja aktuell noch ihn Führung, bei den Demokraten.
Ob ihm das allerdings auch etwas nützen wird.
Wird ihm vllt. sein zweiter Vorname, der ja nicht gerade christlich klingt, auf den letzten Metern noch zum Verhängnis? :ka:
Bei den Amis weiss man ja nie. ^^
raptorsf
14-03-2008, 10:54
die Frage ist nicht ob Clinton oder Obama Präsident wird, sondern ob die USA überhaupt schon bereit sind für eine Frau oder einen Schwarzen als Präsidenten.
Ich denke es wird eher ein weisser Mann - so wie das schon immer war :rolleyes:
Oder stellt Euch den Durchschnitts-Ami mal vor (oder so stelle ich mir das zumindest vor): Der kann am Schluss auswählen aus (auf jeden Fall) Mc Cain und Clinton bzw. Obama. Clinton kommt etwas arrogant rüber und irgendwo hat man ja ihren Mann auch langsam satt. Und eigentlich möchte man nicht, dass Bill Clinton durch die Hintertür wieder Präsident wird. Und Obama ist zwar irgendwie frisch und unverbraucht, aber hat er genügend Erfahrung? Traut man ihm wirklich zu das (wirtschaftlich und militärisch betrachtet) grösste Land der Welt zu führen? Ist es da nicht das kleinere Uebel einfach einen alten Haudegen wie den McCain zu wählen, der schon in Vietnam war und der irgendwo auch ok ist?
naja, andererseits bekommen clinton und obama im Moment fast die ganze Publicity, was sicher auch ned so schlecht ist.
Ich hoffe dass es Clinton wird, sie führt ihren Wahlkampf, im Vergleich zu Obama, mehr mit Fakten als mit Worten und versucht inhaltlich zu überzeugen.
Mir würde ein allgemeiner Trend in der Politik, sich wieder mehr auf inhaltliche Debatten zu konzentrieren anstatt nur leeres Zeug zu labern, sehr Gefallen.
Die Wahlprogramme von Obama und Clinton sind sowieso beinahe identisch^^
Germane45
16-03-2008, 19:26
die Frage ist nicht ob Clinton oder Obama Präsident wird, sondern ob die USA überhaupt schon bereit sind für eine Frau oder einen Schwarzen als Präsidenten.
Ich denke es wird eher ein weisser Mann - so wie das schon immer war :rolleyes:
Du könntest da Recht haben.
Allerdings ist das amerik. Volk doch sehr gut zu beeinflussen.
Die Joker und die "richtige" Schmutzwäsche werden der Presse doch erst zum passenden Zeitpunkt zugespielt. ^^
susiebond
18-03-2008, 13:35
Der Immobiliencrash zeigt momentan auf bessere Chancen für die demokratischen Kandidaten, welche aber Gefahr laufen, sich untereinander gegenseitig aufzureiben. Immerhin dauert es noch eine ganze Weile, bis Amerika an die Urnen darf - bis dahin kann Obama noch ein Weilchen den Erwecker spielen und gute Laune verbreiten, Bush schraubt dann noch ein bißchen an der Konjunktur, irgendwie läuft im Herbst dann doch alles schon wieder viel besser, und dann kann man getrost - bevor man einen Schwarzen oder eine Frau wählt - wieder einen republikanischen Vietnamveteranen wählen, der allen was von "America the beautiful" vorsingt :D
Bleibt nur zu hoffen, daß McCain nicht all zu sehr zugunsten der finanziellen Interessen seiner eigenen Sippschaft regiert oder irgendwelchen Weltmacht- und Befreierfantasien hinterher hängt, wie Bush das ja gern mal tut, wenn er nicht grad Golf spielt :rolleyes:
susiebond
23-03-2008, 16:13
:lol: Ein politisch hochqualifizierter Kommentar, Sven. Aber um *die* Uhrzeit hätte ich wohl auch sowas Gewichtiges geschrieben :bunker:
Übrigens: Grad läuft eine ausgezeichnete Politsatire zum Thema auf Pro7: Head of State - Das Weiße Haus sieht schwarz
Bernd_XP
24-03-2008, 01:28
Ich hoffe dass es Clinton wird, sie führt ihren Wahlkampf, im Vergleich zu Obama, mehr mit Fakten als mit Worten und versucht inhaltlich zu überzeugen.
Mir würde ein allgemeiner Trend in der Politik, sich wieder mehr auf inhaltliche Debatten zu konzentrieren anstatt nur leeres Zeug zu labern, sehr Gefallen.
Die Wahlprogramme von Obama und Clinton sind sowieso beinahe identisch^^
...die sind ja auch in der gleichen Partei. Ich denke wir wissen mittlerweile genug gut für was ein amerikanischer Präsident gut oder ungut ist...
