PDA

Vollständige Version anzeigen : Die Schlacht um das Weiße Haus


RedBasti
04-03-2004, 20:40
So langsam geht der Wahlkampf los, ergo wird es Zeit für einen Thread.

Wie beurteilt ihr die Chancen für Kerry oder ihn selbst? Soll Bush Präsident bleiben? Welche Auswirkungen hat das für uns?

Plaudert einfach mal los, eine Debatte ergibt sich spätestens wenn Veggeto den Thread erblickt ;)

EEBKiller
04-03-2004, 20:49
Ich denke bzw. hoffe, dass Bush "abgesägt" wird. Allein schon, wie er mit (nicht vorhandenem) Geld umgeht und die Amerikanischen Staatskasse ruiniert. Dass das dann natürlich auch auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft hat, dürfte sich jeder denken können :kotz: Ich sag mal so:

Deutschland gehts eh beschissen (is so !) wenn etz noch der Affe vom anderen Kontinent weiter scheisse baut, dann können wir uns gleich die Kugeln geben. :dead:

Veggeto
04-03-2004, 21:10
so möge die schlacht beginnen:eg:
Also oh wunder wunder ich hoffe doch mal das bush weiter regieren kann
1. weil ich nicht wirklich glaube das kerry die nötigen härte hat die er einfach haben müsste um den jetzigen aussenpolitschen kurs der usa bei zu behalten.
2.bush hat eindeuting mehr geld in den wahlkampf kassen.
3.bush is mir einfach sympathisch hat sogar fast eine idol status

zu den auswirkungen für uns: ich glaube das kerry sich wohl an europa halten wird. um eine neues verhältnis auf zu bauen und um einfach weg zu kommen vom bush kurs.

EEBKiller
04-03-2004, 21:18
War das jetzt sehr sehr viel Ironie oder hast du das ernst gemeint :twink:

Germane45
04-03-2004, 21:19
Mit Kerry wurde imho eine interessante Person ins Rennen geschickt.

Er gehört wohl nicht zu den Hardlinern, die sich immer selbst das Leben schwer machen.

Es wäre wünschenswert, wenn Bush in den Ruhestand geschickt würde.
Seine Politik bringt uns einem Weltkrieg nur Näher.

Aussenpolitisch wäre Kerry wohl auch eher ein Gewinn für uns alle.

Das Bush mehr Geld in der Wahlkampfkasse hat, mag ich bezweifeln.
Eher vermute ich mal, das Kerry's Frau ihm das Geld jetzt nachschmeissen wird, da er ja als Präsidentschaftskandidat feststeht.

Dann werden die roten Streifen in der amerikanischen Fahne demnächst von "Heinz Ketchup" gesponsert. ;):D

RedBasti
04-03-2004, 21:34
Die Schlacht beginnt? Freunde des Sarkasmus: Freut euch auf eine Breitseite!


1. weil ich nicht wirklich glaube das kerry die nötigen härte hat die er einfach haben müsste um den jetzigen aussenpolitschen kurs der usa bei zu behalten.


zu den auswirkungen für uns: ich glaube das kerry sich wohl an europa halten wird. um eine neues verhältnis auf zu bauen und um einfach weg zu kommen vom bush kurs.

Herrlich! Wie schnell man sich selbst widersprechen kann.
Zum Thema "Härte": Wer war in Vietnam und kämpfte während der andere die Zeit auf einer Basis in Amerika mit Rumhängen verbrachte?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,286409,00.html


3.bush is mir einfach sympathisch

Der intelligente Mensch wählt eine Person wegen seiner politischen Fähigkeiten und Kompetenzen und nicht weil ihm diese Person sympatisch erscheint. Das ist ein Grundsatz dem man einfach nicht widersprechen kann, da er klar an der Spitze der Vernunft steht. Nur der intelligente Mensch schafft es einen Blick hinter die Fassade des Äußeren zu wagen.

gurkae
04-03-2004, 21:36
naja, ich hoff das bei dem "bushbeführworter" sehr viel ironie drinne ist, oder er hat die letzen ca. 3 jahre einfach verpennt ;)


Ich denk echt ned das der bush wiedergewählt wird, und hoff das auch ned, weil sein wahlkampfthema ist auch underanderm Doping und so zeug...

ich mein was soll das??

Veggeto
04-03-2004, 21:46
@redbasti
wieso wiederspruch? wenn kerry sich wieder an europa halten würde wäre es doch eher die nette schiene die er fahren würde.

und mit härte meinte ich die aussen- und innenpolitsche und nicht was in der vergangenheit war.

@Germane45
das bush mehr geld im wahlkampf hat steht im aktuellen spiegel.

und zu den beiden anderen. Nein keine irnoie

xTrophy
04-03-2004, 21:48
Skandal im Wahlkampf in den USA!

Vor dem weissen Haus wurde folgende Inschrift in den Schnee gepinkelt vorgefunden:

JK sucks

Die Urinprobe hat ergeben das der Stoff eindeutig von George W. Bush kommt. Die Handschrift allerdings ist die von Powell.


(anm. von mir JK = John Kerry - achtung keine persönliche Meinung!)


...

Für die dies nicht kapiert haben, das war ein Witz ;)

btw. wählen würd ich keinen von beiden, ich wähl grundsätzlich nie jemanden, aber ich geh immer wählen! Auch wenn meine Stimme dann ungültig ist :D (mal ein Anarchiezeichen über das ganze Blatt, dann wiederum mal mit linker Klaue das Papier einfach übermalt :D)

Liegt einfach daran das ich mit den mir gebotenen Regierungsformen nicht einverstanden sind und in die Politik möchte ich nicht gehen (wobei wenn ich die grosse Chance hätte würde ich sie nutzen!) weil ich nicht wie John F. Kennedy enden will.

RedBasti
04-03-2004, 21:52
Veggeto, wenn Kerry eine andere Außenpolitik gegenüber Europa betreibt kannst du es ihm nicht vorwerfen das er die Linie von Bush nicht halten würde. (Man kann das natürlich schon machen und sich wieder einmal selbst als den Dummen hinstellen :p )

Apokus
04-03-2004, 21:52
Basti.. du weisst wessen post du geqoutet hast oder ? weil du von intelligent usw sprachst... :D

Hoffentlich sind die amis intelligenter und wählen nach fähigkeit und nicht nach blödheit...

Germane45
04-03-2004, 21:54
@Germane45
das bush mehr geld im wahlkampf hat steht im aktuellen spiegel.



