Vollständige Version anzeigen : Formel Lächerlich !
Indianapolis - Das sportliche Geschehen ist auch eine Stunde vor dem USA-GP am Sonntag noch reine Nebensache.
Alles beherrschendes Thema bleiben nach dem Unfall von Ralf Schumacher die eklatanten Reifenprobleme von Michelin.
Noch immer wissen nicht einmal die Fahrer, ob sie in 60 Minuten ein Rennen fahren werden oder nicht. Stand der Verhandlungen ist, dass neun der zehn Teams dafür sind, eine Schikane vor der Steilkurve einzubauen, die die Autos verlangsamt.
Das will die FIA aber nur zulassen, wenn es im Gegenzug keine WM-Punkte für das Rennen gibt. Dagegen wehrt sich verständlicher Weise Ferrari. Der Bridgestone-Kunde beharrt darauf, mit den Michelin-Problemen nicht zu tun zu haben. Die Scueria will keine WM-Punkte verschenken.
Das hat sich vorher ereignet:
FIA verbietet Einsatz neuer Reifen
Der Automobil-Weltverband FIA hat wenige Stunden vor dem Rennen den Vorschlag von Reifenhersteller Michelin abgelehnt, mit neuen Reifen zu starten, die noch nicht in der Qualifikation benutzt wurden.
Demnach dürfen die Teams, die von den Franzosen ausgerüstet werden, vor dem neunten WM-Lauf nicht straffrei ihre Reifen wechseln. Michelin hat daraufhin den Teams dringend nahegelegt, nicht zu starten. Die große Frage ist nun, wie viele Teams beim USA-GP tatsächlich starten werden.
Mit diesem Vorschlag hatte Michelin auf den schweren Unfall von Ralf Schumacher reagiert, der am Freitag im Training nach einem plötzlichen Druckverlust im linken Hinterreifen in der Steilkurve in die Begrenzungsmauer gerast war.
Haug: "Müssen uns nach Michelin richten"
Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug: "Wenn Michelin sagt, dass es zu gefährlich ist, dann haben wir uns sicherlich danach zu richten. Es gibt wohl keine Ideallösung, natürlich muss man sich strikt an die Regeln halten, aber wir haben eine besondere Situation."
Es wäre rechtlich auch nicht richtig, gegen die Bedenken von Michelin anzutreten, betont Haug. "Wir müssen einen Kompromiss finden und man sollte im Sinne der Zuschauer entscheiden. Es könnte passieren, dass nur die Bridgestone-Teams an den Start gehen."
Renault droht mit Startverzicht
Die Sicherheit der Fahrer kann also im Moment nicht garantiert werden. Folge: Als erster Rennstall drohte Renault mit Startverzicht.
"Wenn wir keine Erlaubnis erhalten, mit den neuen Reifen zu fahren, werden wir hier nicht an dem Grand Prix teilnehmen. Die Sicherheit unserer Fahrer ist für uns das Wichtigste", erklärte Teamchef Flavio Briatore.
Michelin hat neue Reifen eingeflogen
Neue Reifen sind aus Europa eingeflogen worden. Alle Teams, die sie trotzdem einsetzen, würden es also auf eine Disqualifikation ankommen lassen.
Ferrari hat bereits kurz nach dem Qualifying angedeutet, den Einsatz neuer Pneus nicht akzeptieren zu wollen. Technikchef Ross Brawn sagte: "Wir wollen natürlich kein Risiko für die Fahrer eingehen, aber wenn wir während des Rennens auf Reifen mit einer anderen Mischung wechseln, würden wir die Schwarze Flagge sehen. Ich weiß nicht, wie die FIA das Problem lösen will. Ich denke, es wäre nicht korrekt, wenn ein Team am Sonntag gewinnt, das die Reifen gewechselt hat."
Nur sechs Autos am Start?
Das von Haug angedeutete Worst-Case-Szenario sähe dann so aus: Man stelle sich vor, alle Michelin-Teams verzichten auf den Start, dann würden die beiden Ferrari, die beiden Jordan und die beiden Minardi die WM-Punkte unter sich ausmachen.
Keinen Grund zur Sorge sah nach dem Qualifying noch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, der in einem Premiere-Interview relativ gelassen auf das hektische Treiben im Fahrerlager reagierte.
"Das Rennen wird nicht abgesagt, bestimmt nicht. Ich bin sicher, dass auch dieses Problem gelöst wird. Wir würden das Rennen auch mit sechs Autos fahren, aber das wollen wir natürlich nicht. Obwohl es natürlich auch schön wäre, wenn unser indischer Freund mal aufs Podium käme", sagte der Brite.
Großer Reifenverschleiß zu befürchten
Abgesehen vom Sicherheitsrisiko wäre auch die Haltbarkeit der Reifen höchst fraglich.
Denn durch den stark erhöhten Luftdruck, den Michelin seinen Kunden empfohlen hat, würden sich die Reifen extrem abnutzen. McLaren, Williams und Co. liefen Gefahr, im letzten Renndrittel nur noch über die Piste zu schlittern.
Beste Karten für Schumi
Das wäre ein gefundenes Fressen für Michael Schumacher, dem so sein erster Saisonsieg auf dem Silbertablett serviert würde. Der Weltmeister geht nach der Quali von Platz fünf aus ins Rennen und rechnet sich selbst bei regulärem Verlauf gute Chancen auf einen Podestplatz aus.
Schade für Jarno Trulli, dass vor dem Hintergrund des Reifen-Eklats die erste Pole-Position von Toyota überhaupt völlig untergeht. Jarno Trulli versöhnte die nach dem Crash von Ralf Schumacher arg gebeutelte Truppe.
Sportliche Entscheidung kaum vorstellbar
Dennoch ist auch in Indianapolis Kimi Räikkönen von Startplatz zwei aus wieder erster Kandidat für den Sieg - immer vorausgesetzt, das Michelin-Problem löst sich wider Erwarten in Wohlgefallen auf.
Fazit: Michelin, die bis jetzt in dieser Saison jedes Rennen gewinnen konnten, haben beim USA-GP derart verwachst, dass eine sportliche Entscheidung des Rennens im Moment kaum vorstellbar ist.
es fahren 6 autos, wegen der probleme.
den zuschauern wurde noch nichtmal was gesagt, ich würd mein geld zurückverlangen
das is echt lächerlich..