In meinen Augen sind die beiden demokratischen anwärter auf jeden Fall die bessere Wahl. Auf jeden Fall kommt durch die eigene Wirtschaft einige Arbeit auf die zukünftigen Bewohner des weißen Hauses zu ;)
Germane45
03-06-2008, 14:24
*Ausgrab*
Das Rennen zwischen den beiden Demokraten scheint so gut wie gelaufen zu sein.
Rein rechnerisch müsste es einen farbigen Präsidentschaftskandidaten geben.
Aber um der Partei wieder zu einem geschlossenen Bild in der Öffentlichkeit zu verhelfen, kommt man wohl nicht um Clinton als Vize vorbei.
SailedAway
03-06-2008, 19:40
falls sie das will
Germane45
03-06-2008, 22:31
Aber um der Partei wieder zu einem geschlossenen Bild in der Öffentlichkeit zu verhelfen, kommt man wohl nicht um Clinton als Vize vorbei.
Wie man gerade auf den wichtigen Nachrichtenseiten wie Financial Times, Süddeutsche, Spiegel usw. lesen kann, scheint die Dame am Vizeposten interesse zu zeigen.
Hab ich mir doch gerade beim "selbstaufdieschulterklopfen" den Arm verrenkt, weil ich die Situation aus seiten des Clintonlagers richtig eingeschätzt habe. :jupp:
Sollte Obama dieses Angebot nicht annehmen, schiesst er sich ein Eigentor.
Dann sind seine Chancen gegenüber den Republikanern nicht allzu gut.
SailedAway
04-06-2008, 17:57
ja das interesse scheint tatsächlich vorhanden zu sein. Angewiesen ist er auf jedenfall.
Germane45
11-07-2008, 09:31
Obama steht ja jetzt als Kandidat für die Demokraten fest.
Von einer Einigung der Partei und geschlossenheit, sind die Demokraten aber noch weit entfernt.
Auch die neueste Aussage des ehemaligen Kandidaten Jesse Jackson in einem Interview hat der Partei nicht wirklich geholfen.
Aussagen wie diese (http://www.ftd.de/politik/international/:Peinlicher%20TV%20Mitschnitt%20Warum%20Jackson%20Obama/384161.html) , helfen eher den Republikanern.
Germane45
25-07-2008, 16:43
Der Besuch von Obama in Berlin ist beendet.
Was gibt es für Schlussfolgerungen, die nicht in der Presse erwähnt werden?
Was hat es zu bedeuten, das sein Aufenthalt in Berlin heute noch um mehrere Std. verlängert wurden?
Werden die offiziellen Fototermine mit führenden Persönlichkeiten gezielt gesucht, oder sogar ausgeschlossen?
Wie ist der Eindruck von diesem Mann nach seiner Rede?
wer zu frueh feiert hat meist die A karte ;)
Er ist ein Popstar... Zumindest mein Eindruck.
Mir gefällt das nicht, jeder angehende Präsident hat das gleiche erzählt...
Germane45
27-07-2008, 22:42
Zumindest wurden mit dieser Reise fehlende Defizite ausgeglichen.
Auslandskontakte.
Die sind ja jetzt auf Fotos vorhanden.
Die Rede in Berlin kann uns Deutschen aber teuer zu stehen kommen.
Zuerst der Schnellkurs in Geschichte. *Gähn*
Ich habe die Zeit für eine Raucherpause genutzt.:rolleyes:
Vllt. war das auch eher an die Amis zu Hause gerichtet? Aber Egal.
Unterm Strich gerechnet, sollen die Europär aber ein stärkeres Engagemet an den Tag legen.
Das heisst im Klartext: Entsatztruppen für die Amis.
Wir Europäer sollen unseren Arsch verstärkt in die Schusslinie halten.
Das betrifft nicht nur Afghanistan, sondern auch den Irak.
Das muß man erst mal wirken lassen.
Hat sich auch schon jemand überlegt, warum es keinen offiziellen Auftritt mit dem Mediengeilen Oberbürgermeister von Berlin gab?
Hat sich auch schon jemand überlegt, warum es keinen offiziellen Auftritt mit dem Mediengeilen Oberbürgermeister von Berlin gab?
das hirn war online ;)
*ausgrab*
Also nach der Meldung droht uns wahrhaft Schlimmes wenn McCain es schaffen sollte (Auszüge):
John McCains Vize-Kandidatin Sarah Palin gilt als erzkonservativ - jetzt wird bekannt, dass die minderjährige Tochter der 44-Jährigen schwanger ist. Eilig versicherte die Republikanerin, das 17-jährige Mädchen werde bald heiraten. Kommentar des Wahlkampfteams: "Life happens."