Aktuell muss ich dir Recht geben.
Nur, was wird das Ketchup Ímperium von Kerry's Frau jetzt machen?

Einfach nur zusehen? Träum weiter.

m1a22
04-03-2004, 22:15
Ich denke, dass die Vereinigten Staaten mit Kerry um einiges besser fahren werden, als unter Bush.

Das gründet sich auf mehreren Punkten:

Zum einem genißt Kerry als ehemaliger Vietnamveterean und späterer Teilnehmer an Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg den Respekt der iberalen, zum anderen weiß er aus eigener Erfahrung, was es bedeuet in den Krieg zu ziehen. Demnach ist zu erwarten, dass die Kriegspoltik der USA mit einen Präsidenten Kerry eine 180° Wende machen wird.

Zum anderen hat er das Zeug dazu, dass Verhältnis USA-Rest der Welt wieder auf ein erträgliches Maß zu verbessern. Vor allem wird er nicht mehr versuchen Europa wirtschaftlich von den Kopf zu stossen, wie es sein (Noch-)Vorgänger tut, man denke hierbei an den Stahlkonflikt.

Auf der anderen Seite ist Kerry ebenfalls nicht so der Freund vom Patriotic Act und Konsorten, was das Vertrauen in den amerikanischen Rechtsstaat wieder stärken dürfte. Zum anderen gibt er "sein" Geld nicht für unsinnige Prestigeobjekte wie das NMD aus. In einem der letzten Sternausgaben wurde beichtet, dass die amerikanischen Bürger in kerry eine Art Reinkarnation von JFK sehen und das ist doch wohl wünschenswert. Wir wissen alle, dass auch JFK genügend Dreck am Stecken hatte, aber dennoch hat er fr die USA und die westliche Welt (besonders für die Bürger der BRD) gute Arbeit geleistet.

chAos
04-03-2004, 22:25
das pikante an dieser situation, bush gegen kerry, ist ja dass sowohl bush wie auch kerry mitglieder des gehimbunds skull and bones sind.

zudem hatte sich kerry noch im jahr 2002 absolut pro bush ausgesprochen

"I will be voting to give the President of the United States [Bush] the authority to use force - if necessary - to disarm Saddam Hussein because I believe that a deadly arsenal of weapons of mass destruction in his hands is a real and grave threat to our security."
- Sen. John F. Kerry, Oct. 9, 2002

ebenfalls behauptete kerry, saddam wuerde biologische und chemische waffen besitzen und nukleare waffen in der entwicklung haben

mein frage lautet einfach, ist er innen-, wie aussenpolitisch nicht ebenso gefaehrlich wie bush ?
klar bush muss weg, daran besteht, in meinen augen, keine frage. aber wird es unter kerry nicht genauso weitergehen wie bisher ?

Churchill
04-03-2004, 23:58
Bush wird gewinnen. Ein Mann der 2 Kriege gewonnen und 1 Diktator gefangen hat, kann nicht verlieren. Es wäre, wie König David zugunsten Sauls (Kerry) abzuwählen.

Außerdem hat er noch viel zu tun: Syrien, Libyen, Israel, Nordkorea, Iran.

Welcome, welcome, mighty King!
Welcome all who conquest bring!
Welcome David, warlike boy,
Author of our present joy!

Saul, who hast thy thousands slain,
Welcome to thy friends again!
David his ten thousands slew,
Ten thousand praises are his due!

(Aus Georg Friedrich Händels Oratorium "Saul")

Surli
05-03-2004, 00:54
so möge die schlacht beginnen:eg:
Also oh wunder wunder ich hoffe doch mal das bush weiter regieren kann
1. weil ich nicht wirklich glaube das kerry die nötigen härte hat die er einfach haben müsste um den jetzigen aussenpolitschen kurs der usa bei zu behalten.
2.bush hat eindeuting mehr geld in den wahlkampf kassen.
3.bush is mir einfach sympathisch hat sogar fast eine idol status

zu den auswirkungen für uns: ich glaube das kerry sich wohl an europa halten wird. um eine neues verhältnis auf zu bauen und um einfach weg zu kommen vom bush kurs.

1. Es ist nicht lohnenswert die Aussenpolitik beizubehalten, so wie sie jetzt geführd wird.
Nicht genug hart?
Es wurde zwar schon gesagt, aber ich sags nochmals...
Weisst du was der Vietnamkrieg war? Weisst du was es für eine Situation war für die Amerikaner, die da kämpfen mussten?
Ich bezweifle das einer der nicht über genügend Härte verfügt diesen Krieg überleben konnte (ausser er war Koch ^^).

Ich wage auch zu behaupten, dass es einiges mehr an Mut und Härte benötigte in den Vietnamesischen Jungle zu gehen, als eine Nation vom Schreibtisch aus zu regieren.
(Was nicht heissen soll dass jeder soldat präsident sein kann ;) )


2. Hallo? Ja er hat mehr Geld, leider entscheidet geld fast hauptsächlich über den Wahlkampf in den U.S.A
ABER, sollte das so sein? Das ist sicher kein Argument weshalb Bush bleiben sollte!!

3. Idol? Braucht es da noch einen kommentar?... Sympatisch... Dich hätte ich gerne zum gegner in einem Krieg... Ich würde dann meine Symapthischsten Diplomaten schicken ^^ und vortäuschen dass wir kapitulieren :D



Was du sagst ist wahr churchill, es sind schon einige "erfolge" jedenfalls aus sicht Amerikas.
Aber auch in Amerika gibt es eine gewisse Bewegung, nicht mehr alle jubeln einfach wenn das glorreiche Amerika in einen Krieg zieht, es werden öfters fragen gestellt...

Nur so am rande zu deiner viel zu tun Liste:
Nordkorea steht wohl nicht zur diskussion....
Israel ist ein sehr heikles Thema für einen U.S Präsidenten... Denn es gibt doch viele Juden die gewaltigen Einfluss haben, speziell an der ostküste. Ich denke nicht dass ein Präsident einen eh schon knappen Wahlkampf gewinnen kann, wenn er eine Politik Verfolgt die den Juden nicht passt.


Edit:
Was haltet ihr eigentlich von diesen wahlkampfveranstaltungen? Mir kommt das ganze eher vor wie ein Karneval oder ein Zirkuss...
Ich finde es ein wenig bedenklich dass auf eine Solche art und Weise der "Mächtigste Mann der Welt" gewählt wird...

