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Vollständige Version anzeigen : Elektroautos?


Sven
30-10-2007, 02:00
Shai Agassi, früherer Kandidat auf den SAP Thron, hat sich mit einer neuen Firma selbsständig gemacht die das Elektroauto (nicht Hybrid!) 'gesellschaftsfähig' machen will.

Er propagiert dabei eine Lösung bei der sich die benötigten Batterien, aktuell ist von Lithium-Ionen Akkus die Rede, in einem eigenen 'Tankstellennetz' austauschen lassen. Der Austausch soll nicht länger dauern als ein Tankvorgang bei einer herkömmlichen Tankstelle. Anders allerdings als bei normalem Sprit der sich an jeder Tankstelle auffüllen lässt soll eine Art Abonnement zu Stande kommen, man zahlt eine monatliche Gebühr und kann fortan an jeder dieser 'Tankstellen' einen neuen Akku bekommen.
Agassi rechnet mit vergleichbaren 7 US-Cent je 100 Meilen (ca 160km), das wären beim aktuellen Kurs $/€ etwa 3 Euro-Cent je 100km.

Ich rechne gerade mal was ich für 100km zahle... schlappe 9€, so ungefähr...

Ich wär dabei, umgehend :D
Und ihr?

Shai Agassis' 'Vision' (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,514256,00.html)

klaus52
30-10-2007, 02:51
Tja, da bin ich ja mal gespannt... passt auf jeden Fall sehr gut zu diesem Artikel:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/97918/from/rss09

Dann existiert nur noch die Frage: Wie teuer wird so ein Elektroauto, um zu sehen, wie lange man fahren muss, damit es sich lohnt :D ;)

Apokus
30-10-2007, 09:42
Wie schnell ist das Auto ?
Wieviele Kilometer schafft so ein Akku ?
Wie Teuer wird das Auto sein ?
Wie wird es Aussehen ? ( Wichtig ! :D Ich würde z.B. keinen "Smart" nehmen Oo ... so kleine Pisskutschen kann man Zwergen andrehen aber nicht mir, meine Knie hätte ich gern unterm Lenkrad und nicht unterm Kinn ^^ )
Wie Teuer wird die Wartung, also die Instandhaltung der einzelnen Verschleißteile ?
Wie dicht wird das Tankstellennetz auch in Regionen wo auf 10km² nur 30.000 Menschen kommen ? *g*
Gibts sowas wie Reserve Akkus wenn das dingen mal leer gehen sollte ? :D

Wenn die Fragen zufriedenstellend beantwortet sind, können wir drüber sprechen ob es sich lohnt.. ^^
Vorher keinen schimmer ob ich dabei wäre oder nicht.

Dark Warrior
30-10-2007, 09:59
ich würde noch gerne wissen ob die hupen nicht so leise sind da das auto schon sehr leise sein wird?

Wie schnell ist das Auto ?

son Elektroauto kann durchaus 200 fahren aber wie teuer son Auto dann wär kA^^

raptorsf
30-10-2007, 13:11
so einfach ist das ganze nicht. Sowas muss meiner Ansicht nach von einem grossen Autohersteller gepusht werden, ansonsten wird man kaum erfolgreich sein.

Und wieso tut das Mercedes, BMW, Audi, Toyota oder GM nicht? Weil sie wohl die Erfolgschancen als gering einschätzen.

Die Idee ist sicher gut, aber sowas scheitert meist an Logistik (woher, wohin, wieviele etc. Akkus werden geliefert) und an den Finanzen. Abgesehen davon wird Strom ja auch immer teurer und so CO2 neutral wie viele immer tuen ist Strom gar nicht...

RedBasti
30-10-2007, 13:37
Elektroautos sind ja mehr oder weniger auch nur die Verlagerung des Problems. Ein Auto braucht zum Fahren Energie und diese muss erzeugt werden. Ob nun das Fahrzeug selbst Treibstoff verbrennt oder vorher ein Kraftwerk die Energie erzeugt - der Umwelt ist beides nicht zuträglich. Natürlich sind Elektroautos umweltschonender als Autos mit den jetzigen Benzin- und Dieselmotoren aber auch sie sind sicher nicht die Erlösung, sondern eben nur ein Fortschritt. Allerdings fehlt mir wirklich das Wissen um jetzt sagen zu können wie groß dieser Fortschritt unterm Strich wäre.

Die Idee des Akkuwechsels ist an sich gut und könnte wirklich den Wechsel zum Elektroauto bewirken. Allerdings müsste man dafür praktisch von heute auf morgen diese Servicestationen überall verteilen. Eine Nutzung bisheriger Tanken schließe ich aus. Ich glaube kaum das die Ölmultis an ihren Tanken das Aufladen eines Elektroautos unterstützen. So lange also noch Benzin vorhanden ist, glaube ich nicht das sich das Elektroauto so schnell durchsetzt.

gersultan
30-10-2007, 15:08
der vorteil einer Akkustation wäre halt auch, dass sie sich mitten im Wohngebiet bzw. "in" einem Wohnhaus befinden könnte, was bei "normalen" Tankstellen wegen der Explosionsgefahr nicht (mehr) möglich ist.

klaus52
30-10-2007, 16:17
Elektroautos sind ja mehr oder weniger auch nur die Verlagerung des Problems. Ein Auto braucht zum Fahren Energie und diese muss erzeugt werden. Ob nun das Fahrzeug selbst Treibstoff verbrennt oder vorher ein Kraftwerk die Energie erzeugt - der Umwelt ist beides nicht zuträglich. Natürlich sind Elektroautos umweltschonender als Autos mit den jetzigen Benzin- und Dieselmotoren aber auch sie sind sicher nicht die Erlösung, sondern eben nur ein Fortschritt. Allerdings fehlt mir wirklich das Wissen um jetzt sagen zu können wie groß dieser Fortschritt unterm Strich wäre.
Was dabei noch beachtet werden muss: Nich alle Energie wird durch das Kraftwerk erzeugt, das Auto lädt den Akku ja auch selbst während der Fahrt - eben wie bei Hybrids - nur dass die Anfangsenergie eben nich durch nen Benzinmotor, sondern durchs Kraftwerk erzeugt wird. Also hängt in erster Linie der Sprung von Hybrid zum Elektroauto von Verhältnis Kraftwerk - Verbrennung im Motor ab - vom normalen Benziner ist es shcon ein Schritt weiter entfern. Nur zu schade, dass das Auto nicht so viel Energie erzeugen kann, wie es verbraucht... so ein perpetuum mobile - nie mehr tanken! - hätte schon was :D Aber natürlich bin auch ich kein Experte, und ich weiß auch nciht, was unterm Strich wirklich rauskommen würde...

