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Vollständige Version anzeigen : Männer und Frauen gleich?


Unreal
23-06-2005, 15:24
http://aerzte-zeitung.de/docs/2005/06/23/114a2004.asp?cat=/magazin/auch_das_noch


Ärzte Zeitung, 23.06.2005

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Indischer Junge hat "die Regel"
Ein indischer Teenager verwirrt seit Monaten die medizinische Fachwelt: Der 15jährige Tarak zeigt Symptome wie Frauen während der Menstruation. In der zweiten Woche eines jeden Monats blutet er aus dem Penis, wie die britische Online-Agentur Ananova berichtet. Das geht nun schon seit einem Jahr so.

Tarak, so berichten Ärzte, leidet zudem an Übelkeit, Bauchschmerzen und Stimmungsschwankungen. "Der Junge hat männliche Organe, aber weibliche Attribute", sagte der Arzt Sudip Mondol. Nun sollen Bluttests klären, ob der Junge möglicherweise über Eizellen verfügt. (Smi)


OMG, kann ich nur dazu sagen. :frown: :dead: :angst:

Ultron
23-06-2005, 15:49
ahaha rofl wie geil, also ich konnte bei mir noch keine solche Symptome feststellen :D

redspawn
23-06-2005, 15:55
Tja was soll man dazu noch sagen also mal ehrlich sachen gibs
die gibs gar nicht. . .eigentlich. :D

Nemo
23-06-2005, 16:01
Ich habe schon davon gehört, das es Männer gibt, die eigentlich genetisch Frauen sind, also das doppelte X- Chromosom haben. Nur haben die eigentlich keine Gebärmutter. Gibt ja auch Frauen mit dem xy- Satz.
Das mit dem Jungen hört sich irgentwie nach einer seltsamen Switterform an.

Tobias.H
23-06-2005, 16:16
der wird bestimmt die ganze zeit in der schule gehänselt.

Sternchen
23-06-2005, 16:23
Tja seltsame Blüten treibt da die Natur *Kopf schüttel*
Eigendlich ist er zu bedauern der arme Kerl, dass muss ja da ein Gefühlschaos sein.



Sternchen

TMOA
23-06-2005, 16:28
Ich habe schon davon gehört, das es Männer gibt, die eigentlich genetisch Frauen sind, also das doppelte X- Chromosom haben.Das was du meinst ist ein Klinefelter-Mann. Soviel ich weiß hat er nur recht wenig mit einer Frau zu tun ;)
Soviel ich weiß ist er leidlglich steril, aners sieht es aus, wenn ein Mann (oder auch Frau) drei, vier oder fünf x-Chromsomen hat, da wird der Mann bzw. auch nicht weiblicher, sondern nur schwachsinnig und steril.

Was an dem Jungen so besonders ist weiß ich nicht, von Zwittergeburten hört man immer wieder, sprich es ist nicht unbedingt besonderer als siamesische Zwillige.

Nemo
23-06-2005, 16:47
Klinefelter ist ja xxy, das meinte ich nicht. Und bei mehr x Chromosomen sind die Babys auch eigentlich nicht mehr lebensfähig und sterben meist noch vor der Geburt.
Aber es gibt ja Frauen die xy haben, deswegen gibt es ja im Sport den Sex-Test, und ich meine mal gelesen zu haben, das es sowas auch bei Männern gibt. Kann mich aber nicht erinnern, ob das einen wissenschaftlichen Namen hat.

Bossi
23-06-2005, 16:50
Hio

Is ja mal erschräkend was die Natur so alles zum vorschein bringt!

in diesem sinne:

TMOA
23-06-2005, 16:53
Und wie enstehen solche Missgeburten (nicht als Beleidigung auffassen ;))? Sprich wie wird aus einem XY Mensch eine Frau? Ist dabei das Y-Chromsom schlicht fehlerhaft?

Was übrigens Triple-X angeht hab ich auf die schnelle das hier bei Google gefunden:
http://www.aaa.dk/TURNER/TYSK/TRIPLO-X.HTM#Was

Nemo
23-06-2005, 17:31
Ich bin nicht mehr 100% sicher, aber soweit ich weiss, ja, das y Chromoson ist fehlerhaft und die Hormone für die Umwandlung von den weiblichen zu den männlichen Geschlechtsteilen findet nicht statt. (Embryonen entwickeln ja alle erst einmal weibliche Geschlechtsteile, die dann bei den Jungs später abgebaut/umgewandelt werden)

EsDonnert
23-06-2005, 17:39
Sehr interessant der Junge tut mir trotzdem leid ...