[...]
Das Ehepaar machte die Schwangerschaft ihrer Tochter erst publik, nachdem Gerüchte im Internet aufgetaucht waren, denen zufolge der jüngste Sohn der Gouverneurin in Wahrheit Bristols Kind sei. Palin, so hieß es weiter, habe eine eigene Schwangerschaft vorgetäuscht, um danach das Kind als ihr eigenes auszugeben. Der kleine im Mai geborene Junge Trig ist geistig behindert.
Palin hat sich als Vertreterin traditioneller Familienwerte einen Namen gemacht und genießt großes Ansehen gerade an der religiös-konservativen Basis der Partei. So lehnt sie etwa Sexualaufklärung an Schulen ab und befürwortet stattdessen Programme, die sexuelle Enthaltsamkeit von Teenagern fördern sollen. Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain hatte die Gouverneurin am Freitag als seine Kandidatin für das Amt des US-Vizepräsidenten vorgestellt.
Artikel:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,575696,00.html
Was hatte die durchschnittliche Iintelligenz des Amerikanischen Bürgers doch gleich für einen Quotienten? :D
Ja, genau, und Paris liegt in? Tschechien! :eg:
Ja, genau, und Paris liegt in? Tschechien! :eg:
*hust*
Ich glaub , dass der Hilton egal ist wo sie liegt ....
- hauptsache besoffen :eg:
Germane45
16-10-2008, 13:44
Das letzte Fernsehduell zwischen den beiden Kandidaten ist durch.
Als Sieger steht Obama fest.
Ist er damit schon so gut wie durch?
In 3 Wochen bis zur Wahl kann ja noch einiges passieren.
Aber aktuell scheint Amerika seinen ersten farbigen Präsidenten zu bekommen.
Ich drücke ihm die Daumen.
Bei dem was die Reps hier abziehen würde ich mich schon stark wundern wenn Obama nicht klar siegt!
Als McCain behauptete, Obamas Reform des Gesundheitssystems werde "Joe the plumber" bestrafen, wenn der für seine Angestellten keine Krankenversicherung kaufe, schlug er zurück. "Hallo Joe", sagte Obama, direkt in die Kamera guckend, "falls Du da draußen bist: Wenn ich Präsident bin, musst Du null Dollar Strafe zahlen. Null. Kleinunternehmen wie Deines sind in meinem Plan von Strafen befreit." McCain fiel fast die Kinnlade runter. Es wird ein paar Tage dauern, bis die Umfragen herauskommen, die Zeugnis über Sieger und Verlierer ablegen. Aber einer steht jetzt schon fest. Joe Wurzelbacher sind nach dieser Debatte seine 15 Minuten im nationalen Rampenlicht garantiert.
:D
Quelle (http://www.stern.de/politik/ausland/:US-Wahlkampf-Wie-Joe-Klempner-McCain/642466.html)
Internetsurth
16-10-2008, 15:21
wer die Debatten sehen will:
Dritte Debatte:
http://www.youtube.com/watch?v=DvdfO0lq4rQ
Zweite DEbatte
http://www.youtube.com/watch?v=VkBqLBsu-o4
Erste Debatte:
http://www.youtube.com/watch?v=F-nNIEduEOw
präferiere Obama.
RedBasti
16-10-2008, 16:04
Da ich mitten in der Nacht eh aufgewacht bin habe ich einfach mal die Glotze eingeschaltet und mir die zweite Hälfte der Debatte angesehen, wobei ich mir die BBC-Übertragung angesehen habe, da ein Übersetzer das Bild doch immer verzerrt und mir bei CNN zu viel unwichtiges Statistik-Gewäsch eingeblendet wird.
Obama wirkt wesentlich präsidialer, während McCain durch die teilweise lächerlichen persönlichen Angriffe eher verzweifelt als selbstbewusst wirkt. Auch von den Inhalten her wirkte Obama überzeugender, da er einfach die Stärken seiner eigenen Pläne hervorhob, während McCain sich damit begnügte Obama möglichst oft zu kritisieren aber seine eigenen Ideen nicht mitteilte.
Cain hat ja auch auf Schmutzkamagne umgeschalten, desw. war das nicht anderst zu erwarten. Die Inhalte hat er schon in den Debatten zuvor versemmelt.
Wie gesagt, wenns Cain wird, versteh ich die Welt nicht mehr...
:rofl:
McCain Gesichtsakrobatik (http://www.stern.de/politik/ausland/:US-Wahlkampf-Die-Gesichtsakrobatik-John-McCain/642477.html?cp=1)
Das erste ist das beste :D
Germane45
16-10-2008, 17:30
Zum Glück hört für die armen Kinder bald die lästige Kameraknutscherei auf.