Churchill
05-03-2004, 00:59
Was du sagst ist wahr churchill, es sind schon einige "erfolge" jedenfalls aus sicht Amerikas.
Aber auch in Amerika gibt es eine gewisse Bewegung, nicht mehr alle jubeln einfach wenn das glorreiche Amerika in einen Krieg zieht, es werden öfters fragen gestellt....

Das Privileg jeder Demokratie. Ein gutes Zeichen, wenn nicht alle einer Meinung sind, wie in Deutschland immer!

Nur so am rande zu deiner viel zu tun Liste:
Nordkorea steht wohl nicht zur diskussion....
Israel ist ein sehr heikles Thema für einen U.S Präsidenten... Denn es gibt doch viele Juden die gewaltigen Einfluss haben, speziell an der ostküste. Ich denke nicht dass ein Präsident einen eh schon knappen Wahlkampf gewinnen kann, wenn er eine Politik Verfolgt die den Juden nicht passt.

Hast du was verpasst? Natürlich wird er eine proisraelische Politik machen. Was sonst??? Endlich klar Schiff im Nahen Osten machen und den Juden einen sicheren Platz dort verschaffen. Syrien aufs Haupt schlagen, Arafat absetzen und Palästinenser zum unterschreiben zwingen.
Im übrigen ist Sharon ja ein Verwandter im Geist.

Psycho Joker
05-03-2004, 05:29
Außenpolitische Erfolge sind im amerikanischen Wahlkampf kein Garant für Erfolg. Ich schätze, George W. Bush wird aus den selben Gründen verlieren wie schon vor 10 Jahren sein Vater: Innenpolitik und schwächelnde Wirtschaft. Da kann er noch so viele Kriege gewonnen haben.

Enigma
05-03-2004, 07:08
Ich hoffe dass Kerry gewinnt, und Bush endlich weg ist; immerhin war er vier Jahre zu lang Präsident.
Was mich noch interessieren würde ist wer VizePräsident unter Kerry wird. Ich tippe da ja auch John Edwards. Der würde für Kerry die Stimmen aus den Lagern einfangen in denen Kerry schwächelt.

Und noch was kurz wegen Kennedy/Kerry:
sie haben beide diesselben Initialien: JFK
sie waren beide Senatoren zur Wahlzeit (Kennedy war bis jetzt der einzige der es auch zum Präsidenten schaffte)
Kerry wird in Texas (von Bush nach der Wahlniederlage) erschossen :p

Churchill
05-03-2004, 12:12
Außenpolitische Erfolge sind im amerikanischen Wahlkampf kein Garant für Erfolg. Ich schätze, George W. Bush wird aus den selben Gründen verlieren wie schon vor 10 Jahren sein Vater

Bush senior hatte keinen außenpolitischen Erfolg. Er hat vor Bagdad Halt gemacht und sich an den Unobeschluß gehalten, in der vagen Hoffnung, die innerirakische Opposition würde Hussein erledigen. Das Gegenteil war der Fall.

Eine politische Fehleinschätzung, vergleichbar mit der Hitlers, das britische Expeditionskorps in Dünkirchen nicht zu vernichten, aber noch größer.

Er hat also versagt und wurde deshalb abgewählt. Bush junior hat gerade aus diesen Fehlern seines Vaters gelernt und sie ausgebügelt. Was der Alte versaubeutelt hat, hat der Junge siegreich beendet.

Germane45
05-03-2004, 12:48
Bush wüsste schon warum er den Krieg für beendet erklärt.
Die eigenen Verluste an Soldaten entstanden ja erst danach.

Nur könnten diese vielen Verluste dazu beitragen, das ihm durch Kerry jetzt der Hals gebrochen wird.

Churchill
05-03-2004, 17:43
Tja, die Iraker sind eben keine Deutschen. Deren Werwolftätigkeit war ja eher poplig!

Aber Verluste hatten sie im Krieg auch, Germane.

RedBasti
05-03-2004, 17:54
Bush oder Kerry? Meine Antwort auf die Frage lautet ganz klar „Kerry“! Allerdings bin ich mir selber noch nicht sehr sicher wie diese Antwort zu Stande kommt. Weil Bush so inkompetent ist oder weil Kerry so viel mehr positive Eigenschaften hat? Vermutlich ist es eine Mischung aus beiden.

Fangen wir aber mal ganz von vorne an. Was wir bereits beurteilen können ist die Arbeit die Bush in den letzten Jahren geleistet hat.

Da wurden wie bereits erwähnt 2 Kriege geführt. Was haben uns diese gebracht? In Afghanistan herrschen jetzt wieder zivilisierte Zustände, zumindest in Kabul, dank der Bundeswehr. Aber immerhin wurde ein Regime gestürzt, allerdings auch erst als es lästig wurde. Vor dem 11.9 wusste doch kaum einer was man sich unter der Regierung in Afghanistan vorstellen kann. In den Medien wurde der „War on Terror“ propagiert.
Wurde Al Kaida schwächer oder Bin Laden gefangen? Nein. So hat dieser Krieg zwar auch seine positiven Seiten aber sein Ziel hat er verfehlt.
Dann ist da noch der andere Krieg. Eine Supermacht führt einen Krieg und sucht jetzt den Grund mit dem man einen Krieg der Öffentlichkeit schmackhaft macht. Die eigentlichen Gründe, Massenvernichtungswaffen und terroristische Verbindungen, wurden nie gefunden. Dafür versinkt das Land im Chaos. Tote Iraker, Anschläge, tote Amerikaner, trauriger Alltag im Nachrichtenbild.
Vorteile kann man aus beiden Kriegen ziehen aber erfolgreich war keiner von ihnen. Der Terror wurde nicht eingedämmt und das irakische Volk ist weder in den Genuss von Demokratie noch in den Genuss von Sicherheit gekommen.

Der Krieg gegen den Terror wurde aber auch an der Heimatfront geführt, zum Leidwesen der Grundfeste einer Demokratie, die Bürgerrechte. Schwarze Listen und Überwachung – Alltag in einem Land das demokratisches Vorbild sein will. Grotesk möchte man meinen. Und da ist da noch die Panikmache, dank des Ministeriums für Heimatschutz. Damit sich auch ja keiner über seine beschnittenen Bürgerrechte beschwert erinnert ihn man daran warum er sie opfern musste. Mit den Terrorwarnstufen will man das Volk verängstigen, um ihm die Regierungsmaßnahmen schmackhaft zu machen.

Und dann sind die noch die Staatsfinanzen, das kaputte Energienetz (der Energiehaushalt wird im nächsten Haushalt gekürzt), die Schröpfung der eh schon kaum vorhandenen Sicherungen und das schlechte außenpolitische Ansehen.