Nemo
23-06-2005, 17:41
Ich schätze mit Hormonen könnte man das abstellen.

RedBasti
23-06-2005, 17:49
Is ja mal erschräkend was die Natur so alles zum vorschein bringt!


Allerdings wundere ich mich auch oft über die Erzeugnisse der Orthografie! ;)

Falls der Bluttest keine Eizellen nachweisen kann handelt es sich vielleicht auch nur um eine seltene Krankheit. Abwarten....

Ubik
23-06-2005, 20:16
Hio

Is ja mal erschräkend was die Natur so alles zum vorschein bringt!

in diesem sinne:
Was willst du damit eigentlich sagen?

saemikneu
24-06-2005, 22:50
Ich finde das nicht lustig. Wenn man Schicksale von solchen Menschen liest, kann das sehr verwirren. Ich hab gestern das (http://www.xy-frauen.de) gelesen.

mose
24-06-2005, 23:11
*am kof kraz* Also es gibt Sachen die gibt es nicht 0o der Junge(naja was auch immer er ist) tuht mir leit :( wir solten eine Schweigeminute einlegen:gf:

tommie
24-06-2005, 23:23
wozu ne schweigeminute? :twink: Is er gestorben? Nein? also wozu?

saemikneu
25-06-2005, 00:01
Weil wenn er ein Hermaphrodit ist, sich selbst nie finden wird. (statistisch gesehen)

Fragen wie: "Sie sie männlich oder weiblich?" kann man dann schlecht beantworten.

Shady
25-06-2005, 04:18
Fragen die mit "Sie sie" anfangen , würd ich auch nicht beantworten :D


Mir tut der Typ leid, aber es hätte schlimmer kommen können.... wenn zB die Ärzte die Diagnose stellen : "Omg it's a Shady " :omg:

Ubik
25-06-2005, 09:48
Ich finde das nicht lustig. Wenn man Schicksale von solchen Menschen liest, kann das sehr verwirren. Ich hab gestern das (http://www.xy-frauen.de) gelesen. Und genau hier liegt das Problem, meine Damen und Herren mit "eindeutiger" Geschlechtsidentität. Würde die Masse nicht so dummbeutelig auf Verschiedenheiten reagieren, in der Regel angeordnet auf einer Skala irgendwo zwischen Mitleid, Medizin und Mittelalter, lebten beispielsweise intersexuelle Menschen ein "ganz normales" Leben.

Wurde in diesem Forum in der Vergangenheit großes Lichterkettenwehklagen laut, wenn es beispielsweise um den politisch Korrekten, pseudo-moralisch legitimierten Umgang mit Behinderung, intellektueller Vorraussetzung für Ausbildungsberufe oder die genaue Sprechweise über 'Mord im Homosexuellenmillieu' geht, so fühlt sich hier jetzt gerade ein jeder auf der sicheren Seite, das Kind aus dem ursprünglichen Beispiel des Threads ganz einfach als Freak einzuordnen. Da gibt es dann wundersamerweise überhaupt keinen Bedarf zur Diskussion.

Nemo
25-06-2005, 10:06
1. Man sieht es einem Intersexuellen Menschen doch gar nicht an, als warum sollten sie unter ihrer Umwelt zu leiden haben? Ich verstehe, das das auf Behinderte zutrifft, bei dennen man es sehen kann, aber so.

2. Wer hat was von Freak gesagt. Das Problem das der Junge hat ist definitiv ungewöhnlich und wenn er ein Hermaphrodit ist, ist das auch anormal. Was willst du da diskutieren? Political Correctness ändert auch nichts an der Tatsache, das er anders ist, und wird ihm mit Sicherheit auch nicht helfen.

Ubik
25-06-2005, 10:10
2. Wer hat was von Freak gesagt. Das Problem das der Junge hat ist definitiv ungewöhnlich und wenn er ein Hermaphrodit ist, ist das auch anormal. :rolleyes:
Denk doch noch einmal nach.

Den Rest meines Beitrags hast du übrigens nicht verstanden.

Nemo
25-06-2005, 10:21
Willst du behaupten, das es normal ist, aus dem Penis zu bluten? Ich kann jetzt so tun, als fände ich das das normalste von der Welt, aber was soll das? Dem Jungen wird schon klar sein, das sein Zustand nicht normal ist, und ihm was vorheucheln bringt doch da nichts.
Es geht doch nur darum, wie man mit sochen Leuten umgeht. Es ist ja nicht schlimm, wenn man unnormal ist, jeder ist ja irgendwo unnormal, ich kann doch so eine Person völlig normal behandeln, aber soll ich den Jungen erzählen, das geht allen so, oder soll ich ihm sagen du bist nun mal anders, damit muss du jetzt umgehen lernen.
PC ist doch einfach nur Leute anlügen, und damit macht man den Leuten doch erst recht klar das sie anders sind, kriegen schließlich ne Sonderbehandlung.