Das die Amis auf so was stehen, ist noch nie in meinen Kopp gegangen.
Wenn sich Obama jetzt keine großen Patzer mehr erlaubt, ist er durch.
Nur das finanzielle Erbe der Börse, wird die künftige Politik doch ausbremsen.
McCain Gesichtsakrobatik (http://www.stern.de/politik/ausland/:US-Wahlkampf-Die-Gesichtsakrobatik-John-McCain/642477.html?cp=1)
Das erste ist das beste :D
Bild 9 war auch Klasse. :p
EA unterstützt ihn wohl auch tatkräftig.
In Burnout Paradise und in Madden MFL 2008 (http://www.xboxfront.de/news-1341-13699-Madden_NFL_08.html) wird im Game für den Präsidenten geworben :)
Germane45
20-10-2008, 18:59
Der Mann ist einfach nur auf Zack und hat ein gutes Wahlhelfer team.
Wenn man sich jetzt die aktuelle neue Entwicklung ansieht, muss sich Obama schon einen sehr groben Schnitzer erlauben, um zu verlieren.
Mit Collin Powell von den Republikanern hat er einen neuen Verbündeten gefunden.
Wenn man jetzt allerdings ne Sau ist könnte man auch Denken, das die Ratten das sinkende Schiff verlassen. :hmm:
Positive Einträge in den Geschichtsbüchern kann sicher jeder gebrauchen.
Vor allen Dingen beim Wahlsieg des ersten Farbigen Präsidenten.
Das Problem ist: Nicht das Volk wählt den Präsidenten sondern deligierte Wahlmänner - von da her ist das noch nicht so sicher wie es jetzt aussieht.
RedBasti
20-10-2008, 19:40
EA unterstützt ihn wohl auch tatkräftig.
In Burnout Paradise und in Madden MFL 2008 (http://www.xboxfront.de/news-1341-13699-Madden_NFL_08.html) wird im Game für den Präsidenten geworben :)
Nein, EA schaltet nur die Werbung und bleibt unpolitisch. Ich verstehe auch nicht warum man EA nun wegen der Werbung andichtet Obama zu unterstützen. EA bietet Werbefläche, Obama nutzt diese.
http://www.gamer-oase.de/forum/leuchtfeuer-go-news/3466-us-wahlkampf-erreicht-spieleindustrie.html
Laut Hersteller EA (Electronic Arts) handelt es sich dabei jedoch in keinster Weise um ein politisches Statement der Entwickler.
Ich glaube nach wie vor, dass es McCain sein wird.
Nicht weil ich sonderlich viel von ihm halte, aber das tu ich auch von Obama nicht. Obama ist und bleibt für mich ein Popstar der keine Fäden ziehen kann. Ich denke, dass ihn der "Bradly-Effekt" den Gnadenstoss am Wahltag geben wird... Den da drüben ist diese Problematik noch immer vorhanden. Davon abgesehen trau ich diesen Wahlumfragen eh nicht, da kannste New York befragen und du hast nen riesen Anteil von Obama Wählern und gleichzeitig wirste in den Südstaaten umgekehrt nicht son klares Pro Obama Urteil erhalten.
Für mich steht so oder so fest: Egal welcher der beiden es wird, es wird gleich dämlich weiter laufen wie vorher ;). Es wird keiner einen Umschwung bringen.
Im übrigen finde ich diese Gesichtsakrobatik gut, dass macht für mich Mccain Menschlicher und irgendwie humorvoller als jemand der dauergrinst und irgendwie einfach nur im Mittelpunkt stehen mag.
Internetsurth
20-10-2008, 20:38
Das Problem ist: Nicht das Volk wählt den Präsidenten sondern deligierte Wahlmänner - von da her ist das noch nicht so sicher wie es jetzt aussieht.Ich versteh auch echt nicht, warum das System benutzt wird. bietet das irgendwelche Vorteile?
Ich könnte mir vorstellen, dass es weniger lange dauert die Stimmen für einen Elektoren zu zählen, als Millionen von Stimmen für einen Präsidentschaftskandidat.
Vom Swizzy schon genannten Bradley-Effekt habe ich auch gestern in der Zeitung gelesen. Ist durchaus möglich, dass das Obama noch ein paar Stimmen kosten wird, aber dessen Vorsprung ist inzwischen schon so gross, dass es wahrscheinlich reichen wird.
Germane45
20-10-2008, 22:43
Ich versteh auch echt nicht, warum das System benutzt wird. bietet das irgendwelche Vorteile?
Sicher hat es Vorteile.
Obwohl Bush gegen Al Gore weniger Stimmen hatte, ist er trotzdem Präsident geworden.