Dark Warrior
30-10-2007, 16:43
der vorteil einer Akkustation wäre halt auch, dass sie sich mitten im Wohngebiet bzw. "in" einem Wohnhaus befinden könnte, was bei "normalen" Tankstellen wegen der Explosionsgefahr nicht (mehr) möglich ist.

damit die umwelt nicht geschädigt werden würde müsste praktisch gesehen jedes "Haus" Alternative Energie gewinnen können was große kraftwerke abschaffen würde aber bis dahin ists noch lange hin...

das problem bei sowas ist leider immer wieder der grundstein der sehr teuer ist:nos:

um zum thema zurückzukommen die autos müssten evtl auch energie von einer quelle absorbieren können und gut speichern können

Bernd_XP
30-10-2007, 19:05
Nur Problemverlagerung...wie bekomme ich die Energie mobil...das ist mit Wasserstoff im Moment auch nichts anderes!
Der Vorteil ist halt, dass man bei Kraftwerken bessere Wirkungsgrade und Filterung erreicht, allerdings sollte man auch Transportverluste mitrechnen...

Das beste wäre natürlich die Effizienz von Autos zu steigern, bislang sind diese ja nur zugunsten Komfortgewinn gegangen.

Dextro23
31-10-2007, 14:13
Die Idee des Akkuwechsels ist an sich gut und könnte wirklich den Wechsel zum Elektroauto bewirken. Allerdings müsste man dafür praktisch von heute auf morgen diese Servicestationen überall verteilen. Eine Nutzung bisheriger Tanken schließe ich aus. Ich glaube kaum das die Ölmultis an ihren Tanken das Aufladen eines Elektroautos unterstützen. So lange also noch Benzin vorhanden ist, glaube ich nicht das sich das Elektroauto so schnell durchsetzt.

Ideen hin Ideen her, wenn die Tankstellen nicht mitziehen wird das alles nichts. Da muss ich RedBasti recht geben.
Solange es Benzin/Diesel gibt wird sich so schnell nix ändern.
"Warum auf teuren Umweltschonenden-Fortschritt zugehen, wenn es doch umweltbelastender günstiger geht UND viel Geld einbringt?" werden sich die Ölfutzies denken:nos:

Dex

Sven
31-10-2007, 14:32
Hat sich eigentlich jemand den verlinkten Artikel durchgelesen?

Ein paar Zitate:
So viel Startkapital bekommt eine junge Firma selten: 200 Millionen US-Dollar Anschubfinanzierung hat der 39-jährige, gebürtige Israeli für sein neues Unternehmen eingesammelt.Automobil-Experte Stephen Girsky hält nicht für ausgeschlossen, dass Agassis Plan aufgehen kann. "Als ich es zuerst davon gehört habe, dachte ich, das ist eine verrückte Idee", sagte der Geschäftsführer beim Finanzinvestor Centerbridge dem US-Magazin "Business Week". "Es klang so weit hergeholt. Dann habe ich mich hingesetzt, zugehört, und vielleicht ergibt es ja Sinn."Ob das Konzept aufgeht oder nicht - es hängt wohl vor allem davon ab, ob sich ein hinreichend dichtes Netz an E-Tankstellen aufbauen lässt. Agassis Ideen könnten anfangs am besten auf Metropolen wie London oder Stadtstaaten wie Singapur passen. Auch seine dicht besiedelte Heimat Israel könnte sich als Testmarkt anbieten. Der Unternehmer selbst verspricht erste Erprobungen für das kommende Jahr. Verträge mit Automobilkonzernen und Regierungen seien unterzeichnet - die Namen hält Project Better Place noch unter Verschluss. Schon 2010 könnte seine Technologie im größeren Stil umgesetzt werden.

AMD-Powered
12-06-2009, 18:39
Mal wieder Zeit dieses Thema hervorzuholen. :)


Da sich bei diesem Thema immer mehr Ideen, Konzepte und sogar schon Lösungen ergeben haben würde ich gerne mal eure aktuelle Sicht der nahen und weiteren Zukunft hören.


Hier mal meine Beobachtungen und Ansichten:


Auch wenn die meisten hier sich noch mit nicht regenerativen Fahrzeugantrieben bewegen dürften, so steht fest, dass reine Elektrofahrzeuge die Zukunft werden. Die bestehenden und neuen Hybrid Fahrzeuge sehe ich leider nur als Übergangslösung, da die großen Automobil-Hersteller es aus meiner Sicht "schlicht verpennt oder absichtlich nicht als wirtschaftlich profitabel angesehen" haben hier wesentlich früher in Forschung und Entwicklung zu investieren.

Das Erdöl wird ausgehen und die Restbestände sollten mit Bedacht und Nachhaltigkeit in Produkte unseres Alltags umgesetzt werden und nicht weiter sinnlos verbrannt werden.
Auf global stark wachsenden Druck seitens Regierungen und auch der Bevölkerung ist hier endlich die Richtungsänderung erreicht, welche schon vor über 20 Jahren hätte eingeleitet werden müssen. Wie einigen evtl. bekannt hätte dieser Weg schon zur Zeit der Industrialisierung parallel begangen werden können, denn damals hatte der Verbrennungsmotor seinen "Siegeszug" dadurch erreicht das flächendeckende Tankstellen-Netze errichtet wurden, obwohl dies auch mit "Strom-Tankstellen" aber in geringerem Umfang hätte erreicht werden können.

Hier hätten, wie bereits erwähnt speziell die deutschen Autobauer schon viel früher reagieren müssen um ihre lokale aber auch globale Stellung voranzutreiben und einheitlichen Standards vorzeitig zu setzten und nicht wie jetzt dem Markt hinterherrennen. Jetzt sind alle Hersteller dabei ihre Konzepte umzusetzen aber bisher ohne einheitliche Standards!


1. Aktuell bestehende und "einfachste" Lösung ist das Aufladen via 230/400 Volt.

2. Wie unter 1. genannt, jedoch zusätzlich mit einer "ID-Karte" zum freischalten der Stromlieferung.

3. Der komplette Austausch der Akkus, dies setzt aber 1. gleiche Module, 2. Vorgaben an die Fahrzeugkonstruktion voraus.

4. Weiter geht es nun mit einem neuen "intelligenten" 7 poligen Kraftstrom-Anschluss, wie er nach diesem Bericht (http://www.heise.de/newsticker/Berliner-Parkhaeuser-bekommen-Stromanschluss-fuer-Elektroautos--/meldung/140280) von RWE angeboten wird. Über diese Verbindung läuft dann auch die komplette Abrechnung mit dem Energie-Lieferanten. Welche Hersteller die neue Steckverbindung in ihre E-Fahrzeuge verbauen werden bleibt (außer der im Bericht erwähnten 100 E-Smarts) für mich erstmal noch offen, da die namhaften Hersteller es scheinbar nicht erwartet haben, dass auch ganz normale Konsumenten (wie ich) ;) mit ihnen diesbezüglich Kontakt aufnehmen und Fragen haben. :hmm:

Da es sich aktuell erst um Pilot-Projekte handelt, tun sich die meisten Hersteller noch ziemlich schwer mit festen Auskünften im Gegensatz zu den Energieversorgern. Gerade letzteren liegt ein "natürliches" Interesse daran neben der Stromlieferung auch gleich die Abrechnung damit zu vereinen, was ja auch im Interesse von uns allen liegt, denn Strom "tanken" soll und muss so einfach wie möglich sein.