Wenn ich deinen Beitrag nicht richtig verstanden habe, dann erklär mir doch wie du es meintest.

Ubik
25-06-2005, 10:26
Du denkst zu kurz. Jemand, der aus dem Penis blutet, ist deines vorangegangenen Beitrags nach also ein Hermaphrodit? Und dann also unnormal? Gleichzeitig sagst du, ein jeder sei doch unnormal? Dann wäre deine erste Aussage völlig irrelevant. Abgesehen davon, daß sie von gefährlichem Halbwissen zeugt.
Und daß es mir nicht um political correctness geht hast du immer noch nicht verstanden.

Nemo
25-06-2005, 10:43
Ich sage nur, das es unnormal ist, aus dem Penis zu bluten. Das er ein Hermaphrodit sein könnte, ist nur eine Vermutung, ich kann bei so wenig Informationen natürlich nichts genaues sagen.
Aber der Bericht zeigt, das es ein sehr ungewöhnliches Phänomän ist. Und ich sehe nicht ein, warum ich nicht sagen darf etwas ist unnormal, wenn es so ist. Und es ist biologisch gesehen annormal. Nur du scheinst es als beleidigend oder abwertend anzusehen, wenn ich sage, das Junge ist unnormal, was ich ja nicht meine, ich stelle hier Tatsachen fest. Die Unnormalität wird auch nicht relativiert, wenn viele Leute unnormal sind, da alle in verschiedenen Bereichen unnormal sind.

Ubik
25-06-2005, 11:36
Also erst einmal, der Begriff „annormal“ existiert in der Biologie nicht. Eine Anomalie bedeutet eine (in der Regel als fehlerhaft angesehene) Abweichung von der Norm, und wird medizinisch-biologisch großenteils zur Bezeichnung von Mißbildungen verwendet. Dann wäre etwas anomal. Ob eine Blutung aus dem Penis nun gleich anomal sei, ist nichts, was du hier als „Tatsache“ klassifizieren kannst. Mit welchem Recht? Würdest du regelmäßig auftretendes Nasenbluten ebenso vehement "biologisch gesehen" als Anomalie bezeichnen?

Was du hier als „Tatsache“ zu klassifizieren gedenkst beruht auf der (im Artikel aus der Ärztezeitung angeführten) Mutmaßung, die Blutung im Fallbeispiel habe etwas mit Menstruation zu tun. Dies finden dann viele unnormal und so wurde hier im Forum darüber diskutiert.
Und warum verwendest du die Bewertung des beschriebenen Falls als Anomalie zur Legitimation deiner eigenen Aussage, der Junge sei unnormal?

Du stellst leider überhaupt gar nichts fest.

Nemo
25-06-2005, 12:04
Du wiedersprichts dir. Du sagst erst, Anormalie gibt es in der Biologie nicht, dann sagst du mir, das ich es biologisch falsch verwende.
Ok, ich gehe bei den Jungen davon aus, das die Blutung etwas mit der Periode zu tun hat. Wird ja in dem Bericht auch so angedeutet, und sonst könnte ich mir die Regelmäßigkeit nicht erklären, bei einer Krankheit oder Infektion müsste schon extrem viel Zufall dabei sein, um diese Regelmäßigkeit zu erreichen. Und da ich diese Verbindung sehe, gehe ich von einer Annormalie aus, den dann wäre es ein genetisches Problem, und in dem Bereicht ist anormal sehr leicht zu erklären.
Ach was solls, dann halt es eben für normal aus dem Penis zu bluten, brauchst ja nicht mal zu Arzt gehen, ist ja total normal, nichts dabei. Wir haben einfach eine völig unterschiedliche Ansicht darüber, was normal oder unormal ist.

Ubik
25-06-2005, 12:14
Du wiedersprichts dir. Du sagst erst, Anormalie gibt es in der Biologie nicht, dann sagst du mir, das ich es biologisch falsch verwende. Warum bist du eigentlich so unglaublich begriffsstutzig?

Ach was solls, dann halt es eben für normal aus dem Penis zu bluten, brauchst ja nicht mal zu Arzt gehen, ist ja total normal, nichts dabei. Wir haben einfach eine völig unterschiedliche Ansicht darüber, was normal oder unormal ist. Ja, und du wilst dich damit nicht auseinandersetzten, sondern weichst auf die Frage nach der Notwendigkeit eines Arztbesuches aus.