Kommt halt auf die Wahlmänner an, über die jeder Bundesstaat verfügt.
Die haben Bush den Arsch gerettet.
Ich versteh auch echt nicht, warum das System benutzt wird. bietet das irgendwelche Vorteile?
Bei uns ist es im Grunde genommen doch nicht anders - wir wählen den Bundestag, und die, die wir dort reingewählt haben, wählen dann den Bundeskanzler. Und da kann im Prinzip jeder x-beliebige Bundeskanzler werden.
Ich versteh auch echt nicht, warum das System benutzt wird. bietet das irgendwelche Vorteile?
Hat was mit der Geschichte der USA zu tun. Die USA haben was ihre Enstehung angeht ein vollkommen anderes System etablieren wollen, als es in Europa der Fall war. Es ging darum einen Gegenpool zu den teilweise noch existierenden absolutistischen Herrschaftsystemen zu schaffen, die ja den Herrscher ermächtigten quasi ohne Kontrolle zu regieren. daher wurde in der Verfassung festgelegt, dass jedes Glied der Herrschaftsebenen ständig kontrolliert wird bzw. sich alle gegenseitig kontrollieren. Fachbegriff dafür ist checks and balances. Die Wahlmänner sind einfach einfach ein weiteres Glied in dieser Ebene, wobei man es sicherlich als veraltet ansehen kann.
Das führt uns allerdigns zu einem anderen Problem: Den Amerikaner ist nichts heiliger als die Verfassung und daher kann diese nur schwer bzw. gar nicht geändet werden. Man kann sie im Prinzip nur ergänzen, durch sogenannte Admentments (auf deutsch Verfassungszusatz, die wiederum auch wieder geändert werden dürfen, siehe Prohibition).
Sicher hat es Vorteile.
Obwohl Bush gegen Al Gore weniger Stimmen hatte, ist er trotzdem Präsident geworden.Äh, das würde ich jetzt anhand dieses Beispiels doch glatt als Nachteil ansehen :p
McCain Gesichtsakrobatik (http://www.stern.de/politik/ausland/:US-Wahlkampf-Die-Gesichtsakrobatik-John-McCain/642477.html?cp=1)
Das erste ist das beste :D
Bild 5 ist auch geil. :D
Internetsurth
21-10-2008, 13:57
Sicher hat es Vorteile.
Obwohl Bush gegen Al Gore weniger Stimmen hatte, ist er trotzdem Präsident geworden.
Kommt halt auf die Wahlmänner an, über die jeder Bundesstaat verfügt.
Die haben Bush den Arsch gerettet.Ja eben <.<
Al Gore mehr Stimmen -> mehr Leute wollten ihn als Präsident -> er gewinnt eine demokratische Wahl!
Stattdessen kann es sein, dass jemand mit weniger Stimmen bei einem demokratischen wahlprozess gewinnt? Ich verstehs einfach nicht ;P
Lustig finde ich ja meist was diese Palin so von sich gibt:
Ihre Tochter sei eine sehr reife, gütige und starke junge Frau. "Sie ist ein wenig altmodisch und hat kein Interesse an Partys."
Ähm... die kleine Tochter ist 18 Jahre alt und wird ihre Mutter recht bald zur Oma machen.
Was ist daran reif mit 17 geschwängert zu werden? Altmodisch ist das schon gar nicht - altmodisch nach amerikanischen Verhältnissen war doch eher 'No sex until marriage' wenn ich das richtig verstanden habe.
Und wie kommt das überhaupt zu Stande wenn die sich nicht auf einer Party rumgetrieben hat? Ich mein.... vom brav zu Hause sitzen wird eine Frau doch immerhin nur sehr selten schwanger, oder?
menno sven du kennst dich nicht aus
das war der klapperstorch
;)
Lustig finde ich ja meist was diese Palin so von sich gibt:
Ähm... die kleine Tochter ist 18 Jahre alt und wird ihre Mutter recht bald zur Oma machen.
Was ist daran reif mit 17 geschwängert zu werden?
Mensch Sven, das hast du völlig falsch verstanden... die hat mit 17 schon die nötige Reife um Mutter zu werden, während das im Schnitt wahrscheinlich mitlerweile eher Richtung 30 tendiert... das heißt sie ist in ihrem Reifeprozess ihrem Alter bereits weit voraus! :D ;)
Ich sags euch, die haben eine an der Waffel wenn sie MCain und die Tante wählen...
Es kommt immer darauf an, wie man altmodisch definiert. Eigentlich ist es ja heutzutage eher Usus, nicht mit 17 schwanger zu werden. Sieht man da allerdings in 19. Jahrhundert, war das dann doch schon eher die Regel.
Prinzipiell geb ich dir natürlich Recht.