:wrofl: Lachnummer mehr sag ich nicht dazu... ein rennen mit nur 6 autos zu fahren ist lächerlich. Naja wenn die fahren wollen sollen die fahren, mich würd nur nicht wundern wenn Amiland nächstes jahr nimmer dabei ist.
Ich finds irgendwie geil :lol:
Allerdings würde es mich furchtbar ankotzen, wenn ich mir für viel Geld eine Karte dafür gekauft hätte :D
schlimmer wäre es wenn niemand gefahren wäre
vor allem für die zuschauer :o:
aber ein rennen war es nicht wirklich
nur wieso sollte es nicht stattfinden weil michelin versagt hat?
das ist für mich kein grund
nur wieso sollte es nicht stattfinden weil michelin versagt hat?
das ist für mich kein grund
ganz deiner Meinung, es war zwar langweilig, aber dann hätte Ferrari ja auch nicht mitfahren sollen als sie Reifenprobleme hatten am Anfang der Saison
Wieso sollte die FIA die neuen Reifen nicht erlauben, wenn mit den alten Gefahr für die Fahrer besteht?
Ich finds ganz ehrlich nur traurig. So ein Trara drum machen... schlimmer wärs wenn michelin nix zugegeben hätte und dann die hälfte rausgeflogen wären...
Wieso sollte die FIA die neuen Reifen nicht erlauben, wenn mit den alten Gefahr für die Fahrer besteht?
Ich finds ganz ehrlich nur traurig. So ein Trara drum machen... schlimmer wärs wenn michelin nix zugegeben hätte und dann die hälfte rausgeflogen wären...
Was meinste warum die Regel extra neu eingeführt worden ist, damit es spannender wird, und was meinste wenn sie es erlaubt hätte, dann hätte Ferrari wieder was dagegen gehabt, da sie auch einer Reifen Nachteil hatten in der laufenden Saison....
naja dem ich das podeum gönne ist der Drittplatzierte.
lächerlich ich hätte das rennen abgesagt.
ein Doppelsieg für ferrari völlig unverdient.gegen Jordan Toyota und Minardi zu gewinnen ist ja sehr schwierig :rolleyes:
weißt du eigentlich was für kosten das sind und das es nicht geht?
was ist mit den fans die tausende von $ dafür bezahlt haben und aus allen ländern kommen?
das fernsehen usw?
und geld zurück geht nicht oder glaubst du dass die fluggesellschaften und co dazu bereit wären?
es ist schon traurig genug aber absagen wäre noch schlimmer :mad:
ich würde mich ja schon bei einem fussballspiel aufregen aber bei sowas?
:mad:
naja dem ich das podeum gönne ist der Drittplatzierte.
lächerlich ich hätte das rennen abgesagt.
ein Doppelsieg für ferrari völlig unverdient.gegen Jordan Toyota und Minardi zu gewinnen ist ja sehr schwierig :rolleyes:
du widersprichst dich ja, er wäre ja auch nicht auf den 3. platz gefahren, wenn die andern mit gefahren wären....
jo, das wird verheerende folgen für die f1 haben, grade in amiland wo es
zig konkurenzserien zur f1 gibt.
aber irgendwie gönn ichs ecclestone, der hat mit einigen regeländerungen
schon seinen teil zur zerstörung der f1 beigetragen..
hier par meinungen:
Flavio Briatore (Renault-Teamchef): Wir wären auch mit den neuen Reifen gefahren und hätten einen Abzug der Punkte durch den Weltverband FIA in Kauf genommen. Wir wollten einfach nur für die Fans fahren. Da wäre es doch egal gewesen, wenn Ferrari die Punkte bekommt. Wenn wir eine gebrochene Radaufhängung gehabt hätten, dann hätten wir das Auto halt im Rennen abstellen müssen. Aber das hier war wesentlich komplizierter, weil das Problem mit Michelin zusammenhing.
Ron Dennis (McLaren-Teamchef): Das ist ein schwarzer Tag für die Formel 1. Und es ist eine eindeutige Demonstration, welche Schwierigkeiten die Teams bei der gemeinsamen Problemlösung haben. Wir wurden schon am Freitag von Michelin über das Problem informiert. Es wurde dann immer schwerwiegender, und die Abschlusstests in Europa haben eindeutig gezeigt, dass wir nicht fahren können.
Stefano Domenicano (Teammanager Ferrari): Es war kein guter Tag für die Formel 1. Man muss aber professionell sein, die Jungs haben das gut gemacht. Das ist eine schlimme Sache für das Image hier.
Paul Stoddart (Minardi-Teamchef): Das war hier kein Rennen, das war einfach nur eine Farce. Die Probleme beginnen ganz oben.
Michael Schumacher (Ferrari): Es war ein sehr schwieriger Tag, ein hartes Rennen. Das Team hat gesagt, habt Spaß da draußen. Das hatten wird zwei untereinander. Es war ein seltsames Gefühl. Da sind Flaschen auf die Straße geflogen, ich glaube Bier, so weit ich es riechen konnte. Wir wussten nicht ganz genau, was die Michelin-Teams machen, wir haben uns auf uns konzentriert. Es ist gut, dass so viele Fans uns bis zum Ende unterstützt haben um zu sehen, wie dieser einzigartige Grand Prix ausgeht. Danke an jene, die uns unterstützt haben. Sorry an die, die kein Verständnis haben. Ich glaube nicht, dass Ferrari irgendeine Schuld hat, wir haben nichts verkehrt gemacht.
Rubens Barrichello (Ferrari): Es ist ein trauriges Rennen gewesen, die Autos sind wieder in die Box gefahren, man wäre am liebsten auch rein gefahren. Die Zuschauer verstehen das natürlich nicht. Ich denke, auch in einem regulären Rennen hätten wir eine gute Leistung gebracht. Ich hatte nicht die richtige Strategie, aber es war ein gutes Rennen von mir. Ich habe gesehen, dass Dosen und Flaschen auf der Strecken waren. Hätte ich ein Mikrofon gehabt, hätte ich versucht, den Zuschauern das zu erklären.