Aber es hat auch etwas Gutes, Franzosen und Deutsche mögen sich wieder.

Fazit: Bush hat versagt, mitsamt seinem Kabinett.

Aber was ist mit Kerry?

Seine Arbeit kann ich nicht beurteilen aber mir ist wohler wenn jemand über Krieg und Frieden entscheidet der die beiden Begriffe nicht nur aus dem Lexikon kennt. Kerry hat in dieser Hinsicht die größere Erfahrung. Schon jetzt hat dieser Mann weit mehr diplomatisches Geschick bewiesen als Bush, alleine deshalb weil er die Europäer für sich gewonnen hat, auch wenn er das größtenteils Bush zu verdanken hat.
Außerdem hat er den Patriot Act durchblickt. Nichts weiter als eine Beschneidung der Bürgerrechte ohne jegliche Wirkung gegen den Terror.

Zugegeben, man weiß nicht viel über Kerry aber doch genug um sagen zu können: Er ist ein viel kleineres Übel als Bush.

In diesem Sinne: Kerry for President!

mafia4yu
05-03-2004, 18:46
Bush wird gewinnen. Ein Mann der 2 Kriege gewonnen und 1 Diktator gefangen hat, kann nicht verlieren. Es wäre, wie König David zugunsten Sauls (Kerry) abzuwählen.

Welche 2 Kriege denn?
Afghanistan? Das eigentliche Ziel ist noch nicht erreicht.
Irak? Sagen wir mal so, Saddamm ist nicht mehr an der Macht.Mehr hat er nicht geschafft.Weder Frieden herzustellen noch seine angeblichen Massenvernichtungswaffen gefunden.

Bush ist für den Tod hunderter amerikanischer Soldaten verantwortlich.Sowohl im Irak als auch in Afghanistan.Ganz schlecht.

Es wurden unter seiner Regierung 2 Millionen Menschen arbeitslos.Das sind kaum weniger als bei Hoover und der regierte während der Weltwirtschaftskrise.Auch schlecht.

Und das Letzte was ich sagen möchte: die Verschuldung. :nix:

Kerry for President.

SonMokuh
05-03-2004, 18:47
Ich denke auch dass Kerry den besseren Präsidenten abgeben wird. Zum einen weil er persönliche Erfahrung mit Kriegen hat und zum anderen weil er bestimmt nicht schlimmer als Bush sein wird ^^ Von daher halt auch das kleinere Übel.

Nunja, meiner Meinung nach sind die USA sowieso schon ziemlich am Boden, was die Bürgerrechte und überhaupt die Gesetze und deren Einhaltung angeht. Bestes Beispiel wären da die "Kriegsgefangenen" in Guantanamo. Oder z.B. was private Angelegenheiten angeht: Pakete aus den USA nach Deutschland kommen z.T. geöffnet an (meiner Einschätzung nach wird's wohl nicht an Deutschland liegen ^^). Was ich dabei komische finde ist, dass Pakete aus Deutschland in die USA nicht geöffnet werden ( irgendwie unlogisch :confused: )

Außerdem ist es rein demokratisch gesehen sowieso das letzte, wenn die Präsidentschaftsanwärter ohnehin stinkreich und von der Wirtschaft gesponsort sein müssen, um überhaupt eine Chance auf den Sieg zu haben. Von daher halte ich die USA für den letzten Dreck :bunker: :D

Welche 2 Kriege denn?
Afghanistan? Das eigentliche Ziel ist noch nicht erreicht.
Irak? Sagen wir mal so, Saddamm ist nicht mehr an der Macht. Mehr hat er nicht geschafft.Weder Frieden herzustellen noch seine angeblichen Massenvernichtungswaffen gefunden.

Ich denke mal dass viele die eigentlichen Ziele der beiden Kriege schon aus den Augen verloren haben. Was zählt wird wohl der "Sieg" über das jeweilige Land sein :rolleyes:

Also ich denke/hoffe dass Kerry gewinnt.

Psycho Joker
05-03-2004, 19:05
Nur weil Kerry Veteran ist, muss das nicht heißen, dass er Pazifist ist. Hitler war auch Kriegsveteran.

Raskolnikow
05-03-2004, 19:21
Ich halte es für unwahrscheinlich, dass es große Unterschiede in der Außenpolitik geben wird, sollte der Präsident demnächst anders heißen... Man ist sich in Washington seiner Rolle als Hegemon bewusst und wird die keinesfalls aufgeben.

Ich muss allerdings sagen, dass der einfache Mann von der Straße in den USA von Mr. Kerry sehr viel mehr erwarten darf als vom Amtsinhaber...

cashman5b
05-03-2004, 19:44
War es nicht so das Bush beim letzten mal nur durch Betrug an die macht gekommen ist, kann kich auch irren.
Aber wenn dann kann das wieder passieren.
Den Kerry hab ich auch noch nicht mitbekommen aber das was hier Argumenten zeigt mir schon das er wohl besser für alle ist.

Rob
05-03-2004, 21:52
naja Betrug war es nicht..

Es war halt nur so, dass er Präsident geworden ist, weil er die wahlen in den meisten staaten gewonnen hat.
Dass die anzahl der staaten in denen er gewonnen hat höher war als die von Al Gore sollte meiner meinung nach nix zu sagen haben, denn insgesamt haben mehr Amerikaner Gore gewählt, sodass er eigentlich an die macht hätte kommen sollen.. tja scheiss auf das amerikanische politiksystem^^

Veranschaulichung : Wahlen gewonnen : Bush 30 Gore 20 [nur mal als beispiel...]

Von Bürgern gewählt : Bush 100 Mio. Gore 150 Mio.

mag übertrieben klingen, wollte aber nur versuchen es allen klar zu machen was gemeint war...


so, verwirrender beitrag?^^
Wird erstmal mein letzter sein bin nächste woche nicht da.. Machts alle gut, und lasst CNCforen am leben^^ xD

333 Revesis
05-03-2004, 22:09
Hm, ich kenne mich politisch net soo aus aber ich schätze Kerry wirds. Bush ist am Ende, ich kann mir einfach nicht vorstellen dass er wiedergewählt wird...