Die 4. Variante stellt sich für mich bisher als die "Beste" dar, da sie durch die zusätzlichen Kommunikations-Anschlüsse für die Zukunft ausgerüstet ist.

Ihr erwartet hier ein "ABER?".
Richtig!

Denn wenn schon Zukunft dann auch richtig, hierzu zähle ich das neben der Abrechnung noch "mehr" zur Verfügung bzw. Sichergestellt gestellt wird:


- Fahrzeuge müssen sich (per Adapterkabel) auch mit dem normalen 230/400 Volt Anschluss laden lassen.

- Freie Wahl des Energieversorgers und dessen Tarife.

- Sicherstellung, dass es zu keiner Doppelberechnung kommen kann.

- Übergangsweise Optional: Ich entscheide wann geladen werden soll.

- Optional: Ob, wie und wann ich mein Fahrzeug als Energiespeicher* zur Verfügung stelle, damit verbunden mehrere Zähler für bezogenen und gelieferten Strom, sodass verschiedene Fahrer/innen und oder Besitzer/innen berücksichtigt werden.


*Der wachsende Markt an E-Autos bietet neben dem Effizienz-Vorteil noch einen weiteren Umweltbonus: Die Energiekonzerne haben aktuell noch die Problematik das sich Strom in großen Mengen nicht speichern lässt und so werden zu den täglichen Spitzenzeiten Kraftwerke zugeschaltet, dies könnte durch die E-Autos der Vergangenheit angehören wenn sie als mobile Energiespeicher genutzt werden.



Jetzt aber erstmal genug von mir; wie seht ihr die Zukunft und was fehlt evtl. noch?

SailedAway
12-06-2009, 19:26
hab jetzt leider nicht alle nachgelesen und deinen post nur auf die schnelle überflogen, aber Audi hat Anfang/Mitte der 90er als erstes ein Hybrid-Auto auf den Markt gebracht. Damals hat sich niemand dafür interessiert, weil Sprit ja noch relativ billig war und im Bild der Gesellschaft das Erdöl noch ewig reichen würde. Also hat Audi weitere Forschungen in diesen Bereich eingestellt und die anderen Herstelle haben diese Technik auch ruhen lassen.

AMD-Powered
12-06-2009, 19:48
hab jetzt leider nicht alle nachgelesen und deinen post nur auf die schnelle überflogen

Hallo??? Wir sind hier doch nicht bei der Blöd, ich mach mir die Arbeit nen guten Post zu verfassen und da wird er nur überflogen. Ganz toll. :motz: ^^
So kann ich einfach nicht arbeiten. ;)

Zudem geht es mir primär um die Zukunft und nicht die Vergangenheit, diese hatte ich nur ergänzend für die jüngeren Leser vorausgestellt.

Natürlich stimme ich zu das einige Hersteller schon früher daran gearbeitet hatten aber nicht genügend Vermarktet.
Bestes Beispiel hierzu war ja der Smart der komplett als E-Fahrzeug konstruiert wurde aber aufgrund von Lobbyismus gescheitert ist.

E-Autos wären so oder so "nur" ein Nischenprodukt gewesen, aber ein rentabler Markt war dennoch da.

SailedAway
12-06-2009, 23:57
Da stimme ich dir zu, technischen wären diese Fahrzeuge jetzt auch viel ausgereifter.

Meine Vorstellung wären ein E-Auto, dass seine Energie in Teilen wieder zurückgewinnt. Wie bereits bei Eisenbahnen im einsatz sollen die Fahrzeuge durch bremsvorgänge energie "zurück ins netz" speisen, also an den akku. kleine Gewinne könnten evtl. durch ein eingebautes miniwindkraftwerk erzeugt werden. durch den fahrtwind, wird eine kleine turbine angetrieben, die auch ein wenig energie an die batterien zurückgibt.

Ganz fantastisch wären natürlich nano solarzellen, die auf der gesamten karosserie sonnenenergie sammeln und den akku so zumindest auch ein wenig aufladen. Bis es diese gibt, könnte man die neu entwickelten Formbaren Solarwaver nehmen und zumindest das Dach als solches nutzen.

Evtl. kann man auch die Effizient der Antriebe durch verbesserte Steuerungen und neue Materialien erreichen.

AMD-Powered
13-06-2009, 00:48
Energierückgewinnung beim Bremsen ist schon Standard.

Die formbaren Solarwaver nur noch eine Frage der Zeit, da aktuell noch zu teuer.

Was die Effizienz betrifft ist heute schon ein sehr hohes Maß erreicht:
Verbrennungsmotoren bis zu 40%
Elektromotoren ab 80% aufwärts

Hierzu hat Michelin bereits (http://www.badische-zeitung.de/ratgeber/automobilitaet/der-ganze-antrieb-im-rad--6518351.html) ein eigenes Konzept welches Antrieb, Bremse und Federung ins sich vereint vorgestellt.

Somit haben Elektro-Fahrzeuge mit modernisierter Technologie bereits heute die Effizienz von reinen Verbrennern weit überholt.

Der aktuelle Schwachpunkt liegt "nur" in der Reichweite, weshalb ja auch Hybriden gut im Kurs liegen.
Wenn man es aber mal realistisch betrachtet: Es werden über 75% der Fahrzeuge in Deutschland auf Kurzstrecken mit unter 50 Km/Tag bewegt und somit hat bereit heute jedes E-Auto die unübertroffene Energiebilanz.
Wenn die Leistungsfähigkeit der Lithium-Ionen Akkus bei gleicher Effizienz aber geringerem Gewicht erreicht wird sind selbst die Hybriden und die reinen Verbrenner überflüssig.

Da nun endlich die Zeit der technischen Gegebenheiten des Wandels, sowie auch des Umdenken der Menschen stattgefunden hat, wird dies nur eine Frage der Zeit sein bis das aktuelle Optimum erreicht ist.

SailedAway
13-06-2009, 11:49
ja das elektromotoren einen sehr hohen wirkungsgrad haben ist mir bekannt. Aber trotzdem gibt es immer irgendwelche feinheiten und verbesserungen, die ihn vielleicht noch ein tick besser machen können. Natürlich sind die modernen geschichten wie die formbaren waver noch sehr teuer, aber die industrie ist jetzt am zug, wer jetzt bereit ist viel zu investieren wird später davon profetieren.

Germane45
13-06-2009, 16:18
Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich noch nichts von Elektrofahrzeugen.
Hybrid bildet da eher meinen Favoriten.
Auch Autogas steht auf meiner Liste.

Wie lange soll das Stromtanken denn dauern :ka:

Wer ein Eigenheim hat, kann sicher das Stromkabel in die Garage legen, und über Nacht den Accu aufladen.

Wer schon nur ne Eigentumwohnung hat, oder in ner Mietskaserne wohnt, wird vor die erste Hürde gestellt.
Selbst wenn Stromtanken eingeführt werden, hat wohl niemand Lust, stundenlang zu warten.

Die beste Umsetzung ist für mich in diesem (http://www.lexus.de/range/gs/index.aspx?WT.mc_id=LexSEM_2008_Models&WT.srch=1&WT.adsite=Google)
Modell zu finden.