Nemo
25-06-2005, 12:58
Es hat keinen Sinn, eine Auseinandersetzung über eine Definitonsfrage zu halten. Für mich ist Anormalie wesentlich weitgefasster als für dich. Für mich ist auch eine Krankheit eine Anomalie zum regulären Zustand des Körpers. Für dich ist eine Krankheit normal. Punkt, was gibts da noch zu diskutieren.

Und wenn ich begriffstutzig bin, dann erklär mir doch einfach was du meinst, oder wie du es meinst. Aber das versuchst du ja nicht mal.
Welches Verhalten sollten wir den deiner Meinung nach gegenüber der Meldung an den Tag legen. Vieleicht verstehe ich dann dein Problem.

Ubik
25-06-2005, 13:28
Es hat keinen Sinn, eine Auseinandersetzung über eine Definitonsfrage zu halten. Für mich ist Anormalie wesentlich weitgefasster als für dich. Für mich ist auch eine Krankheit eine Anomalie zum regulären Zustand des Körpers. Für dich ist eine Krankheit normal. Punkt, was gibts da noch zu diskutieren. Doch, genau DAS hat einen Sinn. Es geht darum, wie über etwas geredet wird und wer vor welchem Hintergrund welche Aussagen macht. Vor allem, wenn er diese als "Tatsachen" bezeichnet.

Und wenn ich begriffstutzig bin, dann erklär mir doch einfach was du meinst, oder wie du es meinst. Aber das versuchst du ja nicht mal.
Welches Verhalten sollten wir den deiner Meinung nach gegenüber der Meldung an den Tag legen. Vieleicht verstehe ich dann dein Problem. Alle meine Beiträge des heutigen Tages in diesem Thread bieten dir genügend Erklärung, wenn du bereit wärest, sie zu verstehen.

Wer ist denn "wir" in diesem Zusammenhang?

Nemo
25-06-2005, 14:01
Ok, du willst also nicht, das man dich versteht, oder du willst, das ich deine Gedanken lese. Werde ich aber nicht, wenn du mit mir dikutieren willst, erklär mir dein Problem genauer oder lass es ganz. Bisther hast du mir nämlich hauptsächlich erklärt, warum ich falsch liege.
Und mit 'wir' meinte ich alle die, die du mit deinem ersten Beitrag angesprochen hast, jede, die deiner Meinung nach den Jungen als Freak bezeichnen.

Ubik
25-06-2005, 14:44
Ok, du willst also nicht, das man dich versteht, oder du willst, das ich deine Gedanken lese. Nein, ich will, daß du meine Beiträge liest. Oder es läßt.
Wenn du jedoch ernsthaft Fragen zu Inhalten hast, dann stelle sie auch, ohne dich hinter Verallgemeinerungen zu verstecken.

Es ist immer die letzte Flucht des Denkmüden zu sagen, der Andere drücke sich unklar aus, ohne dies näher zu konkretisieren.
Stattdessen verhinderst du Kommunikation.
Deine erste Antwort heute beinhaltete schon die Frage "Was willst du da diskutieren"?
Und nun berufst du dich plötzlich darauf?

Dann begeben wir uns mal auf ein für dich zugänglicheres Feld:
Du schriebst, die Regelmäßigkeit einer Blutung verweise im beschriebenen Fall auf ein genetisches Problem. Wie kannst du diese Aussage begründen?

Nemo
25-06-2005, 15:21
Ich habe dir doch eine ernsthafte inhaltliche Frage gestellt: Du empfindest unser Verhalten am Anfang des Threads, als würden wir den Jungen zum Freak abstempeln. Nun frage ich dich: Wie sollten wir uns Verhalten, um das nicht zu tun? Garn icht darüber reden? Ich verstehe, was dich stört, aber das bedeutet nicht, das ich daraus schließen kann, wofür du bist.
Außedem bist es immer du, der sagt, ich verstehe dich falsch. Da du aber nicht definierst in welchen Punken ich dich mißverstehe, kann ich auch nicht konkret nachfragen, sondern muss dich allgemein bitten, es zu erklären, was du nicht tust, da du davon ausgehst ich müsse es auch so verstehen. Was ich ganz offensichtlich nicht tue, da du mir ja sagst, das ich es mißverstehe.
Ein Teufelskreis, wie du siehst, der eine Diskusion verhindert.