Simsenetti
05-03-2004, 23:09
naja Betrug war es nicht..



schon ein stück
meines wissen durften einige schwarze nicht wählen weil sie irgendwann mal ein verbrechen begangen haben

Neoprophan
05-03-2004, 23:09
Außerdem ist es rein demokratisch gesehen sowieso das letzte, wenn die Präsidentschaftsanwärter ohnehin stinkreich und von der Wirtschaft gesponsort sein müssen, um überhaupt eine Chance auf den Sieg zu haben. Von daher halte ich die USA für den letzten Dreck :bunker: :D

Stimmt, Lobbyismus gehört meiner Meinung nach nicht in eine Demokratie. Schon alleine aus Fairness müssten alle Präsidentschaftskandidaten die selbe finanzielle Unterstützung bekommen. Eine kleine Finanzspritze, bei uns in Österreich ist es so, man muss 6000 Unterschriften sammeln um als Präsident kandieren zu dürfen und eine Finanzspritze bekommt man auch, wie das in Deutschland ist weis ich leider nicht, ich denke aber es wird ähnlich sein, bis auf die Anzahl der Unterschriften, mehr Einwohne mehr Unterschriften.
Wenn ein Kandidat mehr Finanzen hat als ein Anderer ist es leicht ihn in den Schatten zu stellen. Darum haben auch nur die Kandidaten der Republikaner und Demokraten eine wirkliche Chance.

Demokratie ist eben nicht gleich Demokratie, besonders in den USA und Putin versteht glaub ich gar nix von Demokratie lol :D.

Ich hoffe auch das Kerry der neue Präsident der USA wird. Warum Bush es nicht werden soll hat RedBasti schon ausführlich beschrieben.

Wenn man dem was Moore schreibt glauben schenkt, dann hat Bush betrogen, obwohl das amerikanische Wahlsystem mit den Wahlmännern schon ein Pfusch ist, denn es hat keinen Sinn wenn die Mehrheit für einen Kandidaten ist und dann der andere Gewinnt, das ist gegen jede Logik.

mfg
neo :cu:

iCe
06-03-2004, 01:25
ich denk zwar nicht wirklcih das es besser wird wenn kerry an der macht ist aber ich mag bush net mehr so! ne frage (hab jetzt keine lust gehabt den ganzen thread durchzulesen) wan sind den die wahlen genau weiss dass einer von euch?

Junker
06-03-2004, 01:28
Was da immer einige für Energie verschleudern, wenn es um solche Themen geht. :p
Als ob sie dadurch, wenn sie hier jemanden überzeugen könnten, die Weltgeschichte beeinflussen könnten.
Ich glaube auch ohne den 11. September und die Geschichte mit Saddam wär Bush mehr als kläglich gescheitert. Ihm kam eigentlich der 11.9. zu Hilfe. Mit mal zeigten die Umfragen, eine klare Mehrheit für Bush.
Und später wird man wohl das so in den Geschichtsbüchern lesen können, dass Bush trotz den Ereignissen am 11.9., was die Amerikaner ja gerne mit Pearl Harbour vergleichen, die Chance nicht für einen dauerhaften Anerkennungsumschwung ummünzen konnte für eine zweite Amtsperiode...

Junker

Enigma
06-03-2004, 02:37
Sei nicht so pessimistisch Junker :D
Bush wird abgewählt, aus, basta.
Eigtl. spricht ja alles dafür (und nur veggeto dagegen, so als (Stell)Vetreter des amerikanischen Durchschnitts :D) dass Bush endlich aus dem Haus raus muss, das er seit 4 Jahren mehr oder minder legitim (die Wahl war Betrug. Bananenrepublikverhältnisse) besetzt.

Ich wünsche Amerika einfach einen besseren Präsidenten als den derzeitigen. Und das sollte nun wirklich leicht zu erfüllen sein.

Churchill
06-03-2004, 05:20
Erstmal möchte ich fragen: worauf stützt sich deine Ansicht, Enigma?

Offensichtlich auf nichts. Es ist eine völlig unbegründete Ansicht.

Außerdem bist du unfähig zu unterscheiden zwischen Wünschen und Einschätzungen.

Und was die Wünsche betrifft, so sind mindestens 2 hier für Bushs zweite Amtszeit.

Germane45
06-03-2004, 10:40
Du bist ja heute wieder mal ganz schön Streng mit uns, mein lieber Churchill. ;)

Hier eine falsche Wortwahl, da evtl. nicht richtig formuliert und du hast eine ungeschützte Flanke entdeckt. :)

Hast mich ja weiter oben auch verbessern können.;)
Selbstverständlich haben die Amis während des Krieges auch Verluste hinnehmen müssen, nur hinterher waren die Ungleich grösser.

Aber ist trotzdem schön, dich hier zusehen und zu lesen. :)

Psycho Joker
06-03-2004, 10:42
Enigma stützt seine Ansichten wie so viele hier auf "Stupid White Men" von Michael Moore. Inwiefern das eine ausreichende Grundlage ist, darüber kann man streiten.

Jedenfalls kann Bushs Außenpolitik-Bilanz noch so makellos sein, im Wahlkampf zählt vor allem die Innenpolitik. Ist die Writschaft auf Talfahrt, ist für die Bevölkerung der erfolgreiche Afghanistankrieg schlichtweg zweitrangig. Der Irakkrieg war zwar ein Erfolg, allerdings sterben dort immer noch US-Soldaten und das ist für den Amerikaner untragbar.

Zudem hat Kerry den Vorteil, dass ihn wahrscheinlich auch Leute wählen, die zwar von ihm nicht viel halten, aber die einfach nur Bush aus dem Amt haben wollen. Anders ausgedrückt: Es geht in diesem Wahlkampf nicht um Bush oder Kerry, sondern um Bush oder nicht Bush.

Neoprophan
06-03-2004, 13:27
Was ich auch noch interessant finde, aber nicht direkt hier zum Thema passt, war der Besuch von Schröder. Schröder und Bush vertragen sich angeblich wieder :rolleyes:, aber als ich das in Fernsehen gesehen habe, naja die Beiden haben sich Nichtmahl angeschaut wie sie die Hände geschüttelt haben. Naja die beiden können sich nicht wirklich leiden, aber wer kann schon Bush leiden? Außer Veggeto und Churchill.

Die Frage ist aber auch wieviele Amerikaner sich mit dem neuen Weltraumprogramm locken lassen. Der Wahlkampf war sicher auch ein Grund für das neue Weltraumprogramm. Bush hat aber mit seinen TV-Spot vom 11. September Pfusch gebaut, er hat ist ja dafür von den Angehörigen der Opfer kritisiert worden.

mfg
neo

Psycho Joker
06-03-2004, 13:30
Das Weltraumprogramm wird keinen Eindruck auf das Wahlvolk machen. Denen geht's vor allem darum, dass die Wirtschaft wieder auf Vordermann gebracht wird.