Nur wer ist bereit, soviel Geld auszugeben.

SailedAway
13-06-2009, 17:29
naja je nach anschluss wird das wohl schneller gehen, als stundenlang. Hybride sind nur der übergang und ich finder dafür, verbraucht der von dir genannte noch ganz schön viel. der toyota prius verbraucht als hybrid deutlich weniger.

Mitdaun
13-06-2009, 23:01
Wie lange soll das Stromtanken denn dauern :ka:

Wer ein Eigenheim hat, kann sicher das Stromkabel in die Garage legen, und über Nacht den Accu aufladen.

Wer schon nur ne Eigentumwohnung hat, oder in ner Mietskaserne wohnt, wird vor die erste Hürde gestellt.
Selbst wenn Stromtanken eingeführt wer

Muss nicht immer schlecht sein, stelle mir da so ein Beruf vor wo man alleine in ein Haus ist, meinetwegen in der Nachtschicht, dann kannst du immer über nacht dein Accu aufladen und musst nix mehr selber bezahlen, ausser wenn man selbst Urlaub hat;)

Aber stimmt schon ist ziemlich schlecht gemacht, eigentlich eine gute Idee, nur wenn das nicht geändert wird, wird das nix mit Elekrotautos.

Eine Idee wäre aber das man normal mit den dingern zur Tanke fährt, aber kein Benzin tanken muss, sondern einfach neue aufgeladene Accus rein.

Germane45
14-06-2009, 09:16
Mit dem Accutausch hätte ich so meine Bedenken.
Die nutzen sich ja auch ab.
Um die 'Lebensdauer' zu erhöhen, sollte man sich an die Gebrauchsanweisung halten.
Machen aber sicher nicht alle.

So kommst Du dann mit deinen nagelneuen leeren Accus zur Tanke, und kriegst im Austausch schon 2 Jahre alte aufs Auge gedrückt, dessen Lebensdauer und Leistung schon nachgelassen haben.


Hybride sind nur der übergang und ich finder dafür, verbraucht der von dir genannte noch ganz schön viel. der toyota prius verbraucht als hybrid deutlich weniger.

Der Prius ist vom Preis/Leistungsverhältnis sicherlich die bessere Wahl.
Wäre auch für mich der einzige Hybrid, der in Frage käme.
Nur halte ich den Wirkungsgrad des LEXUS für besser.
Bei einem Gewicht von über 2 tonnen und dann die Motorleistung, finde ich das beeindruckend.

AMD-Powered
14-06-2009, 11:32
Der komplette Akkutausch, ist bereits möglich und hat keine Nachteile gegenüber den fest eingebauten, der Tausch selbst kann aber nur in einer Service Station/Strom-Tankstelle vollautomatisch durchgeführt werden.
Natürlich wird es eine Gebrauchsanweisung für die Akkus geben, welche zwar Hinweise im Bezug auf "richtiges" Laden gibt, jedoch bei modernen Lithium-Ion Akkus wird dies durch die Ladeelektronik weitestgehend selbst gesteuert um das Optimum zu gewährleisten.

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Dennoch halte ich diese bisher nur für Langstrecken-PKW und E-LKW für sinnvoll.

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E-LKW:
Auch wenn dieser LKW im Video über Kabel geladen wird, bietet es sich gerade bei den LKWs sehr gut an auch Tausch-Stationen von den Konstrukteuren zu berücksichtigen, denn da wo aktuell die Tanks sitzen könnten sehr gut Tausch Akkus platziert werden. Das normale laden mit Kabel setzte ich als Standard voraus.

E-Auto:
Generell wäre es wünschenswert wenn alle E-Autos ebenfalls mit Tausch-Akkus ausgestattet wären, jedoch ist dies aufgrund der "Zwangs-Konstruktion" bisher noch nicht wirklich sinnvoll.
Die aktuellen Anstrengungen im Bereich der Akkus sind zwar auf einem sehr guten Weg aber längst nicht final im Bezug auf Bauformen und Kühlung.


Was die Ladedauer/Reichweite betrifft:
Dies ist natürlich abhängig von der Art und Weise der Nutzung, sowie auch den verschiedenen Fahrzeugen und deren Kapazitäten.
Generell liegen hier die Angaben zwischen 4 und 10 Stunden unter Berücksichtigung des Lademodus.
Die Reichweiten werden von 100 bis max. 450 Km angegeben.

SailedAway
14-06-2009, 13:04
Ich denke, dass man in Zukunft auch weitere Fortschritte in bezug auf die Akkus machen wird. Tesla ist ja recht fleißig und hat mit dem Roadster schon einen erfolg in Amiland. Die neue Limosine von denen gefällt mir optisch auch sehr gut. Mal sehen, was bei der Kooperation zwischen Mercedes und Tesla rausspringt. Immerhin hat das kommende Tesla Model S eine laufzeit zwischen 260 und 480 km. Wird um die 43000 Euro kosten und kann auch gut mit aktuellen Familienlimosienen mithalten. Denn immerhin schaft das Model S den sprint von 0 auf 100 in knapp 6 sekunden. Die höchstgeschwindigkeit soll auf 210 km/h begrenzt werden, was meine Meinung nach völlig ausreichend ist.

http://scr3.golem.de/screenshots/0903/tesla_model_s/thumb480/tesla_models_3.jpg

Der von dir gezeigte Akkutausch gefällt mir ziehmlich gut. Geht recht flott und man kann direkt weiterfahren.

Germane45
16-06-2009, 14:11
Der Accutausch sieht wirklich einfach aus.
Nur werden sich da viele einen abbrechen, den PKW in die richtige Position zu bringen. ^^

SailedAway
17-06-2009, 17:43
ich glaub nicht, dass es ein problem sein wird. ich stell mir dass ganze wie eine wasschtraße vor, man fährt auf einen kettenzug und am akku befindet sich eine markierung. wenn diese markierung von einem scanner erfasst wird, stoppt das ganze automatisiert an der richtigen position.

Germane45
18-06-2009, 15:02
Kundenfreundlich muss die Technik schon sein.
Wenn man sich einige Leute ansieht, wie die z.B. in die Waschstrasse einfahren.....^^



Der World Wildlife Fund (WWF) hat übrigens eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit den CO2-Emissionen der Batterien von Stromautos auseinandersetzt.

U.a. wird der CO2-Ausstoß in Deutschland nur um ein Tausendstel gesenkt.
Vorrausgesetzt, die Fahrleistung liegt bei 10.000 km pro Jahr.

Ein hoher Elektroauto-Anteil könnte sogar schädlich sein. Ohne ein intelligentes Lademanagement würde sich der Spitzenbedarf an Strom massiv erhöhen, besonders wenn die angestrebten Schnellladesysteme eingesetzt werden. Würde zur Deckung dieses Bedarfs der Kraftwerkspark um „CO2-Schleudern” erweitert, dann wäre die Klimabilanz des Elektroautos sogar negativ.