Wegen der Regelmäßigkeit der Blutung:
Ich gehe davon aus, das es 2 Möglichkeiten gibt, die die Blutung hervorgerufen haben könnte.
1. Eine Krankheit oder eine Infektion
2. Ein genetischer Defekt, der dazu führte, das er eine funtionierende Gebärmutter hat.
Nun halte ich eine Krankheit, die regelmäßig immer einmal im Monat zur gleichen Zeit und für eine kurze dauer auftritt, und dann wieder verschwindet und das über einen Zeitraum von über einem Jahr, für statitisch gesehen für extrem unwarscheinlich. Daher scheint mir 2 die definitiv warscheinlichere Möglichkeit.
Nun behaupte ich aber nicht, unbedingt Recht zu haben, vieleicht gibt es noch andere Möglichkeiten, die mir nicht bekannt sind. Bin ja kein Mediziner, aber nach meinem Wissensstand scheint es mir logisch und warscheinlich.

Elrod Cater F-K
25-06-2005, 15:33
eure probleme möchte ich haben!
der junge ist nicht normal da gibt es nichts zu drehen oder zu biegen.
Es könnte ja eine neue evolutions stufe sein und dann sind "wir" bald nicht mehr normal

Nemo
25-06-2005, 15:49
Mir ist langweilig. Ist wenigstens unterhaltend.:D

Ubik
25-06-2005, 17:08
Elrod, geh' woanders spammen. Am besten an irgendeinen Stammtisch.

Nemo, interessiert dich das jetzt, oder willst du dir eher die Zeit vertreiben? Dann spare ich mir die Antwort und empfehle einen Turnverein.

GammaGandalf
25-06-2005, 17:27
der wird bestimmt die ganze zeit in der schule gehänselt.

:D

@Elrod Cater F-K: wenn des ne neue Evolutionsstufe werden sollte will ich keine Kinder haben!


Des ist einfach nur so'n Behnderter bzw. Zwitter da gibts noch viele andere die änliche Symptome haben, ausgenommen aber die Periode bzw. Bultung.

Nemo
25-06-2005, 17:50
Ich habs am Anfang ernst genommen, aber solange du meinst, mir keine Antworten geben zu müssen, denke ich das du es nicht ernst meinst.
Wenn du mir antwortest, können wir auch wieder ernsthaft diskutieren.

Warum bist du eigentlich so unglaublich begriffsstutzig? Weil ich Legastemiker bin. Aber ob 'R' oder nicht ändert ja am Prinzip nichts.

gersultan
25-06-2005, 18:44
Mir ist langweilig. Ist wenigstens unterhaltend.:D
bei sowas würde ich auch keine Antworten mehr geben wollen ^^

Nemo
25-06-2005, 18:54
Warum, eine gute Diskusion kann doch unterhaltend sein, das ist doch nichts schlechtes.

Elrod Cater F-K
25-06-2005, 21:08
Elrod, geh' woanders spammen. Am besten an irgendeinen Stammtisch.

Nemo, interessiert dich das jetzt, oder willst du dir eher die Zeit vertreiben? Dann spare ich mir die Antwort und empfehle einen Turnverein.

wieso spammen kann ich nicht wie du meine meinung sagen? Und fakten auf den tisch legen das der junge halt nicht "normal" ist

Ubik
25-06-2005, 22:16
Elrod, um genau diese "Fakten" ging es schon den ganzen Tag, du Leuchte. Und Kommentare wie "eure Probleme möchte ich haben" fallen für mich in die Kategorie >überflüssig<.

Wenn du Legastheniker bist, Nemo, habe ich eine Ahnung, warum du mich teilweise nicht verstanden hast und ich dich für borniert in diesem Punkt gehalten habe. :D

Ich beobachte, wer über was wie spricht, du hast in diesem Punkt unter Umständen eine andere Wahrnehmung und fragst dich eventuell, warum man Begriffe wie unnormal und anomal in der Form hinterfragt, in der ich es hier getan habe.

Aber vielleicht kommen wir ja weiter.

Also, dann einmal zu deiner Frage, wofür ich bin. Ich bin für einen kritischen Umgang mit Meldungen wie der, die diesen Thread hervorriefen. Ich bin dafür, daß jeder, der meint, einen wertenden Kommentar hierzu abgeben zu wollen, sich mit Inhalt und Grund seiner Äußerung auseinandersetzt.

In deinem Fall war es die Verbindung von "biologisch gesehen annormal" und unnormal und darüber hinaus deiner Meinung, Hermaphroditen wären "anormal". Dann wiederum meintest du, es sei doch nicht schlimm, unnormal zu sein, und ich habe dich gefragt, warum und in welchem Zusammenhang es denn dann überhaupt ein Kriterium ist und für was.