Enigma
06-03-2004, 13:34
Enigma stützt seine Ansichten wie so viele hier auf "Stupid White Men" von Michael Moore. Inwiefern das eine ausreichende Grundlage ist, darüber kann man streiten.
Nicht nur :D
Ich halte Präsident Bush einfach für unfähig, schlicht und ergreifend für dumm. Ob man seinen Wahlsieg auf Betrug oder auf das Wahlsystem schieben möchte, ändert nicht wirklich viel an meiner Meinung. Al Gore wäre wahrscheinlich auch kein besserer Präsident, er wäre halt eben das kleinere Übel gewesen, und genau darum geht es auch in dieser Wahl. Ich kann Kerry nicht wirklich einschätzen, aber ich gehe (wie viele Demokraten auch, was den Erfolg Kerrys begründet) nach der Devise "anyone but Bush" vor.

@churchi:
Natürlich wünsche ich mir einen anderen Präsidenten als Bush, und auch meine Einschätzung ist, dass er abgewählt wird, insofern stimmen Wünsche und Einschätzung in diesem Punkt überein.

Churchill
06-03-2004, 15:16
Germane: So ist es.

Enigma: Wenn ein Politiker also dumm und unfähig ist, wird er also stets nach der ersten Amtszeit abgewählt. Interessante Theorie!

Indes: warum wurden dann Kohl (extrem dumm) und Schröder (extrem unfähig) wiedergewählt?

Enigma
06-03-2004, 15:26
So sollte es zumindest sein.
Kohl hatte Aufschwung durch die Wiedervereinigung, Schröder hatte einfach einen noch schlechteren Gegenkandidaten (Stoiber), sodass sich viele für das kleinere Übel (Schröder) entschieden haben.

gurkae
06-03-2004, 19:26
ach...
man hört in jedem 2ten beitrag, das gore, bzw. schröder, kohl und so, das kleinere übel seien...
nun, was is den für euch kein übel, wer ist eurer Ansicht der "perfekte" Präsident (Person, oder einfach eigenschaften, taten)

würd mich irgendwie noch wurden nehmen, euch ist ja keiner recht :P :)

Enigma
06-03-2004, 20:05
Es gibt keine guten (Spitzen)Politiker:
Alle sind korrupt, populistisch, machtgeil etc. Ansonsten kämen sie erst gar nicht bis zur Wahl.
Die Demokratie ist eine schlechte Regierungsform, aber es ist die beste die wir haben.

Surli
06-03-2004, 21:26
1. Zum thema Betrug:
Ich würde es nicht betrug nennen, ich würde dies Bezihungen nennen...
Es wurde von seiten Bush veranlasst, dass es Regeln gibt, wer wählen darf, und wenn man moore glauben schenkt, dann hatte diese (organisation oder was auch immer) gute bezihungen zu den Bushs.

2.
In Amerika braucht es vor allem 2 Dinge um Präsident zu werden / bleiben:
- Geld
- Bezihungen.

Frage?
Geld haben ja wohl beide, wer hat die besseren Bezihungen, bez. Eine bessere frage, welche Bezihungen hat Kerry ausser seiner Frau?
Die Bushs sind ja wohl überall, ob Gouverneur, oder Richter am Obersten Gerichtshof etc.

Weshalb ist das so, dass Geld ein so entscheidender Punkt ist, in den Amerikanischen Wahlen?
Ich habe da eine Theorie, weiss aber nicht ob das stimmt.
Also ich Amerika gibt es ja keine gebildete Mittelschicht, wie wir es in der Schweiz, in Deutschland und Oesterreich etc. Haben.
Auf gut Deutsch, die Leute sind dumm und gutgläubig, es kommt nun darauf an, wie sich ein Kandidat an die Bevölkerung verkauft, bez. Auf den Wahlkampf an.
Und ein guter Wahlkampf kostet geld...

Enigma
06-03-2004, 23:08
Es gibt auch in Amerika eine gebildete Mittelschicht, wenn auch sicherlich im Verhältnis kleiner als hierzulande.
Der Wahlkampf wird in den Medien entschieden. Und eben dafür braucht es das Geld, in dem Punkt hast du vollkommen recht.

Surli
07-03-2004, 00:32
Wenn ich von einer gebildeten mittelschicht spreche, dann meine ich ein verhältnis wie wir es hier bei uns haben.

Von solchen verhältnissen kann man in Amerika doch wohl nicht sprechen.
Klar ist es nicht ein Land voller Dummköpfe, aber die grosse Mehrheit kann man nicht als gebildet bezeichnen, woran meiner meinung auch die Regierung schuld ist, wenn man dem Bildungswesen immer und immerwieder die Bugets gekürtzt werden, kann man der Bevölkerung auf den öffentlichen Schulen einfach keine ausreichende Bildung vermitteln.

Churchill
07-03-2004, 01:21
Enigma; tja so ist es aber nicht, wie meine Beispiele zeigen.

Und Stoiber ist fähiger und sozialer als Schröder. Stoiber hat im Bundesrat dafür gesorgt, daß Leute mit 45 (!) Arbeitsjahren keinen Rentenabzug erhielten. Inzwischen hat Schröder es doch durchgesetzt.

Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat genug gearbeitet und in die Rente eingezahlt, um sie ohne Abzug zu bekommen. Solchen Leuten die Rente zu kürzen ist extrem unsozial.

Also besser zu den Ultramontanen als zu den Renegaten! Renegaten sind immer die schlimmsten.

Übrigens: dein Churchillzitat habe ich wohlwollend vermerkt.

Psycho Joker
07-03-2004, 05:41
@Surli: Du wirst lachen, aber die breite Masse ist in den USA nicht viel weniger gebildet als bei uns. Traurig aber wahr, die Europäer haben nicht allzu viel Veranlassung, blöd über die USA herzuziehen.

Germane45
07-03-2004, 05:59
Das sehe ich etwas anders lieber PJ.

Die meissten Amis wissen doch nicht einmal wo Europa ist.
Aber frage die mal nachdem nächsten Burger King.
Da kennen die bestimmt 3 in jedem Bundesstaat. ;)

Die Amis verschwenden für meine Begriffe zu viele Gehirnzellen für Statistiken.
Wie z.B. wer hat die meisten Homeruns. Football;Baseball und dergleichen.