-Quelle- (http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/2009/6/16/news-122882835/detail.html)

Mitdaun
18-06-2009, 16:24
Ist ganz logisch das wir viel mehr Kraftwerke bräuchten wenn wir alle nur noch Elektroautos fahren würden.
Und dabei haben die kein Ton von verloren was mit der Umweltverschmutzung ist wenn überall die alten Batterien von den Autos rumliegen.

Wenn ihr ein Umweltfreundliches Auto haben wollt, dann baut ein leichtes mit Solarengeriezellen als Dach und kleine Batterien wo der Strom gespeichtert wird.
Oder fahrt demnächst alle wie Fred Feuerstein noch gefahren ist.

Sven
18-06-2009, 16:29
Zum Thema Stromversorgung in der Zukunft ein interessanter Artikel:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,630981,00.html

Mitdaun
18-06-2009, 17:43
Das war die Tage auch oft Thema im Fernsehen, aber bis das wirklich Realisiert werden kann wird das noch ein sehr lange Zeit dauern.
Überleg mal wo man die Kraftwerke bauen müsste, was in den Artikel steht ist nicht ganz unbedeutend. Und ganz alleine dadrauf sollten wir uns dann doch nicht verlassen.

Dextro23
18-06-2009, 18:03
Ich habe vor 1 Monat einen Bericht auf GMAX gesehen, da ging es um ein Sportauto mit einem Tesla-Motor.
Am Anfang war ich nicht so beeindruckt, es sah eben aus wie alle anderen Teuren Sportautos aus. Aber dann, dann fing der Moderator dieser Sendung an mit den Zahlen an(ich weiß sie leider nicht mehr auswendig), die mich echt vom Hocker gehauen haben. Leider hab ich diesen Bericht nicht mehr auf GMAX.de gefunden, denn der war echt gut.
Das eizige Problem, ist eben immer noch das gößte! Es gibt einfach zu wenig Tankstellen die einen Elektoanschluss für diese Fahrzeuge haben. Auch wenn man die Batterie auch mit einem herkömlichen Stecker aufladen kann, würde dieser Aufladevorgang min. 12h dauern, bei dem dafür vorgesehenden Anschluss 6-8h:rolleyes:.
Auch wenn diese Aufladezeiten abschreckent waren, war ich echt beeindruckt von dem Auto.
Was dem Moderator damals auch noch negativ aufgefallen ist, dass das Auto keine Motorgeräusche macht, sodas man keine Bestätigung bekommt wenn man umschalteten soll oder man nicht wirklich mitbekommt ob der Wagen nun an ist oder nicht. Er meinte "Das Auto höre sich an wie eine Ubahn":p

Dann nochmal zurück zu den Fragen von Apokus
Wie schnell ist das Auto ?
Wieviele Kilometer schafft so ein Akku ?
Wie Teuer wird das Auto sein ?
Wie wird es Aussehen ?

1) Also dieses Modell war ca. 250 kmh schnell, dabei sollte man beachten, dass man rückwärts fast genau so schnell ist wie mit einem Kleinwagen:D

2) müsste ich lügen, da ich mich nicht mehr an die genauen Zahlen erinere, aber laaaange.

3) Tja, also das Modell war so um die 120 000,-€:shy:. War eben eine Luxuskarosse.

4) von dem Modell wovon ich rede, kann ich sagen..."sehr gut"

Hier das Modell --> Klick (http://www.blogcdn.com/de.autoblog.com/media/2009/06/tesla_roadster_580_450de.jpg)

LordMordred
18-06-2009, 18:09
Mit Solarzellen umweltfreundlich fahren? Auch ein interessanter Ansatz :D
Wirkungsgrad >20% und eine Lebensdauer, in der du in Deutschland ca. die Energie erzeugst, die für die Herstellung notwendig war. Vom Entsorgen rede ich da mal nicht ;)
Elektroautos, hmmm, für Kurzstrecken, wenn man in einer Stadt wohnt und dort an den Parkplätzen Ladestationen sind interessant. Für Vielfahrer eher noch eine Frage der Lithium-Ionen-Technologie und Ladeschaltung, dass diese auch eine Lebensdauer erreichen, ab der man es sinnvoll eingesetzt nennen darf. Mal von dem Problemchen der Explosionsgefahr abgesehen :shy:
Zu dem Lexus fällt mir nur ein das ich mit meiner Kiste einen ähnlichen Verbrauch habe.
Und ich befürchte mit dem Prius wird es nicht anderst sein, als dass es eine vergleichbare Kiste mit Verbrennungsmotor gibt.
Mit dem Tesla ist die Frage wieviele KAh die Batterie hat um soweit zu kommen. Die Reichweite sagt meines Erachtens nicht so viel über den Verbrauch aus.

Gas ist für mich eigentlich keine Alternative, weil ich auch nichts anderes als Öl.
Dann gibt es noch Experimente mit Wasserstoff, aber bei der heutigen Zeit wird bei der Auftrennung zum erhalt von Wasserstoff eigentlich auch wieder unverhältnismäßig viel Energie verand.

Und wenn ich mir das alles überlege, will ich zwar ne Alternative zu Verbrennungsmotoren finden, aber ich wüsste derzeit keine wirkliche, zu mindest wenn man das Ökologisch betrachten will. Ich glaube Ökonomisch ist fast jede der Varianten besser, denn die alternativen Brennstoffe bzw. Strom dürfte auf den Kilometer gerechnet billiger sein, man muss dann nur in Kauf nehmen können, dass man eben nicht die Infrastruktur hat um ohne Überlegen losfahren zu können und einfach tankt.

AMD-Powered
18-06-2009, 20:06
Mit Solarzellen umweltfreundlich fahren? Auch ein interessanter Ansatz :D
Wirkungsgrad >20% und eine Lebensdauer, in der du in Deutschland ca. die Energie erzeugst, die für die Herstellung notwendig war. Vom Entsorgen rede ich da mal nicht ;)

Es ist ja nicht dazu gedacht die komplette Versorgung zu realisieren, sondern als "Nebenbei" kostenlos geladen. Ökologisch gesehen, sehe ich nicht zwingend einen Nachteil, da bei den Solarzellen im Moment auch ein Umbruch stattfindet und sie um einiges günstiger werden, variabel in der Formgebung und der Effizienz.


Mal von dem Problemchen der Explosionsgefahr abgesehen :shy:

Ist bereits Geschichte, an irgendeiner Uni oder Fraunhofer Institut haben sie eine "Beschichtung" entwickelt, welche diese Problem gelöst hat und auch schon in der Massen-Produktion angewandt wird. ;)


Dann gibt es noch Experimente mit Wasserstoff, aber bei der heutigen Zeit wird bei der Auftrennung zum erhalt von Wasserstoff eigentlich auch wieder unverhältnismäßig viel Energie verand.

Richtig, jedoch ist die Wasserstoff Erzeugung sowie Entsalzungsanlagen eine sinnvolle Option in Kombination mit den Hochleistungs-Solaranlagen an denen die Energieversorger auch interessiert sind.

kaki100
18-06-2009, 20:11
ich glaube der Wirkungsgrad von Solarenergie liegt sogar unter 10% ... Ich versteh sowieso nicht wieso manche Leute bei der Stromversorgung ihres Hauses darauf setzen... Da wären mir die Anschaffungskosten im gegenzug zur Stromgewinnung viel zu teuer...