Konkret finde ich also, du müßtest dir überlegen, was für dich persönlich unnormal bedeutet und in welcher Verbindung dies zu Definitionen von Anomalität steht. Ich habe in Frage gestellt, ob du darüber nachdenkst, wie der Begriff Anomalie in der Biologie verwendet wird, wenn du den Fall "biologisch gesehen" betrachten bzw. kommentieren möchtest, da ich den Eindruck habe, du machst keine Trennung zwischen einer biologischen und einer persönlichen Sichtweise.

Nemo
25-06-2005, 22:50
Ok, ich studiere erst seit 2 Semester Bio, also sind wir noch nicht bis zu dem Thema vorgedrungen, aber ich definiere generell was ich mit anormal meine und wende es dann auf die Bereiche an, über die ich rede. Ich wollte da nicht mit Fachthermen in Konflikt kommen.

Für mich ist zuerst mal alles anormal (gibt es da eigentlich einen unterschied zwischen anormal, anomal, und unnormal? Nach meinem Duden ja nicht, aber du scheinst sie differenzierter zu verwenden als ich) was statitisch gesehen unwarscheinlich oder selten ist, oder was biologisch gesehen nicht so gedacht ist( z.B. Homosexualität).
Ich bin jetzt nicht sicher, wo du den Unterschied zu Anomalie setzt, für mich ist es bloß das Nomen zu anomal, ist also auf gleiche Weise besetzt.

Es wäre ganz nett, wenn du mir mal erklärst, wie du anormal/anomal/unnormal definierst, mich verwirrten diese vielen verschieden gebrauchten Begriffe etwas, da für mich das alles das gleiche bedeutet. Wenn ich das verstehe, dann können wir auch besser reden.

Elrod Cater F-K
25-06-2005, 22:52
:D

@Elrod Cater F-K: wenn des ne neue Evolutionsstufe werden sollte will ich keine Kinder haben!


Des ist einfach nur so'n Behnderter bzw. Zwitter da gibts noch viele andere die änliche Symptome haben, ausgenommen aber die Periode bzw. Bultung.


ja ok das war was weit hergeholt aber naja

@Ubik hast recht das hätte ich mir sparen können aber nemo hat doch gesagt wie er das sieht

Ubik
26-06-2005, 16:05
Nemo, altes Haus.

Zur Verwendung des Begriffs Anomalie im medizinisch-biologischen Bereich habe ich weiter oben bereits geschrieben.
Ich habe hier verschiedene Ausgaben des Duden zur Hand, die die Begriffe anomal, unnormal und anormal unterschiedlich bzw. nicht definieren. Wenn du keinen Unterschied siehst, ist das erst einmal deine Sache, mich haben diese Feinheiten jedoch im Zusammenhang deines von dir im Forum ja schon häufiger geäußerten biologischen Interessenhintergrunds und der damit verbundenen Argumentation interessiert.
Wenn du also beispielsweise etwas als 'biologisch unnormal' bezeichnest, steckt dahinter a) ein ganzer Kosmos von Bedeutung und b) die Annahme eines allgemein gültigen Konsens über das, was dann als 'biologisch normal' gelte.
Wenn du aus deiner persönlichen Sichtweise heraus etwas als nicht normal bezeichnest, geschieht dies vor dem Hintergrund deiner ganz persönlichen Definition von ‚normal’ bzw. Normalität.
Ein potentieller Zuhörer bzw. Leser wird dies mit seiner Vorstellung von Normalität abgleichen, die eine ganz andere sein kann, da hier seine persönlichen Erfahrungen und Werte die Definition des Normalen bilden.
Spannend wird es immer dann, wenn eine Masse meint, aufgrund ihrer Mehrheit auch das Recht zu haben, über normal und nicht normal urteilen zu können.
Ich persönlich kann es bedauerlich finden, wenn du z. B. Homosexualität im Zusammenhang deiner Definition von unnormal als "biologisch gesehen nicht so gedacht" bezeichnest. Ich verstehe es dann dergestalt, daß heterosexuelle Praxis irgendwie biologisch gedacht sei und homosexuelle Praxis biologisch offenbar nicht so gedacht ist und dies als Wertungskriterium gilt. Du sprichst vor dem Hintergrund eines Homo/Hetero Ausschlußprinzips, das nach wie vor großenteils die gesellschaftliche Meinung spiegelt. Richtig ist nur, was sich fortpflanzt. Der Pabst sieht das auch so. Und warum du?
Wer will denn behaupten zu wissen, was ‚biologisch gedacht’ sei? Hinter den verschiedensten Thesen innerhalb der Biologie stehen auch nur gesellschaftlich geprägte Personen wie du, die ihre Hypothesen vor ihrem persönlichen sozialen Hintergrund bilden und dann in der Natur zu verifizieren suchen. Darwin dachte beispielsweise einmal, Männchen hätten stärkere Leidenschaften als Weibchen. Was mag ihn nur zu dieser Annahme bewegt haben?:D