Tiago Monteiro (Jordan): Es sind gemischte Gefühle, ich bin nicht so traurig wie die beiden Ferrari-Piloten. Selbst wenn es ein komisches Rennen war, musste man durchkommen. Ich hatte einen Kampf mit meinem Teamkollegen, habe da draußen nicht rumgespielt, es waren halt weniger Autos unterwegs, das war's. Wir haben einen Podiumplatz und das freut mich. Das kann mir niemand mehr wegnehmen. All die Sachen auf der Strecke, das hätte gefährlich für uns werden können.
Ralf Schumacher (Toyota): Es ist für alle tragisch, für die Zuschauer, für die Fans und es tut mir auch leid, aber die Sicherheit steht an erster Stelle. Die einzige Chance für Michelin wäre die Schikane gewesen. Aber ganz klar: Es ist ein Problem von Michelin. Es ist eine tolle Entscheidung, dass die Teamchefs zu ihren Fahrern stehen. Ich glaube, dass sich keiner das Recht herausnehmen sollte, das zu kritisieren.
Jarno Trulli (Toyota): Es ist eine Schande für die Formel 1. Aber die Situation ließ sich wohl nicht abwenden, und es wäre zu gefährlich gewesen. Die Formel 1 und der ganze Sport leiden, weil wir den Zuschauern keine Show bieten konnten. Aber die Analysen haben nunmal gesagt, dass Gefahr besteht.
Nick Heidfeld (BMW-Williams): Ich will nur nach nach Hause. Ich habe keine Lust mehr, mir das Rennen anzuschauen. Ich bin frustriert. Es macht ja keinen Sinn, noch länger hier zu bleiben. Natürlich wären wir alle lieber gefahren, aber die Entscheidung von Michelin war richtig. Denn die Sicherheit geht vor. Wir wollten keinen Unfall riskieren, das wäre eine Katastrophe für alle: Fahrer, Teams, Fans"
Mark Webber (BMW-Williams): Ich bin bei der Startaufstellung darüber informiert worden, dass wir hier nicht fahren. Die Frage war: eine Schikane bauen oder nicht? Wäre es meine Entscheidung gewesen, auch ich wäre hier nicht gefahren. Es war hier einfach nicht sicher genug.
David Coulthard (Red-Bull-Cosworth): Wir haben bis zur Einfahrt in die Startaufstellung noch gehofft, dass wir fahren können. Wenn es nach mir gegangen wäre, dann wären wir auch gefahren. Rennen sind immer gefährlich. Aber die Teams hatten ihren Standpunkt, das muss ich als Fahrer akzeptieren.
Christian Klien (Red-Bull-Cosworth): Es ist frustrierend. Die Fans da draußen haben sich alle auf dieses Rennen gefreut. Es hätte funktioniert, wenn die Schikane gebaut worden wäre. Aber das hat man eben nicht gemacht, und wenn die Reifen dann nicht halten, dann kann man eben nicht fahren.
Filipe Massa (Sauber): Das ist hässlich für die Zuschauer. Es geht um die Sicherheit. Und es ist besser, das so zu machen als wenn man Fahrer ins Krankenhaus bringt. Die Entscheidung war richtig. Wir haben keine Lösung gefunden - entweder eine Schikane zu bauen oder ein sicheres Rennen zu garantieren.
Was ich peinlich fand, war der Anruf von Ralf Schumacher, der mit den RTL Kommentatoren diskutiert haben, ich fand der Ralf hat sich bissel viel aufgeregt.... der wird eh nie Weltmeister
omg *rofl*
Michael Schumacher (Ferrari): Es war ein sehr schwieriger Tag, ein hartes Rennen
omg wenn das ein hartes Rennen war :rolleyes: ...
naja Glück für Ferrari und hoffen wir mal das sowas nie wieder passiert.
Ich bin zwar auch Schumi Fan aber unter diesen Umständen zu gewinnen ist echt traurig. Aber Ferrari ist ja auch nicht richtig Glücklich und sind direkt vom Podium gegangen was ich sehr fair fand, oda sie hatten keine Lust ausgebuht zu werden.
MyersGer
19-06-2005, 23:36
Auf jeden Fall kann Dittsche nun schön viel Scheiße reden :D
Zu geil! :)
Aber das nur mal so am Rande.
es wurden genug lösungen angeboten
hier sind die tems die net gefahren sind selber schuld, und das sie sich jetzt auch noch beschweren ist arm!!! und michelin hat sich damit nen ganz schönen bock geschossen :D
btw
Schmui 4 WM!
ich finds schade das sich die FIA immer wieder neue schwachsinnige regeln ausdenkt um die formel 1 endgültig den bach runtergehen zu lassen, hat man ja schon gesehen als raikönnen in einem der letzten rennen in der letzten runde der reifen nicht mehr wollte.
ich könnte mir gut vorstellen das ab der nächsten saison indianapolis nicht mehr für die formel 1 als strecke benutzt wird, und die 100k fans am kurs können einem echt leid tun.
Auf jeden Fall kann Dittsche nun schön viel Scheiße reden :D jo, zumindest gab es wieder was von seiner altbewährten schumiledde und deren vorzüge http://cncforen.de/images/smilies/biggrin.gif
redspawn
20-06-2005, 01:22
Hehe ja das war wirklich ein hartes Rennen. :D
Also sowas hab ich auch noch nicht gesehn
das war da ja wirklich nur ein hin und her
und das Die Zuschauer da sauer werden
is ja irgendwie verständlich würd mein
geld auch zurück verlangen klare sache. :rolleyes:
es wurden genug lösungen angeboten
hier sind die tems die net gefahren sind selber schuld, und das sie sich jetzt auch noch beschweren ist arm!!! und michelin hat sich damit nen ganz schönen bock geschossen :D
btw
Schmui 4 WM!
dito!!! michelin hats verzockt und hat nun eben pech gehabt = 0 Punkte!!! Nur Schade für uns Fans, die gern ein richtiges Rennen gesehen hätten. Trotzdem gibts Regeln an die man sich, wenns um so viel Kohle geht nunmal halten muss.
gigant011
20-06-2005, 10:15
Noch viel mehr schade für die die da 400-1000 Dollar ausgegeben haben um 6 AUtos fahren zu sehen!
aber das verhalten der fans war auch nicht ok, das mit dne flaschen und dosen auf der piste... auf diese art und weise noch die fahrer die fahren ingefahr zu bringen. naja amerikaner eben..