... ist aber ein anderes thema :)

AMD-Powered
18-06-2009, 20:39
Und gerade die Anschaffungskosten (egal ob fürs Haus oder Auto) werden spürbar fallen.

Die Effizienz liegt wie LoMo schon schrieb bei 20%, bei thermischen Solaranlagen bis zu 40%.

Natürlich liegt es im eigenen Interesse der Industrie die Effizienz noch weiter zu steigern aber ohne dabei die Produktionskosten überproportional zu erhöhen.


Nur mal so als Denkanstoß: Ganz normale Glühbirnen haben eine Effizienz von 3-5%, war uns aber die ganze Zeit egal da sie 1. günstig in der Anschaffung war und 2. keine Alternative verfügbar. Dies hat sich mittlerweile ja auch geändert, ob Energiesparlampen oder LED, dadurch das die neuen Techniken bezahlbar geworden sind nutzen wir sie auch. ;)

LordMordred
19-06-2009, 08:49
Also ich will es jetzt nicht in Stein meiseln, aber ich glaube mich zu erinnern, dass der Solarzellenwirkungsgrad(Photovoltaikeffekt) physikalische Grenzen des Wirkungsgrades hat. Ob das jetzt in Waverform oder auf Folie ist, spielt dabei keine große Rolle.

Ich glaube, dass du von Lithium-Polymerakkus sprichst. Bei denen ist die Herstellung noch aufwändiger wie bei Lithium-Ionen-Akkus. Sie bieten aber noch einen weiteren Vorteil, außer dass Sie einem nur unter sehr ausergewöhnlichen Umständen um die Ohren fliegen. Lithium-Polymerakkus sind sehr schmal und annähernd flexibel zu fertigen, somit ist ein relativ einfaches Unterbringen möglich und sie können erstmal bei einem Crash in einem gewissen Rahmen nachgeben.

Germane45
19-06-2009, 18:17
Überleg mal wo man die Kraftwerke bauen müsste, was in den Artikel steht ist nicht ganz unbedeutend.

Von grosser Bedeutung wäre auch, welche Art von Kraftwerken gebaut würden.
Darüber lässt sich noch niemand aus.


Gas ist für mich eigentlich keine Alternative, weil ich auch nichts anderes als Öl.

Eine Alternative ist das sicher nicht.
Ich würde das im Moment aber als gute Übergangslösung ansehen.

AMD-Powered
20-06-2009, 01:08
Also ich will es jetzt nicht in Stein meiseln, aber ich glaube mich zu erinnern, dass der Solarzellenwirkungsgrad(Photovoltaikeffekt) physikalische Grenzen des Wirkungsgrades hat. Ob das jetzt in Waverform oder auf Folie ist, spielt dabei keine große Rolle.

Ist mir bekannt, dennoch sind sie daran über die aktuellen "Grenzen" zu gehen indem sie die Solarzellen nicht mehr nur für eine Wellenlänge spezialisieren, sondern auf noch mehr Farbbereiche (Wellenlängen) erweitern. Ziel ist es transparente Solarzellen zu entwickeln, welche aus mehreren Lagen (jede Lage für eine spezielle Wellenlänge) besteht und somit eine Effizienz von ca. 50% erreichen sollen, dass beste daran und auch die eigentliche Zielsetzung liegt darin die transparenten Solarzellen als Fenster und großen Glasflächen zu produzieren, um sie direkt in den Gebäudebau zu integrieren.


Ich glaube, dass du von Lithium-Polymerakkus sprichst. Bei denen ist die Herstellung noch aufwändiger wie bei Lithium-Ionen-Akkus. Sie bieten aber noch einen weiteren Vorteil, außer dass Sie einem nur unter sehr ausergewöhnlichen Umständen um die Ohren fliegen. Lithium-Polymerakkus sind sehr schmal und annähernd flexibel zu fertigen, somit ist ein relativ einfaches Unterbringen möglich und sie können erstmal bei einem Crash in einem gewissen Rahmen nachgeben.

So wie ich es in Erinnerung habe funktioniert dieser Schutz für beide Arten, bei den einen als reine "Isolierfolie" bei den anderen als "Isoliermembran" für jeden einzelnen Ladungsübergang.


Auch an dem "Problem der Ladezeiten" hat sich was neues ergeben: http://www.zeit.de/online/2009/20/erde-sd-batterie
Wenn sich die dort angegeben Ladezeit eines Handy-Akku von nur 10 Sekunden wirklich stimmen sollte, wäre das eine enorme Verkürzung der Ladezeit. Ob dieser Zeitgewinn aber im "großen Stil" bei Autos auch so umgesetzt werden kann möchte ich bezweifeln.

Bleibt mal abzuwarten welche Batterie das rennen machen wird, da neben Lithium ja auch die Zebra-Batterie über eine sehr hohe Energiedichte verfügt und auch in den aktuellen Smart EV in England im Einsatz ist.

Mitdaun
20-06-2009, 01:14
Von grosser Bedeutung wäre auch, welche Art von Kraftwerken gebaut würden.

Nicht ganz, ich spiele auf Svens post an mit den Spiegelkraftwerken in der Wüste von Nordafrika.

Germane45
20-06-2009, 18:03
Mein Fehler.

Saharastrom mag ja schön und gut sein.
Aber abhängig machen würde ich mich vom Wüstenstaat auch nicht.

AMD-Powered
21-06-2009, 10:00
Saharastrom mag ja schön und gut sein.
Aber abhängig machen würde ich mich vom Wüstenstaat auch nicht.

Wird man aber wohl machen müssen da nur in diesen Breitengraden diese Anlagen wirklich produktiv arbeiten können. Hier kommt es drauf an mit den Ländern auch fair umzugehen und ihnen eine wertige Vergütung zukommen zu lassen, so dass den Ländern selbst was daran gelegen ist die Anlagen störungsfrei laufen zu lassen. Sie selbst würden durch Entsalzungsanlagen schon einen enormen zusätzlichen Vorteil genießen und sich so ins eigene Fleisch schneiden den Betrieb/die Durchleitung zu stören.

SailedAway
21-06-2009, 11:49
naja beim erdöl sind wir auch von wüstenstaaten abhängig.

Germane45
22-06-2009, 17:35
Abhängigkeiten werden beim Öl aber breit gestreut.
Nicht anders sollte das auch mit dem Saharastrom gemacht werden, sollte das die Theoriephase überleben.

LordMordred
24-06-2009, 09:33
Warum ist Gas ne Übergangslösung? Bzw. meinst du damit ne kostentechnische Alternative, dann geb ich dir Recht. Aus verbrennungstechnischer Sicht macht das meines Wissens keinen großen Unterschied mehr, ob ich ein Benzinluftgemisch benutze oder Gas. Hab mich damit aber ehrlich gesagt noch nie richtig befasst.