Psycho Joker
07-03-2004, 06:07
Ja aber was glaubst du wieviel davon Klischee ist? Und du würdest überrascht sein, wieviele Europäer sich geographisch nicht in Europa auskennen.
Überdies sollte man Bildung nicht nur an Geographiekenntnissen festmachen, auch wenn fehlende Geographiekenntnisse kein gutes Zeichen sind.

Mal abgesehen davon... kannst du mir die Bundesstaaten der USA nennen und einer Karte der USA aufzeigen??

Germane45
07-03-2004, 06:19
Eine Karte der USA würde ich noch zusammenkriegen.

Aber alle Bundesstaaten müsste ich wahrscheinlich passen, ohne zu schummeln. ;)

Ohne ihre Eliteschulen wären imho die Amis aufgeschmissen. :yes:

Raskolnikow
07-03-2004, 09:36
Ami = dumm und böse
Europäer (vorzugsweise natürlich deutscher Nationalität) = gut und klug

Was für ein Weltbild, so wird das "Denken" leicht...

Churchill
07-03-2004, 09:53
Na, den Amerikaner möcht ich sehen, der alle Bundesländer der BRD fehlerlos aufzeichnet. Und das sind einige weniger als die USA hat.

RedBasti
07-03-2004, 12:15
Solange sich das deutsche Privatfernsehen in einem intellektuellen Tief befindet und sich dennoch höchster Beliebtheit erfreut werde ich mich mit Äußerungen bezüglich des dummen Ausländers schön zurückhalten.

Davon abgesehen bitte btT.

Neoprophan
07-03-2004, 12:41
Ja aber was glaubst du wieviel davon Klischee ist? Und du würdest überrascht sein, wieviele Europäer sich geographisch nicht in Europa auskennen.
Überdies sollte man Bildung nicht nur an Geographiekenntnissen festmachen, auch wenn fehlende Geographiekenntnisse kein gutes Zeichen sind.

Mal abgesehen davon... kannst du mir die Bundesstaaten der USA nennen und einer Karte der USA aufzeigen??

Ich weis, Stefan Raab ist nicht gerade der von dem alle begeistert sind aber vor 2 Jahren oder so gabs mal den Erstwählercheck bei TV Total und da haben sie die Erstwähler getestet, einige konnten nichtmal im eigenen Land die Städte setzen. Die Nachbarländer konnten auch nicht alle setzten, aber als einer das Namensschild von Griechenland auf Polen setzte war das nicht mehr lustig sondern schon Traurig. Ja gut ich könnte jetzt auch ned alle Staaten und Städte der USA setzen. Ich könnte auch ned alle Bundesländer von Deutschland Geographisch richtig zuordnen. Ich kann aber alle Länder von Mitteleuropa mit ihren Hauptstädten setzen und auch sicher 70-80 % aller Staaten der Welt richtig setzten, aber ich war auch immer schon ein bisschen an Geographie interessiert. Aber ich meine es geht auch darum das man sich auf der Weltlandkarte etwas auskennt. Alles zu wissen ist denke ich auch Unmöglich aber es kann doch auch nicht so schwer sein man braucht sich doch nur mal den Weltatlas genauer anschauen, das meiste wird dann hängen bleiben.

Aber Amerikaner sind auch ned Dumm. Sie finden zwar auf der Landkarte nix aber könntest du eine Bombe zusammenbauen und das im Alter von 16 oder 17, es gibt einige Jugendliche in Amerika die das können. Ja es ist nicht gut das men eine Bombe zusammenbauen kann, aber denke nur mal an das Fachwissen das du dazu brachst. Ist das ein zeichen von Dummheit?

Und Stoiber ist fähiger und sozialer als Schröder. Stoiber hat im Bundesrat dafür gesorgt, daß Leute mit 45 (!) Arbeitsjahren keinen Rentenabzug erhielten. Inzwischen hat Schröder es doch durchgesetzt.

Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat genug gearbeitet und in die Rente eingezahlt, um sie ohne Abzug zu bekommen. Solchen Leuten die Rente zu kürzen ist extrem unsozial.

Das Stoiber wirklich fähiger und sozialer als Schröder ist bezweifle ich. Bei uns ist es genau umgekehrt bei uns sind die Freiheitlichen und die Schwarzen in der Regierung. Ich meine in der Opposition ist es immer leicht den Mund aufzureißen und zu sagen die machen das und das Falsch. Aber du musst dich fragen hätten sie wirklich eine wahl vieles anders zu machen wenn man die beiden jetzt austauscht? Ja klar man könnte einiges anders machen oder lockerer angehen ober über einen längern Zeitraum planen, aber letztendlich muss man es machen. Das mit Regierenden und Opposition ist immer das gleiche Spiel, der eine sagt immer das ers besser als der Andere könnte. Und wenn die das eine mal wirklich besser machen, dann bauen sie bei etwas Anderen einen Pfush.

(ich hab hier noch eine kleine Flashanimation zum Thema Bush gefunden, sie ist zwar nicht ganz Niveauvoll aber was solls LINK (http://www.lustigestories.de/fun/videos/videos_show.php?video_id=15))

mfg
neo

gurkae
07-03-2004, 13:08
ehm...

Neo, was ist für dich Wissen und Klugheit?

Geografisches Wissen oder wissen wie man eine Bombe baut??

Also, jeder der alle Länder von Mitteleuropa kann mit den Hauptstädten wird alsklug eingestuft, und der kann automatisch beurteilen welcher präsident der richtige ist? ich glaube da brauch es eher menschenkenntniss und polit. wissen... ;)

Surli
07-03-2004, 18:15
Ich denke, dass es auch noch ein weiteres Problem gibt:
Wollen die Amerikaner überhaupt wissen was jenseits ihrer Greunzen passiert?
Nein, jedenfalls zeigen die Mediend selten viel über das Ausland, ausser Amerika führt gerade mal wieder krieg...

Sonst findet man News über das Aussland eher hinten in den Zeitungen und wie das mit den Nachrichten im Fernsehen ist weiss ich nicht...

EEBKiller
07-03-2004, 18:20
Vielleicht könnte das auch daran liegen, dass USA selbst ja sowieso aus 50 Staaten besteht, und es im Inland mehr als genug News gibt :twink:

Wobei das nix an der Tatsache ändert, dass Amis ein wenig strange sind :D

Simsenetti
07-03-2004, 18:27
Nein, jedenfalls zeigen die Mediend selten viel über das Ausland, ausser Amerika führt gerade mal wieder krieg...



und bei kriegen zeigt die amerikanische presse meist auch hauptsächlich technik und taktik statt land und leute bzw.opfer.