hmmm... das "streit" Gespräch mit Ralf und den RTL kommentatoren gibt es ja als eine MP3 version;)
Ach Devil... die Amis sind bei solchen sachen anderes gewöhnt. Und jeder wird sauer manche Deutsche Hätten ebend so reagiert.
witchdingsda
20-06-2005, 10:38
ralf´s anruf war mehr als lächerlich. wundert mich, dass der heiko wasser den nicht vor den wand geredet hat. das hätte er nämlich ganz bestimmt gekonnt, bei den äusserungen von ralf.
das mit der schikane ist einfach nicht akzeptabel. ich hätte diese lösung auch nicht akzeptiert als FIA oder Ferrari. wieso auch? dann kommt nächstes mal jemand anderes und will wieder die strecke wegen "sicherheitsmängeln" umbauen lassen. das konnte also keine lösung sein. und angeboten hat die fia ja scheinbar, dass sie wechseln und dafür ne strafe bekommen. warum tun sie das also nicht? weil es ihnen nur darum ging, zu gewinnen und nicht um die fans, wie sie es jetzt alle schön darstellen wollen. der fehler lag bei michelin, und jetzt kann nicht die FIA oder ferrari schuld sein. das ist einfach blödsinn. von daher geb ich den kommentatoren da vollkommen recht und dem nikki lauda natürlich auch.
und ausserdem haben jetzt die minardi und jordan auch mal was zu feiern:D
Sorry, Michelin Teams....
Wenn euer Reifenhersteller Mist baut müsst ihr die Suppe eben auslöffeln.
raptorsf
20-06-2005, 10:54
die Regeln, die Strecke und alles andere wichtige war ja lange vor dem Rennen bekannt. Das die Strecke etwas ungewöhnlich ist und die Regeln auch fragwürdig ist sicherlich richtig, aber für alle Teams und Hersteller gelten ja die selben Regeln. Und es wäre sicher nicht richtig gewesen die Regeln mal kurz über den Haufen zu werfen nur weil es ein paar Leuten nicht in den Kram passt.
Michelin ist schuld und sicherlich nicht die FIA oder gar Ferrari - Ferrari hatte ja Anfang Jahr auch Reifenprobleme und da haben sie auch nicht gross rumgemault...
Tassahak
20-06-2005, 11:16
Bezeichnend für den Motorsport.
Sowas habe ich bisher nur bei der Formel 1 gesehen.... wenn sowas in ein anderen Motorsport war dann haben sich die Teams zusammen was überlegt aber nicht so ein müll.
das is ja das problem in der Formel1 die Team´s sind in 2 lager gespalten
und so kann es nicht zu einer einigung kommen!!
RangerOfDead
20-06-2005, 12:52
als ich das gesehen hab konnte ich es nicht fassen aber ich glaube ich weis wie der Hase lief. Bridstone hat Micheline (hoffentlich schreibt man des so :)) sicherlich einen Betrag gebotten, damit sie ihre Teams nicht fahren lassen mehr war da nicht. Aber das schlimmste ist das Schumacher auch noch Punkte geschenkt wurde. War ne große enttäuschung.
2008 sollen doch einheitsbremsen und wenn ich mich recht entsinne auch
einheitsreifen verordnet werden, das wär nen schritt nach vorn.
problem: die teams müssen dem alle zustimmen.. :rolleyes:
Einheitsbremsen- und -reifen würden dem Fortschritt nur im Wege stehen. Konkurrenz belebt das Geschäft. Dementsprechend wäre das ein klarer Schritt in die falsche Richtung.
Sorry, Michelin Teams....
Wenn euer Reifenhersteller Mist baut müsst ihr die Suppe eben auslöffeln.
eben so sehe ich das auch.
zwar ist war das rennen für die zuschauer grausam nur 1. können die fahrer nix dafür (zum thema flaschen werfen) das fand ich gar nicht gut.
2. hatten die bridgestone leute die ganze saison schon nachteile wegen den reifen und die sagen ja auch nicht " wir wollen mehr kurven in den strecken haben, damit wir besser mithalten, weil wir auf den geraden zuviel verlieren!" (war nur ein provisorisches beispiel)
es ist zwar schade für den fan, nur vollkommen legitim gewesen und die fahrer brauchen sich da überhaupt nicht beschweren!
raptorsf
20-06-2005, 13:44
als ich das gesehen hab konnte ich es nicht fassen aber ich glaube ich weis wie der Hase lief. Bridstone hat Micheline (hoffentlich schreibt man des so :)) sicherlich einen Betrag gebotten, damit sie ihre Teams nicht fahren lassen mehr war da nicht.
das ist ja wohl ziemlich unrealistisch - Diese Aktion war finanziell (der Aktienkurs brach heute förmlich ein) und vor allem aus Imagegründen für Michelin katastrophal.
Auch wenn es mir irgendwie auch nicht schmeckt, Ferrari hat sich die Punkte ehrlich erkämpft, sie haben sich an die Regeln gehalten und die andern konnten oder wollten das Risiko nicht eingehen - Pech gehabt!
Sternchen
20-06-2005, 14:20
Finde es eigendlich Schade das die M-bereiften Teams indirekt Ferrari die Schuld in die Schuhe schieben wollten. Wäre es umgekehrt gewesen, dann hätten die genauso reagiert wie Ferrari. Und endlich hat sich mal die Regeländerung, die ja eigendlich die Ferrari einbremsen sollte, sich gegen sie gerichtet. Also die sollen das Jammern aufhören, sich an die Regeln halten (genauso wie Ferrari es macht).
Es war wirklich in dem Sinne schade für die Zuschauer, aber so ist es eben nun mal wenn keiner einen Kompromiss eingehen will und seinen Sturkopf durch setzen will.