Im Zusammenhang des Threadthemas stellt sich die Frage, aus welchem (privaten, geistigen, sozialen..) Hintergrund heraus und mit welcher Berechtigung verschiedene Personen das Beispiel des Jungen als nicht normal bezeichnen, bzw. was sie damit aussagen (wollen).

Nemo
26-06-2005, 23:08
Na, mein Duden definiert anormal, anomal und unnormal alle als 'nicht normal'.
Zudem gibt es doch eh keine allgemeine Definition von Normal, wenn doch, immer her damit, aber jeder sieht doch meist das, was er selber ist/tut, als normal an, oder.
Erst mal, ich hab überhaupt nichts gegen Homosexuelle. Jedem das seine. Aber im biologischen Sinne ist die Fortpflanzung notwendig, um seine Gene weiterzutragen, alles andere hat biologisch gesehen keinen Sinn man schließt sich praktisch selbst aus der Evolution aus und das ist nicht so gedacht. Wenn die Natur Homosexualität eingeplant hätte, könnten sich homosexuelle Paare fortpflanzen. Geht aber nicht, und ist somit unnormal.

Letztendlich verstehe ich nicht, was denn so schlimm ist, wenn man jemanden, nach seinen eigenen Werten oder nach allgemeinen, als unnormal bezeichnet? Warum muss man etwas anderes damit aussagen wollen, als das man es so sieht. Unnormal sein muss doch nicht negativ sein, ich erwähnte schon, das praktisch jeder irgendwie unnormal ist (nach meiner Def.) und ich es nicht unbedingt als etwas ungewöhnliches ansehe (z.B. Homosexuelle). Es muss auch nicht heißen, das man dadurch abgestoßen ist, oder sich darüber lusig macht, oder das man solche Leute ausschließt. Ich behandle es einfach als Tatsache (weil es für mich eine ist), nicht als Wertung irgenteiner Art. Nicht böse gemeint.

P.S. Bitte nenn mich nicht altes Haus. Ich bin weder 50 noch männlich.;)

Ubik
27-06-2005, 13:09
Nemo, deine Verarbeitung meiner Beiträge ist mir zu simpel. Ich habe nicht gesagt, du habest etwas gegen Homosexualität, ich schrieb, daß du Sexualität mit Fortpflanzung gleichsetzt. Das wiederholst du dann in deiner Antwort noch einmal.
Wenn du behauptest, etwas sei eine Tatsache, ist dies immer auch eine Wertung.
Ich sage nicht, daß "unnormal" grundsätzlich etwas negatives implizieren muß, ich hinterfrage, wer warum etwas als unnormal bezeichnet und welche Bedeutung das in den jeweiligen Zusammenhängen haben kann.
Du kannst dich nicht als kleiner Prinz auf eine Insel stellen und so tun, als sei dir nicht bewußt, wie im Zusammenhang des Threadthemas der Begriff "normal" bisher besprochen wurde.
Da wir aber ein wenig extrahiert haben, verstehe ich deine Definition von "unnormal" in diesem Zusammenhang nun also als etwas, was nicht ungewöhnlich ist, evolutionstheoretisch in deinen Augen aber keinen Sinn macht, ja?

Nebenbei gefragt, welche Ausgabe des Duden benutzt du?

P.S. Warum siehst du dich eigentlich als männlich eingeordnet, wenn ich dich mit Haus anspreche?

Nemo
27-06-2005, 13:43
Du hast mich jetzt völlig verlohren. Ich habe schon seit einigen Beiträgen das Gefühl, das du eigentlich nichts sagst, das aber mit vielen Worten. Ich kapier nicht, was du willst, und was dich stört. Warum soll ich nicht sagen das jemand unnormal ist, wenn ich es so sehe? Welchen tieferen Sinn hat es mein Verständniss von "Normal" oder "Unnormal" zu analysieren? Es wird sich dadurch nicht ändern. Außerdem, was macht eine Tatsache zu einer Wertung. Ich dachte gerade Tatsachen sind wertfrei?

Jedenfalls hat diese Diskusion keinen Sinn. Entweder bist du intelligenzmäßig einige Stufen über mir, oder einfach in einer anderen Dimension. Wenn ich dich nicht begreife, kann ich auch nicht ordentlich antworten.