Hast du mir für diese durchsichtigen Solarzellen irgendwas zu lesen? Das hört sich seeehr interesant an. Wir nutzen derzeit Solarzellen bei einer Elektronik und daher würde mich das jetzt nicht nur für dieses Thema interessieren.
Das mit Scheiben bzw. Glas aus Solarzellen halte ich mal für Utopie, weil um die Energie aus einer Wellenlänge zu ziehen muss ich diese auch benutzen und somit wird zu mindest diese Herausgefiltert, mach ich das jetzt bei einem Spektrum dürfte das transmittierte Licht doch höchst interessant sein, aber nichts mehr mit Sonnenlicht zu tun haben.

Ach du meinst bei dem Explosionsschutz, die Polymerbeschichtung des Separators, der bei Überhitzen der Batterie den Separator verschließt und somit keinen Strom mehr zulässt? Wenn ja, das geht nur bis zu einem gewissen Grad der beschädigung des Separators.
Wenn das nicht das ist was du meinst, wäre ich auch bei diesem Thema über was zu lesen seehr erfreut , um neue Argumente zu haben, denn wir müssen diese Li-Ionen-Akkus einsetzen und gegenüber dem Kunden vertreten.


Über den Saharastrom lass ich mich erst gar nicht aus, solange Tesla nicht wiederlegt wurde und wir die Energie noch nicht per Funk übertragen können. Jetzt mal ehrlich das kann doch eigentlich nichts anderes als ein Prestigeprojekt sein, oder wie erklärt sich diese irrwitzige Idee, in einer Gegend, die nicht wirklich Stabilität verheißt, für mehrere Milliarden einen Solarpark aufzubauen. Und dann den Strom über mehrere Tausend Kilometer zu transportieren, was egal bei welchem Kabel außer vielleicht bei Supraleitern Verluste erzeugt, die den Wirkungsgrad der ganzen Anordnung wieder in den Keller bringen.:crazy:

AMD-Powered
24-06-2009, 09:41
Abhängigkeiten werden beim Öl aber breit gestreut.
Nicht anders sollte das auch mit dem Saharastrom gemacht werden, sollte das die Theoriephase überleben.

Zu beginn der größeren Nachfrage waren die Bezugsquellen von Erdöl auch nicht breit gestreut, dies hatte sich erst im Laufe der Zeit so ergeben. ;)

Wäre jetzt aber auch nur Haarspalterei, ich verstehe schon die Einwände/Bedenken, dennoch muss irgendwo der Anfang gemacht werden und gerade dort wäre er sehr sinnvoll, da außer Wüste nicht viel vorhanden.

Zudem sollte man nicht vernachlässigen das auch andere Länder/Konzerne in diese Bereiche investieren werden.


EDIT: @LoMo: Du hast grad dazwischen gepostet, ich reich dir dann den Lesestoff nach.
PS. Was bekomme ich denn dafür??? :D

Germane45
24-06-2009, 19:23
Warum ist Gas ne Übergangslösung? Bzw. meinst du damit ne kostentechnische Alternative, dann geb ich dir Recht. Aus verbrennungstechnischer Sicht macht das meines Wissens keinen großen Unterschied mehr, ob ich ein Benzinluftgemisch benutze oder Gas. Hab mich damit aber ehrlich gesagt noch nie richtig befasst.


Soll man den div. Nachrichten Glauben schenken, wird das Gas noch einige Jahrzehnte länger reichen als Öl.
Die Kosten für den Verbraucher sind auch um ca. 60% niedriger. (Noch!!!)
Beim PKW z.B. ist der Wirkungsgrad Benzin/Gas in etwa gleich.

Alternative Energiequellen werden sicherlich in den nächsten Jahren zu besseren Ergebnissen kommen.
Aber noch stellen diese keine Alternative dar.

Mir wird gerade Schlecht.
Bin über diesen (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632377,00.html)Artikel gestolpert.
Merkel will die Sahara füttern.

AMD-Powered
25-06-2009, 00:59
Hier die Links LoMo.

Transparente Solarzellen (http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2009/06/Mediendienst062009Thema4.jsp)

Keramischer Isolator, Seite 1, letzter Absatz ff (http://www.li-tec.de/downloads/Pressemitteilung_Artikel_li-tec.pdf)

HGÜ Hochvolt Gleichstrom Übertragung (http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E25A63863DBF044C78A79C40CA74B3887~ATpl~Ecommon~Sspezial.html)

All dies kam mal in einer nano Folge, welche leider nicht mehr im Media Archiv zur Verfügung steht, die Links geben einiges nur recht "kühl" rüber aber in der Sendung konnte man sehen was da schon alles in Entwicklung bzw. schon in der Produktion ist.

Bei den Akkus haben sie z.B. einen dicken Nagel durch den Akku geschlagen -> außer 0,8% weniger Leistung keinerlei Beeinträchtigungen. Einen weiteren haben sie durch Aufprall so deformiert das er total zerquetscht war, die Zelle lieferte fast keine Leistung mehr aber keine Explosion, keine gefährliche Hitzeentwicklung und noch nicht einmal ein Rauchwölkchen.

Was die Stromübertragung betrifft, lese den Artikel und überdenke deine Einstellung bezüglich Verluste. ;)

LordMordred
25-06-2009, 09:00
Die Transparente Solarzelle hört sich interessant an, auch wenn ich es nicht verstehe :D, aber ich bin halt kein Physiker. Und ich meine jetzt nur wie die Wellenlänge die die Energie erzeugt, ungehindert durchtreten soll. Den Aufbau mit P- bzw N-dotierten Material ist mir durchaus geläufig ;)

Stimmt, jetzt wo du mich darauf hingewiesen hast, fällt mir auch wieder ein, dass ich davon schon mal was gelesen habe. Leider war ich so auf meinen Horizont fixiert, dass mir die nicht eingefallen sind. Diese Zellen fallen für uns auf Grund ihrer Größe aus :/ Manchmal hat man einfach Scheuklappen auf. Für Fahrzeuge sind die auch deshalb annähernd ideal, da man ihnen glaub ich beliebige Formen ab einer bestimmten Größe geben kann.

Die Verluste können so auf der Strecke minimiert werden, was der hübsche Artikel aber erstmal aussen vor lässt, sind die Verluste beim Wandeln, oder warum glaubst du, wird HGÜ nicht auch auf Kurzstrecken <1000km eingesetzt.



Naja das Gas reicht ja nur deshalb einige Jahrzehnte länger, weil für den Großteil Öl benutzt wird ;) Und das Gas noch billiger ist, liegt doch auch nur daran, das es noch nicht so viel benutzt wird. Ich schätze die werden die Preise ziemlich zügig angleichen, wenn beides in etwa gleich viel genutzt werden würde. Ich weiß gar nicht zählt die Minalölsteuer eigentlich auch fürs Gas? oder ist es auch deshalb günstiger, die werden doch nicht ne potentielle Einahmequelle vergessen haben?

Dextro23
25-06-2009, 09:44
Für die die nicht ganz mitkommen, oder nicht wirklich wissen worum es diesem Thread eigentlich geht, hier ein kleiner Bereicht über die Lösung Sahrastrom das Ölzeitalter und andere interessanten Themen.