Sternchen
Sollen sie doch zum Reifenhändler um die Ecke gehen :p
Mal am Rande: Man hätte ja auch über einen Kompromiss reden können:
Wenn die Michelin Teams die neu eingeflogenen Reifen hätten benutzen dürfen, hätte auch den Bridgestone Teams erlaubt werden müssen für das Rennen neue Reifen aufzuziehen....
witchdingsda
20-06-2005, 14:45
wobei damit ferrari einen nicht grade großen vorteil hätten, die anderen hingegen schon. und das wäre wieder ein nachteil für ferrare. ob die regeln sinnvoll sind, is ja ne andere sache, aber solange es sie gibt, gelten sie für alle.
die michelinteams hätten ja wechseln können und hätten halt strafen kassiert. hätten mindestens 2 autos noch punkte geholt....aber so... tja, selber schuld
Hm, also das Rennen gestern war das erste Formel 1 Rennen, das ich seit langem mal wieder ganz geschaut habe. Muß sagen mir hat das sehr gut gefallen, war mal schön, wenn die Rennstrecke nicht so überfüllt ist und man auch mal die Minardis sieht. :yes:
RedBasti
20-06-2005, 16:28
Was micht stört ist wie sich nun einige Teamchefs als Heroen aufspielen, weil die Sicherheit der Fahrer höchste Priorität hat. Das ist eigentlich selbstverständlich und bedarf keiner weiteren Worte. :nos:
jo vorallem der briatore hat sich ganz schön aufgespielt..
ich fands aber gut das minardi und jordan auch mal öfters im bild waren und
ihre ersten punkte geholt haben :p
2008 sollen doch einheitsbremsen und wenn ich mich recht entsinne auch
einheitsreifen verordnet werden, das wär nen schritt nach vorn.
problem: die teams müssen dem alle zustimmen.. :rolleyes:
Jep, und das wird nämlich nicht so kommen, weil die Teams sowas nicht zustimmen, es reicht schon, das nächstes Jahr die neuen Motoren kommen mit 2,8 Liter V8 statt 3,0 Liter V10 wie in dieser saison
hier nochmal alles in kürze:
München - Einen chaotischeren Tag als den 19. Juni 2005 hat die Formel 1 in ihrer Geschichte wohl noch nicht erlebt.
Die Ereignisse vor und nach dem skandalösen USA-GP fordern eine Aufarbeitung.
* Frage 1: Warum waren die Michelin-Reifen nicht sicher?
Der Reifenhersteller war schlichtweg unzureichend auf die Streckenbedinungen in Indianapolis vorbereitet. Zwar wurde vor dem Rennen intensiv getestet, doch die Ergebnisse dieser Tests wurden in erster Linie durch den neuen Asphalt auf dem Oval ad absurdum geführt. Michelin hatte den neuen Belag in Verbindung mit der ohnehin extremen Belastung für den linken Hinterreifen in der Steilkurve unterschätzt. Bridgestone hatte mit dieser Situation deshalb keine Probleme, weil die IRL-Autos mit dem amerikanischen Bridgestone-Ableger Firestone ausgerüstet sind. Die Japaner hatten also durch die Indy 500 vor wenigen Wochen einen großen Erfahrungsvorsprung.
* Frage 2: Warum wurde die Schikane vor der Steilkurve als Notlösung nicht akzeptiert?
Dafür gibt es zwei Verantwortliche. Zunächst Ferrari, die sich als einziges Team gegen den Vorschlag wehrten. Zur entscheidenden Sitzung erschienen die Roten erst gar nicht - mit der Begründung, Michelins Probleme seien nicht ihre Probleme. Warum sollte Ferrari Zugeständnisse machen, obwohl das Team nichts falsch gemacht hatte? Zweiter Verantwortlicher ist die FIA, besonders Präsident Max Mosley. Der Brite weigerte sich nicht nur, ein Machwort gegen Ferraris Votum zu sprechen, der setzte die Michelin-Teams sogar unter Druck. In Telefonaten mit den Teamchefs soll Mosley für den Fall, dass die Teams auf eigene Faust den Bau einer Schikane beschließen, gedroht haben, die komplette Streckensicherung abzuziehen und dazu noch jede Genehmigung für Rennen in Nordamerika zu entziehen.
* Frage 3: Warum wurde der Streit zum Politikum zwischen der GPWC und Ferrari?
Hintergrund ist der nach wie vor schwelende Streit um ein neues Concorde Agreement ab 2008 und die Gründung einer Konkurrenzserie. Auch wenn Ferrari in Indianapolis im Recht war, nervte es die großen Hersteller - allesamt Michelin-bereift - ungemein, dass es schon wieder die Scuderia war, die einen Kompromis verhinderte. Die Blockade-Haltung der Roten kennen BMW, Mercedes und Co. aus den Verhandlungen der GPWC nur allzu gut.
* Frage 4: Macht Michelin nach dieser Blamage weiter?
Ab 2008 will die FIA ohnehin Einheitsreifen, für Michelin ein guter Vorwand, nach dieser Pleite der Formel 1 den Rücken zu kehren. Doch das ist kein Thema. "Ich denke, dass dies keinen Einfluss auf die Zukunft von Michelin in der Formel 1 haben wird", erklärte Frederic Henry-Biabaud, stellvertretender Wettkampf-Direktor des französischen Reifenkonzerns. Vor Indianapolis hatte Michelin schließlich alle Saisonrennen gewonnen.
* Frage 5: Drohen der Formel 1 jetzt Schadensersatz-Klagen?
"Wir wollen unser Geld zurück", hatten die Fans auf Plakaten während des Rennens gefordert. Dazu könnte es kommen, denn die Organisatoren des Rennens haben bereits angekündigt, rechtliche Schritte gegen die Formel 1 zu prüfen. Dabei geht es jedoch weniger um Eintritts- als um Antrittsgelder. Darüber hinaus bietet gerade die USA natürlich ein El Dorado für Zivilklagen einzelner Zuschauer.
* Frage 6: Was bedeutet das Rennergebnis sportlich?
Unter welchen Umständen auch immer, Michael Schumacher ist nach seinem Sieg plötzlich Dritter in der Fahrer-Wertung und hat nur noch drei Punkte Rückstand auf Kimi Räikkönen. Theoretisch hat er also ähnliche Chancen auf den WM-Titel wie der Finne. Doch auch der Indy-Sieg kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass McLaren und wohl auch Renault nach wie vor schneller sind als Ferrari.
* Frage 7: Wie groß ist der Image-Schaden für die Königsklasse?
"Wenn du so verarscht wirst - das ist ein gewaltiger Imageschaden für die Formel 1", analysierte Formel-1-Experte Marc Surer die Farce. Ein Blick auf die Pressestimmen aus aller Welt zeigt: Die Königsklasse des Motorsports musste nach dieser Aktion nicht nur in den USA kräftig Federn lassen. Was bleibt, ist Schumis Hoffnung, dass früher oder später Gras über die Sache wachsen wird.