Psycho Joker
08-03-2004, 17:35
Ich denke, dass es auch noch ein weiteres Problem gibt:
Wollen die Amerikaner überhaupt wissen was jenseits ihrer Greunzen passiert?
Nein, jedenfalls zeigen die Mediend selten viel über das Ausland, ausser Amerika führt gerade mal wieder krieg...

Sonst findet man News über das Aussland eher hinten in den Zeitungen und wie das mit den Nachrichten im Fernsehen ist weiss ich nicht...
Es kommt auf die Entfernung an. Bei uns im Fernsehen sind die ausländischen Nachrichten meistens entweder aus Europa, den USA oder dem Nahen Osten.
Übertrag mal die geographischen Dimensionen auf eine Amerikanische Nachrichtenagentur. Die berichten halt primär über das Inland weil z.B. das europäische Ausland zu weit entfernt ist. Zudem berichten die US-Medien dafür mehr über den Mittelamerikanischen und den Karibischen Raum.

Bei wirklich wichtigen/außergwöhnlichen Dingen berichten die US-Medien genauso über Europa wie europäische Medien über die USA. Über die Schulmassaker wie z.B. in Erfurt wurde dort auch berichtet.

RedBasti
09-03-2004, 20:02
und bei kriegen zeigt die amerikanische presse meist auch hauptsächlich technik und taktik statt land und leute bzw.opfer.

Lang lebe die undifferenzierte Betrachtung!

Das mag sicher auf einige Sender zutreffend sein aber nicht auf alle.
Denk da mal ans deutsche Fernsehen. Da hat man auf der einen Seite Sendungen wie das Auslandsjournal und auf der anderen Seite gibt es Sender wie N24, mit ihren sogenannten Dokumentationen*.

* N24 Dokumentationen beschäftigen sich extrem oft mit Militärtechnik, wobei die dortigen Informationen einfach nur grauenhaft sind. So wurden dort schon Schlachtschiffe als die entscheidenen Elemente der heutigen Marine bezeichnet. Außerdem sieht man dort immer nur die tolle amerikanische Technik. Da wird der Apache 45 Minuten lang als die Gottheit der Hubschrauber gepriesen und das Wort "Tiger" fällt nicht einmal in der gesamten "Dokumentation".

Magicq99
09-03-2004, 20:13
Es kommt auf die Entfernung an. Bei uns im Fernsehen sind die ausländischen Nachrichten meistens entweder aus Europa, den USA oder dem Nahen Osten.
Übertrag mal die geographischen Dimensionen auf eine Amerikanische Nachrichtenagentur. Die berichten halt primär über das Inland weil z.B. das europäische Ausland zu weit entfernt ist. Zudem berichten die US-Medien dafür mehr über den Mittelamerikanischen und den Karibischen Raum.

Bei wirklich wichtigen/außergwöhnlichen Dingen berichten die US-Medien genauso über Europa wie europäische Medien über die USA. Über die Schulmassaker wie z.B. in Erfurt wurde dort auch berichtet.

Richtig. Und wenn man große Zeitungen wie z.B. die NY Times anschaut findet man da sogar sehr viel Nachrichten aus aller Welt. Ich frag mich immer wer die Zeit hat die alle zu lesen.

Raskolnikow
09-03-2004, 20:15
* N24 Dokumentationen beschäftigen sich extrem oft mit Militärtechnik, wobei die dortigen Informationen einfach nur grauenhaft sind. So wurden dort schon Schlachtschiffe als die entscheidenen Elemente der heutigen Marine bezeichnet. Außerdem sieht man dort immer nur die tolle amerikanische Technik. Da wird der Apache 45 Minuten lang als die Gottheit der Hubschrauber gepriesen und das Wort "Tiger" fällt nicht einmal in der gesamten "Dokumentation".
Zumal es auch ab und zu vorkommen soll, dass so ein grandioser Indianerhubschrauber von einem Bauern mit dem privaten Schießprügel vom Himmel geholt wird. :D

m1a22
09-03-2004, 20:19
* N24 Dokumentationen beschäftigen sich extrem oft mit Militärtechnik, wobei die dortigen Informationen einfach nur grauenhaft sind. So wurden dort schon Schlachtschiffe als die entscheidenen Elemente der heutigen Marine bezeichnet. Außerdem sieht man dort immer nur die tolle amerikanische Technik. Da wird der Apache 45 Minuten lang als die Gottheit der Hubschrauber gepriesen und das Wort "Tiger" fällt nicht einmal in der gesamten "Dokumentation".

Oja, an die Schlachtschiffdoku erinnere ich mich noch sehr gut. Schlachtschiffe als das Rückrad der Marine, vor allem da sie im WK2 überhaupt nicht von Flugzeugen bedroht wurden. Hat man ja auch im Falklandkrieg gesehen, was Schlachtschiffe heute noch wert sind. Aber was erwartest du, es ging darum, den Einsatz der Missouri irgendwie zu rechtfertigen.
Aber du hast auch gerade das mit den Hubschraubern erwähnt, ich erinnere mich da noch an die Doku über Panzer, 50 Minuten Abrahms, 5 Minuten Challenger, 1 Minuten Leo 2, 1 Minute Leclerc, 1 Minute Mekwara, 5 Minuten historischer Abriss. Ich fühl mich supernformiert nach der Sendung :rolleyes:

Chriz
09-03-2004, 21:28
Was habt ihr erwartet?:rolleyes:
Die Dokus stammen schließlich aus den USA.:noe:

@ m1a22
Stimmt, die Panzerdoku war wirklich wahnsinnig informativ. Das einzig interessante war dieser komische Panzer, der nur knapp 2 Meter hoch war. Hab nie wieder etwas davon gehört.:eg:

Psycho Joker
11-03-2004, 02:34
Zumal es auch ab und zu vorkommen soll, dass so ein grandioser Indianerhubschrauber von einem Bauern mit dem privaten Schießprügel vom Himmel geholt wird. :D
Ach was, das sind nur unzutreffende Gerüchte, in die Welt gesetzt von Arabern und Kommunisten. :D

Churchill
11-03-2004, 07:59
Die Apaches sind schwach gepanzert und können tatsächlich mit einem Gewehr abgeschossen werden.

mafia4yu
11-03-2004, 16:18
Die Apaches sind schwach gepanzert und können tatsächlich mit einem Gewehr abgeschossen werden.
:off2:
LOL, ist ja wie bei Renegade, da krieg ich einen Apache mit einem 1000er Sniper auch sehr schnell vom Himmel.

Aber nun wieder zurück zum Thema :D