Bericht Welt der Wunder (http://weltderwunder.de.msn.com/balance-article.aspx?cp-documentid=148136659)

Ich hab die Wlt der Wunder abboniert und in einer Ausgabe war dieses Theam, Sonnenenergie aus der Wüste dabei. Sehr interessanter Artikel, wie eigentlich alle aus diesem Magazin.

Germane45
25-06-2009, 17:07
Naja das Gas reicht ja nur deshalb einige Jahrzehnte länger, weil für den Großteil Öl benutzt wird ;) Und das Gas noch billiger ist, liegt doch auch nur daran, das es noch nicht so viel benutzt wird. Ich schätze die werden die Preise ziemlich zügig angleichen, wenn beides in etwa gleich viel genutzt werden würde. Ich weiß gar nicht zählt die Minalölsteuer eigentlich auch fürs Gas? oder ist es auch deshalb günstiger, die werden doch nicht ne potentielle Einahmequelle vergessen haben?

Die Gassteuer ist etwas günstiger.
Die soll auch für einige Jahre noch festgeschrieben sein, wie ich mal irgendwo gelesen habe.
Aber bei Preisen von 47-59 Cent in dieser Region eine zu überlegende Alternative zum Benzin.

AMD-Powered
26-06-2009, 00:31
Die Verluste können so auf der Strecke minimiert werden, was der hübsche Artikel aber erstmal aussen vor lässt, sind die Verluste beim Wandeln, oder warum glaubst du, wird HGÜ nicht auch auf Kurzstrecken <1000km eingesetzt.

Da es zu teuer ist.

Es rechnet sich nur bei aktuellen Großprojekten, da so oder so eine neue Leitung gelegt werden muss, ein umrüsten von alten Leitungen mit kommerzieller Technik auf HGÜ ist einfach unwirtschaftlich.

Die Verluste beim Wandeln sind mit nicht mit Zahlen bekannt, ich kann mir aber nicht vorstellen das sie so hoch sein sollen das es unwirtschaftlich ist. Die Verluste liegen wenn eh nur in Hitze vor, diese könnte man ohne großen Aufwand dem Basissystem (auf der Sende-Seite) zukommen lassen und so würde aus der Verlustleistung sogar wieder Strom.



Bezüglich Gas:

Ich sehe Gas nur als Übergangslösung bei der Mobilität und um so schneller das wieder weg wäre umso besser.



Das Grundproblem liegt doch an den großen Energieversorgern und auch Regierungen, denen längst ist bekannt das die Menschen sich schon fast autonom mit Energie versorgen könnten, Stichworte: Sonnenkollektoren, Solarmodule, Geothermie und Windkraft, dass es noch nicht soweit ist liegt, wie bekannt nur an den Kosten.

Dies wird zwar von der Bundesregierung unterstützt und subventioniert aber ist dennoch für die meisten unwirtschaftlich, da die Investitionskosten zu hoch sind und die Rentabilität i.d.R. frühestens in 10 Jahren oder gar nicht erreicht wird. Hier seinen finanziellen Beitrag zu leisten erfolgt höchstens aus Gründen wie Umweltschutz etc.

Die Regierung sollte die Hausbauer noch wesentlich stärker fördern, so das nach und nach in kurzer Zeit fast alle Häuser nahezu autonom wären um somit die Energiekonzerne unter Druck zu setzten.
Ich sehe nicht ein weshalb kontinuierlich die Energiepreise angehoben werden ohne Gegenleistung.
Die Versorger haben doch gar kein wirkliches Interesse in neue Technologien zu investieren, wenn nicht mindestens Jahr für Jahr 30% Gewinn rauskommen.

LordMordred
26-06-2009, 10:11
Sooo, ich hab mich mal schlau gemacht und habe festgestellt, dass ich im falschen Teil der E-Technik arbeite. Um so mehr Leistung du umsetzen willst um so höher wird der Wirkungsgrad. Also der Wirkungsgrad von großen Umrichtern ist über 90%.
Gehen wir mal von 95% aus, dann hast du auf der Strecke noch 95% davon auf der Strecke ca 4% Verlust macht noch 91,2% und wieder zurück auf brauchbaren Wechselstrom 86,64%. Also die Übertragung über ca 2000 km dürfte einen Wirkungsgrad von 87% haben, was gar nicht mal so schlecht ist.
Um aber einen wirklichen Vergleich zu haben müsste man mal wissen wieviel Verluste das normale Hochspannungsnetz bei einem Transport innerhalb Deutschlands hat. Ich befürchte aber, dass der nicht viel besser sein wird. Denn beim Transformieren treten ähnliche Verluste auf, was meine vorschnelle Argumentation der letzten Tage ad absurdum führt :rolleyes:


Von den Alternativen bin ich eigentlich nur von den Sonnenkollektoren bzw der Geothermie überzeugt.
Windkraftanlagen laufen nicht wenn zu wenig Wind da ist, dürfen nicht wenn zu viel Wind da ist, und wenn gerade richtig Wind da ist, der Strom aber nicht gebraucht wird, sind sie auch im Stillstand. Und zu guter letzt ist genügend Wind da und es wird richtig Strom gebraucht, dann ist bei den meisten Windparks die Stromlast zu hoch für die dort verlegten Kabel *Bravo...Bravissimo* Da haben doch mal wieder Leute nachgedacht. Mal davon ab, das im Hintergrund eines Windparks immer ein Kohlekraftwerk oder ähnliches bereitzustehen hat um die Strom zu erzeugen, falls mal Flaute herrscht. Windparkanlagen ist ein Steuerabschreibungsobjekt bzw. eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
Solarzellen sind derzeit einfach nicht effektiv genug um behaupten zu können, dass sie wirtschaftlich arbeiten, wenn man die Energie der Erzeugung und Entsorgung mal mitrechnet. Es mag zur Zeit gute Ansätze geben, aber bevor die nicht umgesetzt sind, wird sich Photovoltaik bei uns einfach nicht rechnen.
Sonnenkollektoren sind nicht schlecht, auch wenn man im Hintergrund eine konventionelle Heizung benötigt um, das Brauchwasser zum einen alle 2-3 Wochen sicher über 80°C zu heizen und zum anderen um mal längere Schlechtwetterperioden im Winter zu überbrücken.
Geothermie ist für mich was das Heizen und Brauchwasser angeht, das non plus Ultra als alternative. Es hat zwar hohe Initialkosten, aber auf Dauer(ca. 7-10 Jahre) rechnet sich das, wenn man heute neu baut sind die Initialkosten im Vergleich zu einer Öl-/Gasheizung nicht mehr viel höher. Was mich mal interessieren würde ist eine Studie, wie sie das Gleichgewicht verschieben würde, würden alle Haushalte ihre Heizenergie aus der Erde ziehen eventuell könnte man so ja der Klimaerwärmung entgegenwirken :D
Bei Niedrigenergiehäusern reicht zum Heizen meines Wissens auch eine Wärmepumpe, die die Heizenergie aus der Umgebungsluft zieht.