* Frage 8: Hat die Formel 1 in den USA noch eine Zukunft?
Das steht noch nicht fest. Indianapolis hat noch einen Vertrag für die kommende Saison, was danach kommt, wollten die Organisatoren noch nicht entscheiden. Aber die großen Pläne von Bernie Ecclestone, ein zweites Rennen in New York, Las Vegas oder an der Westküste ins Leben zu rufen, dürften erst einmal auf Eis liegen
den letzten punkt find ich amüsant. herr eccelstone will tatsächlich ein 2. rennen aufziehen. ich denk mal das kann er nun getrost vergessen....
RedBasti
20-06-2005, 21:01
Es sollte vielleicht an dieser Stelle einmal daran erinnert werden das dies nicht das erste Rennen in Indianapolis war und das die vorhergehenden alle sehr viel Action und Spannung hatten!
gigant011
20-06-2005, 21:02
Sollen sie doch zum Reifenhändler um die Ecke gehen :p
Mal am Rande: Man hätte ja auch über einen Kompromiss reden können:
Wenn die Michelin Teams die neu eingeflogenen Reifen hätten benutzen dürfen, hätte auch den Bridgestone Teams erlaubt werden müssen für das Rennen neue Reifen aufzuziehen....
Nein sie hätten nur die Zeitstrafe akzeptieren müssen!!!
MIt der schickane ( die ja fast alle wollten) wäre das Rennen ungültig gewesen nach bestehenden Regeln
Nun Fragt man sich was ist sinn voller
1. Zeitstrafe (vielleicht ein paar punkte)
2. Schickane (garantiert keine punkte)
3. keiner fährt( keine Punkte)
die beiden letzten punkte waren für die michelinteams akzeptabel aber der erste nicht ich blick da nicht durch.
Es sollte vielleicht an dieser Stelle einmal daran erinnert werden das dies nicht das erste Rennen in Indianapolis war und das die vorhergehenden alle sehr viel Action und Spannung hatten!
das ist schon klar, die formel1 ist wesentlich spannender als die letzten saisons, nur das interessiert die amis doch nicht. die sind so kleinkariert, das sie formel1 jetzt als "bullshit" abstempeln
Nein sie hätten nur die Zeitstrafe akzeptieren müssen!!!
MIt der schickane ( die ja fast alle wollten) wäre das Rennen ungültig gewesen nach bestehenden Regeln
Nun Fragt man sich was ist sinn voller
1. Zeitstrafe (vielleicht ein paar punkte)
2. Schickane (garantiert keine punkte)
3. keiner fährt( keine Punkte)
die beiden letzten punkte waren für die michelinteams akzeptabel aber der erste nicht ich blick da nicht durch.
Ich kann das auch nicht verstehen.
Und woher weiß Michelin eigentlich, das Alle Reifen so schlecht waren? in den Freien Trainings davor sind doch sicherlich einigew autos mehr als 10 Runden gefahren, oder?
Die Sponsoren von Minardi werden sich warscheinlich am meisten gefreut haben.
Kuschel92
20-06-2005, 22:24
Nun Fragt man sich was ist sinn voller
1. Zeitstrafe (vielleicht ein paar punkte)
2. Schickane (garantiert keine punkte)
3. keiner fährt( keine Punkte)
die beiden letzten punkte waren für die michelinteams akzeptabel aber der erste nicht ich blick da nicht durch.
das geht mit genauso :confused: - bin gespannt wie das weitergeht!
nur das interessiert die amis doch nicht. die sind so kleinkariert, das sie formel1 jetzt als "bullshit" abstempeln
Wenn ich ein Ami wäre würde ich das auch machen.... die amerikaner brauchen keine Formel 1 die haben genug andere Rennserien die in Europa kaum angsehen werden dafür, für die Amis sind wie für uns die Formel1.
Naja und das die Formel 1 einen zweiten Amerika GP machen wollten können die sich jetzt auch erstmal sonstwohin stecken.
Psycho Joker
21-06-2005, 13:45
das ist schon klar, die formel1 ist wesentlich spannender als die letzten saisons, nur das interessiert die amis doch nicht. die sind so kleinkariert, das sie formel1 jetzt als "bullshit" abstempeln
Ja, die blöden kleinkarierten Amis. Und jetzt sag mir einen Grund, wieso sie die Formel 1 nach dem Kack, der da abgezogen wurde nicht für Bullshit halten sollten.
Ich frag mich echt, wer hier kleinkariert ist, die Amis oder die Formel-1-Teams, die wie kleine Mädchen rumzicken.
Ich frag mich echt, wer hier kleinkariert ist, die Amis oder die Formel-1-Teams, die wie kleine Mädchen rumzicken.
jo klar, die fahrer begeben sich ja nur in Lebensgefahr, da kann ich auch ned verstehen warum man sie nicht starten lässt...
Ich find nachdem ferrari und fia die schikane nicht wollten, und die neuen reifen nicht aufgesetzt werden durften wars das einzig richtige nicht das Rennen zu fahren. Warum sollten auch die Teams draufzahlen weil der Reifenherrsteller was falsch gemacht hat? Wenns nur ein Team gewesen wär hätt ichs ja verstanden das man keine Sonderregelung erlaubt, aber bei mehr als der Hälfte kommt sturheit genau auf so einen Schwachsinn raus wie jez. Is ja schliesslich nicht so als hätten die Teams ned angekündigt nicht zu starten.
btw: hat die Situation ned nur auswirkungen auf das "Rennen" gehabt sondern hat Michelin auch nen Klasse Börsenabsturz gebracht.
Öhmmm.... Michelin selbst sagt, daß die Teams den Fahrern die Anweisung hätten geben können die Steilkurve einfach mit ein wenig verminderter Geschwindigkeit zu fahren.
Sie hätten also ruhig starten können - und wenn jetzt das Argument kommt, die Fahrer auf Michelin-Pneus hätten ja dann keine Chance gehabt das Rennen zu gewinnen:
Ja und? Nimmt jemand Rücksicht auf die Schwächen der Bridgestone Reifen bei Ferarri? Können die immer und überall jede Stelle mit Vollgas nehmen?
witchdingsda
21-06-2005, 14:32
@tommie: also wäre es beu ferrare legitim gewesen, nichts zu ändern und bei den michelin-teams nicht, weil sie mehr sind?