Eines muss ich aber dennoch anfügen: Mir wäre auch nicht bekannt, dass man Partys braucht um schwanger zu werden... das geht daheim genauso gut :D
Ich sags euch, die haben eine an der Waffel wenn sie MCain und die Tante wählen...
Wies halt das gleiche is wie wenn Obama gewählt wird :rolleyes:...
Vermutlich, dass Obama auch nicht viel besser werden dürfte...
Aber ich sehe das mittlerweile etwas anders: Im Moment sieht es so aus, als wenn die Demokraten nicht nur den Präsidenten stellen sondern auch im Senat und im Repräsentantenhaus die absolute Mehrheit erringen könnten.
Damit wären sie quasi 'Alleinherrscher' was bis zur Benennung von Bundesrichtern reicht.
Die Republikaner hätten schlicht nirgends mehr etwas zu melden - und das eröffnet Raum für wirkliche Veränderungen.
Mein Smilie war wohl etwas falsch gewählt... ...war ein wenig eine rethorische "Frage"...
Ich weiß nicht wie man den Quatsch den die Reps abziehen mit der Obama Crew vergleichen. Ich finde die Cain Crew ja schon fast peinlich.
@Repräsentantenhaus usw. Ich bin durch den ganzen Wust noch nicht ganz durchgestiegen...
Vermutlich, dass Obama auch nicht viel besser werden dürfte...
Aber ich sehe das mittlerweile etwas anders: Im Moment sieht es so aus, als wenn die Demokraten nicht nur den Präsidenten stellen sondern auch im Senat und im Repräsentantenhaus die absolute Mehrheit erringen könnten.
Damit wären sie quasi 'Alleinherrscher' was bis zur Benennung von Bundesrichtern reicht.
Die Republikaner hätten schlicht nirgends mehr etwas zu melden - und das eröffnet Raum für wirkliche Veränderungen.
Naja, Obama wird um jeden Preis wesentlich besser sein als sein republikanisches Gegenstück. Wenn der nämlich dran käme, dann sehe ich weitere schlechte Entwicklungen auf Amerika aber auch für uns zukommen.
In jedem Fall ist Obama die bessere Wahl.
Sowieso sollte man mal erstmal von den Republikanern Abstand gewinnen, deswegen ist die Entwicklung sehr positiv.
Als könnte man meinen, dass die Amerikaner es selbst mal erkennen...
Germane45
25-10-2008, 20:09
Egal, wer von beiden Parteien das Rennen macht.
Wir deutschen haben erst mal nix zu erwarten.
Ausser vllt. Absichtserklärungen.
Was diese aber Wert sind, kann sich ja jeder vorstellen.
Der Karren ist ja dort so tief in den Dreck gefahren worden, da gehts uns ja noch gut.
Ich hoffe allerdings auch, das es zu einem Wechsel kommt.
Dann fällt zuallererst mal die Rechnung für den Hairstylisten weg. ^^
Allerdings gibt es wie gewohnt in Florida schon wieder Probleme mit den Wahlautomaten.
Die haben Bush ja schon bei seiner ersten Wahl den Arsch gerettet.
Hoffentlich ist Florida nicht wieder das Zünglein an der Waage.
SailedAway
25-10-2008, 20:14
weiss gar nicht, warum alle so für obama schwärmen. Bis auf sein hope and dream gelaberer liefert der doch nix. Keine inhalte, einfach nur bla bla...
Schön langsam könnte man meinen die Republikaner den Wahlkampf gar nicht mehr gewinnen wollen...
http://derstandard.at/?url=/?id=1224776347019
http://www.usatoday.com/news/politics/election2008/2008-10-24-joe-mccain_N.htm
2. Link frei übersetzt: McCains Bruder hat den Notruf gewählt weil er im Stau stand :D
Germane45
25-10-2008, 20:22
weiss gar nicht, warum alle so für obama schwärmen. Bis auf sein hope and dream gelaberer liefert der doch nix. Keine inhalte, einfach nur bla bla...
Vllt. weil Er für das kl. Übel gehalten wird? :ka: :jupp:
Schön langsam könnte man meinen die Republikaner den Wahlkampf gar nicht mehr gewinnen wollen...
http://derstandard.at/?url=/?id=1224776347019
http://www.usatoday.com/news/politics/election2008/2008-10-24-joe-mccain_N.htm
2. Link frei übersetzt: McCains Bruder hat den Notruf gewählt weil er im Stau stand :D
Öhm, muss noch nix bedeuten. Republikaner können immer noch siegen.
Vllt. weil Er für das kl. Übel gehalten wird? :ka: :jupp:
klar, aber wieso? Soo große Unterschiede haben die beiden Herren nun auch wieder nicht, geschweige denn dass das Gros der Bevölkerung hier sie kennen würde...