Ich hab Knaurs Rechtschreibung von 1981.

Altens Haus kenn ich nur von irgendwelchen Adligen, die den ganzen Tag in ihrem Club rumhängen. Ich habe noch nie jemanden so eine Frau ansprechen gehört.

raptorsf
27-06-2005, 13:58
Homosexulaität ist biologisch betrachteted sicherlich anormal. Das oberste Ziel jedes Lebenswesen ist 1. zu überleben und 2. sich fortzupflanzen. Dies ist jedoch bei rein homesexuellen Individuen nicht möglich deswegen ist ihr biologisches Verhalten anormal. - Dies ist jedoch keine Wertung sondern lediglich eine abstrakte Feststellung.

Muss dazu noch sagen, dass ich lediglich die letzten paar Posts gelesen habe und den Anfang nicht - weiss nicht ob es sich lohnt, denn Frauen und Männer unterscheiden sich biologische, emotionell, etc.etc. enorm, dass ist ja wohl auch allgemein bekannt und ist auch gut so :D

gersultan
27-06-2005, 14:22
Rein biologisch gesehen ist Sexualität reine Fortpflanzung. Sexualität in einer Beziehung (hetero oder/und homo) hat damit nichts bis wenig zu tun und sollte daher imho in dem Zusammenhang ausgeklammert werden.

... denn Frauen und Männer unterscheiden sich biologische, emotionell, etc.etc. enorm, dass ist ja wohl auch allgemein bekannt und ist auch gut so :D
wobei sich dann die Frage stellt: Was ist in den Genen wirklich verankert und was ist durch die Erziehung und die Gesellschaft geprägt worden!?

Naos
27-06-2005, 14:30
Male & Female Brain^^ (http://www.pappa.com/emanzi/brain.htm) :D :D

Auf die Frage was in den Genen steckt oder vom Gehirn hervorgerufen wird bzw. von der Erziehung abhängt gibt euch zum Teil dieser Artikel eine Antwort: zum Artikel (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,2274741,00.html)

raptorsf
27-06-2005, 14:34
die biologischen, anatomen Eigenschaften bzw. Unterschiede zwischen Mann und Frau können ja nicht durch die Gesellschaft oder Erziehung verändert werden (höchstens mit chirurgischen und oft auch psychologischen Eingriffe, wobei das Ergebniss meiner Meinung nach meist unbefriedigent ist).

Wenn Du also die emotionellen Unterscheide meinst denke ich, dass rund ein Drittel die Gene und die Erziehung/Millieu in dem jemand aufwächst dies bestimmt. Für den Rest (wiederum ein Drittel) ist jeder selber verantworltich und kann dies selber beeinflussen.

Ich habe keine medizinische Ausbildung, aber meine persönlichen Erfahrungen unterstützen diese Theorie. :)

Ubik
27-06-2005, 14:35
Wenn ich dich nicht begreife, kann ich auch nicht ordentlich antworten.Dann muß ich meinen Babelfish wohl besser trainieren.

Ich werfe vorerst das Handtuch. Für dich natürlich ein hellblaues, raptorsf. Nemo, du darfst dir die Farbe aussuchen.:D

Ach ja, und Naos, wenn's dich wirklich interessiert
http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=108515

gersultan
27-06-2005, 14:39
Male & Female Brain^^ (http://www.pappa.com/emanzi/brain.htm) :D :D Hurra... der Stammtisch ist auch schon da :rolleyes:


Auf die Frage was in den Genen steckt oder vom Gehirn hervorgerufen wird bzw. von der Erziehung abhängt gibt euch zum Teil dieser Artikel eine Antwort: zum Artikel (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,2274741,00.html) der Artikel gibt nicht wirklich ausreichend Antworten sondern Meinungen. Es ist ein netter Artikel der aber leider keine weiteren Hintergrundinfos liefert. (Welche Wissenschaftler? Aufbau der Forschungsreihe etc pp). Es fehlen einfach zuviele Informationen, als das man diesen Artikel nun "ernsthaft" in einer Gender-Diskussion als Grundlage für Meinungen einbeziehen kann.

raptorsf
27-06-2005, 14:40
@ubik: solange du nicht mit Wattebäuschchen schmeisst ist das ok für mich ;)

Ubik
27-06-2005, 14:50
Dachte mir schon, daß dich das umhauen würde, raptorsf.



der Artikel gibt nicht wirklich ausreichend Antworten sondern Meinungen.
Gut beobachtet, Gers. Und das ist den meisten Artikeln dieser Größenordnung so.