Ja, die blöden kleinkarierten Amis. Und jetzt sag mir einen Grund, wieso sie die Formel 1 nach dem Kack, der da abgezogen wurde nicht für Bullshit halten sollten.
Jepp, genauso isses. Glaubt hier ernsthaft einer, dass es in anderen Ländern anders abgegangen wäre? Ich stelle mal die Behaptung auf, gut dass sowas nicht in Italien passiert ist, da würde ich eine weitaus herftigere Reaktion erwarten. Jetzt stell ich mir mal vor, ich zahl x-hundert € für so eine Karte und dann seh ich nur 6 Autos starten, nur weil ein Reifenhersteller Scheiße gebaut hat. dann kannst du aber mal singen, dass ich dann auch ausgeflippt wär, denn verarschen kann ich mich allein, besonders dann wenns ums Geld geht. Das amerikanische Publikum hat mein vollstes Verständnis.
RedBasti
21-06-2005, 15:01
Ich hätte mich auch tierisch aufgeregt. Da zahlt man schon viel zu hohe Preise für die Formel 1 und dann auch noch das. Da ist es mir auch als Zuschauer herzlich egal, wer da nun Mist gebaut hat.
Außerdem ist die Formel 1 schon lange nicht mehr so attraktiv für den Zuschauer wie die DTM oder die GP2. Bei letzterem hat RTL ja mal neulich ein Rennen übertragen und obwohl man von den meisten Fahrern noch nie etwas gehört hat war es für den Zuschauer richtig gut, da es in einer Gruppe von vier Fahrzeugen in jeder Kurve mindestens ein Überholmanöver gab. Das war wirklich klasse.
Gerade auch weil die Formel 1 sehr wenig Action auf der Strecke bietet sollten man dann auch erwarten, das wenigstens alle fahren.
Franz Ganz
21-06-2005, 15:17
Also, ich kann die Michelin Teams gut verstehen, es war ja nun nicht so, dass ihre Reifen langsam waren, sondern sie haben schlagartig Luft verloren...
Bridgestone hatte zwar die ganze Saison nen lahmen Reifen, aber er hat wenigstens gehalten (meist, ok, aber bei den Schäden gabs keine Regelhaftigkeit).
Die Vorschläge der FIA waren allesamt zum heulen (73 mal durch die Boxengasse fahren, alle 10 Runden Reifen wechseln, was besonders lustig ist, da maximal 4 Sätze erlaubt sind...., in Kurve 13 langsam fahren...was normalerweise zur Disqualifikation aufrgrund der FIA Regeln führen würde....).
Und was Ralf S. angeht, der hat mich wirklich positiv überrascht, der kann ja in ganzen Sätzen reden, argumentativ schlüssig...respekt, hät ich ihm nicht zugetraut, wunderbar war Danners gezicke...um dann gar nix mehr zu sagen...
Man kann nur hoffen das das ganze Theater dazu führt das Max Mosley jetzt endlich abgeschossen wird, seine sture Haltung und absurden Regeländerungen sind ja nicht mehr auszuhalten...
Das so viele Leute Ferrari jetzt angreifen, ist in diesem Falle natürlich ungerecht, aber natürlich auch durchaus verständlich, wenn man sich immer wieder von den anderen Teams distanziert (Testbeschränkung, Concorde-Abkommen). Da entlädt sich in so einer Situation mal der ganze Ärger...
Öhmmm.... Michelin selbst sagt, daß die Teams den Fahrern die Anweisung hätten geben können die Steilkurve einfach mit ein wenig verminderter Geschwindigkeit zu fahren.
Sie hätten also ruhig starten können - und wenn jetzt das Argument kommt, die Fahrer auf Michelin-Pneus hätten ja dann keine Chance gehabt das Rennen zu gewinnen:
Ja und? Nimmt jemand Rücksicht auf die Schwächen der Bridgestone Reifen bei Ferarri? Können die immer und überall jede Stelle mit Vollgas nehmen?
kann ich nur voll und ganz zustimmen
@ psycho: soviele rennwagen serien haben die amis dann auch wieder nicht...nascar (was ne kleine flaut erlebt) und dieses...ach mir fällt der name nicht ein. dieses highspeed rennen mit keinen kurven.
diese rennwagen serien sind bei uns zwar nicht wirklich bekannt, nur würde wir die fairness bewahren und die fahrer nicht mit flaschen abwerfen^^
und dieses...ach mir fällt der name nicht ein. dieses highspeed rennen mit keinen kurven.
IndyCar?
gigant011
22-06-2005, 07:58
Öhmmm.... Michelin selbst sagt, daß die Teams den Fahrern die Anweisung hätten geben können die Steilkurve einfach mit ein wenig verminderter Geschwindigkeit zu fahren.
Sie hätten also ruhig starten können - und wenn jetzt das Argument kommt, die Fahrer auf Michelin-Pneus hätten ja dann keine Chance gehabt das Rennen zu gewinnen:
Ja und? Nimmt jemand Rücksicht auf die Schwächen der Bridgestone Reifen bei Ferarri? Können die immer und überall jede Stelle mit Vollgas nehmen?
Mehr kann ich dazu auch nicht sagen das trifft es 100%
kann ich nur voll und ganz zustimmen
@ psycho: soviele rennwagen serien haben die amis dann auch wieder nicht...nascar (was ne kleine flaut erlebt) und dieses...ach mir fällt der name nicht ein. dieses highspeed rennen mit keinen kurven.
diese rennwagen serien sind bei uns zwar nicht wirklich bekannt, nur würde wir die fairness bewahren und die fahrer nicht mit flaschen abwerfen^^
Die sind bei uns nicht bekannt ? ^^
Ich würd das anders sehen Nascar und Indycar sind bei uns weitaus bekannter als es die formel 1 vor dem "Bullshitweekend" war *g
Gut jetzt is die Formel1 auch da drüben nen begriff ^^ ( sie hats in nen paar zeitungen immerhin auf die titelseite gebracht :D )
IndyCar?
wenns keine kurven haben soll müssten es Dragstarrennen sein. Indycar fahren sie ja im Oval...