Ich denke bei den meisten ist es eine Bauchentscheidung, die durch sinnentleerte, jeddoch ansprechende Slogans wie "Change" u.ä. gefördert wird.
Man muss Obama zugute halten dass seine Werbung weniger als die McCains aufs Niedermachen des politischen Gegners zielt, liegt vrmtl aber auch daran dass McCain soweit hinten liegt und deshalb alle Mittel nutzen muss.
SailedAway
25-10-2008, 23:05
wobei die pommes jetzt wieder kehrt macht mit der strategie. vor kurzen wiedersprach er auf einer Wahlveranstaltunge der Republikaner eienr Wählerin, die über obama lästerte und sagte sowas wie "obama ist ein anständiger Mann" (in etwa)
Internetsurth
25-10-2008, 23:49
klar, aber wieso? Soo große Unterschiede haben die beiden Herren nun auch wieder nicht, geschweige denn dass das Gros der Bevölkerung hier sie kennen würde...
Ich denke bei den meisten ist es eine Bauchentscheidung, die durch sinnentleerte, jeddoch ansprechende Slogans wie "Change" u.ä. gefördert wird.
Darf ich fragen, was dich zu diesen Aussagen bringt?
Schau dir mal die Werbespots, Radiosendungen,... an, die beide Kandidaten zur Zeit laufen lassen.
Viel Pathos, wenig/gar kein Inhalt.(wenns ausnahmsweise ned darum geht den Gegner schlecht zu reden)
Was für die Amis wichtig ist sieht man schon alleine daran dass sie sich wochenlang darüber streiten wieviel McCains Vize für Kleider ausgeben sollte.
OK, momentan sind sie in der "heißen" Wahlkampfphase aber du kannst nicht bestreiten dass im US-Wahlkampf mehr auf Populismus und Schlammschlachten gesetzt wird als in den meisten anderen Industrienationen.
Und anscheinend sind die Amis mit diesem System ganz zufrieden
Tja, heute ist nun der Tag der Entscheidung.
Wird Obama wirr zählenden Wahlmaschinen trotzen können? :D
Da fällt mir gerade der ein::D
1aBaX9GPSaQ
Internetsurth
04-11-2008, 18:40
http://www.youtube.com/watch?v=1aBaX9GPSaQ
Six votes for McCain!
verdammt, er war schneller :D
Er hats gepackt *schwitz*
Alles andere wäre ein Skandal gewesen. Freut mich echt, freut mich... :)
Zur absoluten Macht der Demokraten fehlen nur 6 Sitze im Senat:
Nun aber hatten sie gehofft, dass sie die magische Zahl von 60 Senatorensitzen erreichen würden. Doch dafür reicht es wohl nicht. Prognosen sprechen den Demokraten zur Stunde 54 Sitze zu, möglicherweise werden es noch mehr. Doch selbst hochrangige Parteikreise in Washington gingen nicht davon aus, dass man die 60-Prozent-Marke schaffen würde. In diesem Fall wäre den Republikanern die Möglichkeit versperrt, Gesetze in der Kammer durch ein sogenanntes Filibuster zu verhindern.
Wann ist das mit den Sitzen fix?
daabrippa
05-11-2008, 11:30
Ich tip auf Obama. Aber sicher kann man sich ja nicht sein. Vielleicht auch McCain. Oder eher nicht.
Mein Tip also: Omaba. (5 Eur!)
Ich tip auf Obama. Aber sicher kann man sich ja nicht sein. Vielleicht auch McCain. Oder eher nicht.
Mein Tip also: Omaba. (5 Eur!)
du bist was spaet :D
daabrippa
05-11-2008, 11:33
Tatsache? Wow. Danke für die Info...
Lass dann bitte die Spammerei
daabrippa
05-11-2008, 11:58
Ohje, hier ist also alles wie immer. Der Stock sitzt bei den meisten noch tief und fest. Na dann, weitermachen....:rolleyes:
Das hat nix mit dem Stock zu tun, das hat was damit zu tun, dass solche Posts einfach nur das Thema stören.
SailedAway
05-11-2008, 19:39
war ja zu erwarten... naja amerika halt
Germane45
05-11-2008, 21:06
Jetzt werden erst einmal die Erwartungen an Obama hochgesteckt.
Zumindest kann es wohl nicht schlimmer werden.
Wünschen wir dem Gewinner eine glückliche Hand bei seinen Entscheidungen.
Obama wird weiterhin die Interessen der USA vertreten - und das mag sicher auch zu unbequemen Entscheidungen führen, auch in der Außenpolitik.
Dennoch bin ich recht guter Dinge, dass die ganze Angstmacherei der letzten 7 Jahre langsam abflaut und Entspannung eintritt.