Die sind bei uns nicht bekannt ? ^^
Ich würd das anders sehen Nascar und Indycar sind bei uns weitaus bekannter als es die formel 1 vor dem "Bullshitweekend" war *g
Das möchte ich wiederum mal bezweifeln, dass die F1 bei uns weniger bekannt wäre, als Nascar und die Indy-Serie. Diese beiden Serien fristen bei uns wohl eher ein Randasein und sind höchstens eingefleischten Motorsportfans oder Eurosportguckern bekannt ;)
Erm ich bezog mich darauf das Indycar und Nascar bei uns bekannter waren als Formel 1 bei denen... willst du etwa was anderes behaupten ? *g* ( und wenn das gerade nicht deutlich wurde... sry gerade erst aufgestanden war ne lange nacht :D )
So isses schon besser. Denn aus deinem ersten Post war das schwer herauszuinterpretieren, wie du das meintest ;)
so, die nächste runde is eingeläutet, das ganze könnte noch nen weiteres nachspiel haben:
München - Auch einige Tage nach dem Skandal-Rennen von Indianapolis rollt die Woge der Empörung unvermindert weiter.
Während die Fans auf den Schock mit den ersten Zivilklagen reagieren, beginnen Formel-1-intern die gegenseitigen Schuldzuweisungen.
Schuldzuweisungen von Mosley
Allen voran marschiert dabei FIA-Präsident Max Mosley, der in einem Schreiben an die Michelin-Teams, die er für kommenden Mittwoch zu einer Anhörung vorgeladen hat, schwere Anschuldigungen erhebt.
Er wirft den Rennställen vor, dass man "eine Demonstration durchführte, die dem Image der Formel 1 schadete, indem alle Autos direkt vor dem Rennstart in die Boxen fuhren."
"Müssen die Zuschauer entschädigen"
"Michelin und die sieben Teams sollten die Zuschauer entschädigen. Mit ihrer Weigerung, am Rennen teilzunehmen, haben sie sich und dem Sport geschadet", schimpfte Mosley.
Insider rechnen damit, dass die Michelin-Teams mit empfindlichen Geldstrafen oder sogar Punktabzügen rechnen müssen. Mosley wolle offenbar ein Exempel statuieren.
Die Teamchefs hingegen wurden am Rennsonntag nicht müde, immer wieder zu betonen, dass man aus Sicherheitsgründen nicht starten dürfe.
"Das kann ja wohl nicht sein Ernst sein"
Dass Mosley McLaren, Williams und Co. dennoch an den Pranger stellt, stößt bei Formel-1-Experte Hans-Joachim Stuck auf Empörung.
Im Sport1.de-Gespräch sagt er: "Jetzt kommt der Gipfel, dass Max Mosley gegen die Teams vorgehen will, die nicht teilgenommen haben. Das kann ja wohl nicht sein Ernst sein, damit stellt er ja die Show über die Sicherheit. Jetzt dreht er wohl völlig durch!"
Für den ehemaligen Formel-1-Fahrer hat sich die Königsklasse am Sonntag bis auf die Knochen blamiert. "Ich war einfach nur enttäuscht, dass eine Sportart wie die Formel 1 nicht in der Lage ist, eine saubere Lösung zu finden. Dass das die 'Gelehrten' nicht hinbekommen haben, ist ein Armutszeugnis."
Fiasko vom Sonntag "ist Verarschung"
Dass sich die Schuldfrage in erster Linie auf Michelin konzentriert, kann Stuck zwar nachvollziehen, doch die Verantwortung ausschließlich bei den Franzosen zu suchen, ist ihm zu einfach.
"Damit zäumt man das Pferd von der falschen Seite auf", meint Stuck. "Wirklich schuldig sind diejenigen, die es nicht geschafft haben, innerhalb von 48 Stunden eine Lösung zu finden, die dem Sport gerecht wird. Die Nummer, die die am Sonntag gebracht haben, ist Verarschung!"
Genau so haben es die Zuschauer auch empfunden. Ausgerechnet die Amerikaner, die erst noch von der Attraktivität der Königsklasse überzeugt werden müssen. Ein Vorhaben, dass nach dem Indy-Desaster fast unmöglich scheint.
Stuck sieht schwarz für Indy
"Strietzel" Stuck, der seit Jahren in Amerika Langstrecken-Rennen fährt und das Publikum bestens kennt, sieht für den USA-GP in Indy schwarz: "Ich würde mich sehr wundern, wenn im nächsten Jahr ein Rennen in Indianapolis stattfinden würde. Indy halte ich für relativ tot."
Dennoch ist der Markt USA für ihn noch nicht ganz verloren: "Ein neues Rennen zum Beispiel in Las Vegas halte ich schon für vorstellbar."
Formel 1 braucht einen Regenten
Um das zu erreichen, muss sich in der Führung der Formel 1 aber einiges ändern. Vor allem die chronische Uneinigkeit der Teams untereinander gefährdet auf Dauer den Ruf der Königsklasse.
Daher fordert Stuck: "Die Formel 1 muss lernen, dass es nach wie vor einen Menschen geben muss, der die F 1 regiert, wie es Bernie Ecclestone bisher gemacht hat. Und sie muss in der Lage sein, übergeordnet eine Einigkeit herzustellen."
redspawn
22-06-2005, 15:06
Tja da darf man ja noch so richtig gespannt sein
was da noch so bei raus kommt. :noe:
wenns keine kurven haben soll müssten es Dragstarrennen sein. Indycar fahren sie ja im Oval...
ich meinte indycar und es war viel ironie drin^^
die klagen....ich sag da mal nix zu.....dir f1 is am boden genug....
wär perfekt für ferrari, vorher ziemlich weit hinten in fahrer und konstrukteurswertung, durch indy weit vorgerückt und wenns jetzt noch
abzüge gibt es schumi/ferrari wieder ganz oben mit dabei^^
gigant011
22-06-2005, 20:30
Mensch ich würde mich darüber nicht zwingend ärgern ;)
is klar das die da jetzt drauf rumreiten, fakt ist. michelin hats verbockt. die teams hatten die alternativen, habens ie nicht genutzt, als sind sie selber schuld
Moslex hat recht, und abzüge wären gerechtfertigt, die teams müssen lernen das sowas dem Sport nur schadet! auch wenn die sicherheit immer oben steht, aber kompromisse kann man immer eingehen
gigant011
23-06-2005, 11:09
Hohle frasen die sie da über die sicherheit loslassen es gab genug varianten die auch sicher waren Punkteabzug und empfindliche Strafen!
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