Nebenbei finde ich die Provokation Russlands, nun Raketen direkt an der polnischen Grenze aufzustellen - gelinde gesagt - für den Arsch.
Lasst dem Mann doch erstmal Zeit etwas zu bewegen statt ihn gleich anzugreifen.
Ich hab mal den Titel leicht abgeändert, da die Wahl ja jetzt durch ist und wir wissen, wer es wird ;).
Nebenbei finde ich die Provokation Russlands, nun Raketen direkt an der polnischen Grenze aufzustellen - gelinde gesagt - für den Arsch.
Lasst dem Mann doch erstmal Zeit etwas zu bewegen statt ihn gleich anzugreifen.
Naja es war aber auch nicht unbedingt feinfühlig den Russen ein Raketenabwehrsystem vor die "Fresse" zu setzen.
Aber zum Thema, ich freue mich jedenfalls (Die Uni ist irgendwie blauer als sonst... lol) das Obama gewonnen hat :). Obwohl ich sagen muss das ich zum Schluss auch von McCain sehr beeindruckt war. Seine Abschiedsrede, als er die gegen Obama gerichteten Buhrufe mit "no, please..." stoppte und seine Anhänger aufrief Obama zu unterstützen hat von grösse gezeugt.
Die allzugrosse veränderung erhoffe ich mir aber auch nicht davon, aber vielleicht rückt die USA ja doch wieder ein bisschen näher an Europa was für uns alle gut wäre.
Cheers
Germane45
06-11-2008, 18:27
Wenn man sich div. Nachrichtenseiten ansieht, kann man es langsam mit der Angst bekommen.
Die Wünsche, Änderungen, Vermutungen usw. haben in der Presse ein Ausmaß angenommen, die kein Mensch erfüllen kann.
Wenn die Obamablase zum Platzen kommt, werden hoffentlich alle wieder normal.
Der Mann kann auch nur mit Wasser kochen. :hmm:
LordMordred
07-11-2008, 09:17
...
Aber zum Thema, ich freue mich jedenfalls (Die Uni ist irgendwie blauer als sonst... lol) das Obama gewonnen hat :). Obwohl ich sagen muss das ich zum Schluss auch von McCain sehr beeindruckt war. Seine Abschiedsrede, als er die gegen Obama gerichteten Buhrufe mit "no, please..." stoppte und seine Anhänger aufrief Obama zu unterstützen hat von grösse gezeugt.
...
Ja, da stimme ich voll und ganz zu, das war das erste mal, dass mich McCain beeindruckt hat.
Obama wird meines Erachtens auch nichts anderes machen als McCain, nur das es einen Hauch mehr von Sozial und eventuell Europafreundlich hat. Und er hat ja in seiner Rede schon angedeutet, dass er die Probleme nicht jetzt beheben kann, sondern mind. eine zweite Legislaturperiode für braucht. Die einzige Frage ist ob es auch bei den Amerikanern ankam.
Ich finde es in gewissermaßen eher ein sehr starkes und druchaus amerikanisches Symbol, es ist etwa 45 Jahre her als ein Mann in Amerika einen Traum hatte, den viele für reine Utopie hielten und nun ist er wahr geworden. Das ist ein gutes Symbol für das langsame Voranschreiten der Rassengleichheit in Amerika.
Germane45
20-01-2009, 18:29
Wer gerade nix besseres vor hat, kann sich die Sondersendung beim ARD ansehen.
Die Vereidigung von Obama wird ja bis 18 Uhr über die Bühne gehen.
CNN sendet natürlich auch Live.
Germane45
22-01-2009, 11:48
Doppelt hält besser.
Obama hat den Amtseid noch einmal vor der Presse in seinem Amtssitz wiederholt, weil es beim ersten mal zu einer kl. Panne gekommen ist.
Ein Wort wurde an der falschen Stelle genannt.
Video mit dem Versprecher.
enTuP21JO7w
Der Gag ist ja, dass sein Vorturner mit der Versprecherei angefangen hat :D
Germane45
25-01-2009, 19:10
Das könnte 'fast' als schlechtes Zeichen gedeutet werden.
Wenn man sich dann so nebenbei einige seiner ersten Entscheidungen ansieht, wird er sich nicht viele Freunde machen.
1. Folterlager schliessen.
2. Geheime CIA Lager dicht machen.
3. Gehaltseinfrierung bei 77.000 Dollar für seine Mitarbeiter.
4. Keine Geschenkannahme, besonders Lobbyisten sind damit gemeint.
Das macht das Regieren nicht gerade einfacher, da gerade die Lobbyisten wohl drüben einen sehr grossen Einfluss haben.
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