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Vollständige Version anzeigen : Immer das gleiche bei diesen Filmen


CNils
20-10-2003, 14:27
Hi Leute,
Mir ist aufgefallen, dass es bei Filmen, bei denen Leute sterben, immer das gleiche ist. Ob Jurrasic Park, Vertical Limit oder Die Mumie. Es läuft fast alles gleich ab. Der Film Hollow Man ist ein Paradebeispiel dafür. Sechs Menschen plus der Hollow Man, alle sterben, bis auf das Liebespaar. Genauso Jurrasic Park, wobei hier die Eltern und ihr Sohn, sowie die Hauptfigur überleben.
In solchen Filmen müssen fast immer die sympatischen "Haupt-Nebenrollen" sterben.
Sogesehen kann man den Film Deep Blue Sea als Parodie darauf bezeichnen. Es is ja auch meist so, dass ein freundlicher Schwarzer dabei ist, der meist auch drauf geht. In diesem besagten Film kommt der Schwarze immer harscharf mit dem Leben davon, wobei er die ganze Zeit faselt: "Ich hasse das, bei solchen Filmen sterben immer die Schwarzen".
Was auch meist war ist.

Überleben tun in solchen Filmen meist die Hauptrollen, bzw. Liebespaare, der Bösewicht stirbt am Ende, genauso wie die meisten Nebenrollen. Ich finde aber nicht unbedingt, dass diese Filme dadurch schlecht werden, mann kann meist aber sagen, wer stirbt, wer überleben wird, und dass das Gute siegt. Ist euch das auch schon aufgefallen? Oder seht ihr das anders?

http://www.smiliegenerator.de/s19/smilies-46219.png

Tobias.H
20-10-2003, 14:39
das ist mir schon lange aufgefallen.

es sterben aber alle aßer die hauptschauspieler und die ganzen stars überleben auch.

die ganzen unbekannten schauspieler sterben immer.


einzige ausnahme:Mars attacks.

da sterben auch die ganzen stars.

Naos
20-10-2003, 14:40
Das ist dir aber früh aufgefallen :rolleyes:

Das ist einfach das typische Ammi clische (wie wird der shit geschrieben?)!!

Die bösen sterben und der HEld bekommt die hübsche Frau zum Schluss noch spendiert! Desw. mag ich solche Filme eigentlich weniger. Ich finde Filme viel packender die am Schluss kein Happy End haben oder ienfach irgendwie total strange ausgehen!

einzige ausnahme:Mars attacks.

da sterben auch die ganzen stars.


lol, naja dann haste aber wenige filme gesehen! da gibtz schon einige und die fallen auc hunter die wenigen die zu meinen lieblingsfilmen gehören!

- schau dir mal donnie brasco an
...oder BLOW
oder vieleicht Scarface und meld dich dann wieder.

CNils
20-10-2003, 14:48
Das ist dir aber früh aufgefallen

Das ist einfach das typische Ammi clische (wie wird der shit geschrieben?)!!

1. Das ist mir auch schon früher aufgefallen ;)
2. Klischee ;)

http://www.smiliegenerator.de/s19/smilies-46219.png

bbman
20-10-2003, 14:53
Tja, is genauso wie die Helden mit jedem Schuss einen Gegner/Feind töten und die anderen ellenlange Feuerstöße abgeben (wann geht denen eigentlich mal die Munition aus :twink: ), und doch nix treffen.

Schau dir mal American Beauty an. Da stirbt der Hauptdarsteller (und nur er). Hat dafür sogar einen Oscar bekommen. :D

Purple_Alien
20-10-2003, 16:16
Mir gehn diese 08/15 Enden aufn Keks. Zu 98% gewinnt der Held obwohl die Bösen stärker/viel mehr/reicher/mächtiger sind. Das ist furchtbar:kotz:

Da lob ich mir die Terentino-Filme. Man weiß nie wann wer draufgeht und die Bösen gewinnen auch.

Zeus
20-10-2003, 16:19
starship troopers (ungschnitten, die dteusche ist total versaut) fand ich persöhnlich ein loliges beispie, zwar überleben die hauptpersonen aber davon merkste erst wieder am ende was weil soviele leute, zum teil auch überraschend krepieren dass es echt geil rüberkommt... unbedingt ansehen :D

bbman
20-10-2003, 16:26
Genauso klischeehaft wie die anderen Beispiele. :o:

Eine kleine Gruppe Menschen (die sind ja auch immer die Guten http://smilies.cncforen.de/smilies/A.P.Hmm.gif) setzen sich gegen Horden, Armeen von hochentwickelten Insekten durch. Hab schon besseres gesehen... :rolleyes:

Tobias.H
20-10-2003, 16:33
habt ihr schon ma rambo gesehen?

das ist der bescheuertste film den es gibt.

da kämpft rambo mit nem kumpel von ihm auf offenen gelände gegen 100 soldaten,50 panzer und 1 hubschrauber und ratet ma wer gewinnt?

mars attacks ist aber das beste beispiel,da (glaube ich) dort die meisten stars sterben.

CNils
20-10-2003, 16:34
Original geschrieben von Tobias.H
habt ihr schon ma rambo gesehen?

das ist der bescheuertste film den es gibt.

da kämpft rambo mit nem kumpel von ihm auf offenen gelände gegen 100 soldaten,50 panzer und 1 hubschrauber und ratet ma wer gewinnt?

Unentschieden? :D

Agent Smith
20-10-2003, 16:37
Das Ende von Deep Blue Sea gefiel mir ganz gut, weil diese scheiss nervuge Tusse abkratzt.

Wenn die Hauptdarsteller sterben finde ich das genau so langweilig, als wenn die nebendarsteller sterben.

Was die Welt braucht sind Enden wie in The Sixt Sense oder Fight Club
Gänsehaut, jedes mal beim Ende auch nach dem 8. mal gucken ;)
Nachdänklich müssen sie am besten auch machen.
Paradebeispiel sind die beiden oben genannten Filme:
Bei The Sixth Sense ist man gespannt bis zum Schluss und am Schluss kommt eine Überraschung, mit der man den ganzen Film neu überdenken muss.
Genau so bei Fight Club. Ich versteh auch nach dem 8. mal noch längst nicht alles...

bbman
20-10-2003, 16:46
Ja, The Sixth Sense war geil! :) Ich hab ihn mir gleich ein zweites Mal angeschaut, um zu überprüfen, ob nicht doch jemand anderer mit ihm ein Gespräch geführt hat.

Fight Club kenn ich nicht, daher :ka:.

m1a22
20-10-2003, 16:53
Original geschrieben von bbman
Genauso klischeehaft wie die anderen Beispiele. :o:

Eine kleine Gruppe Menschen (die sind ja auch immer die Guten http://smilies.cncforen.de/smilies/A.P.Hmm.gif) setzen sich gegen Horden, Armeen von hochentwickelten Insekten durch. Hab schon besseres gesehen... :rolleyes:

Hehe, ich glaub du hast da den Film nicht ganz verstanden (es lebe der DVD-Regiessuerkommentar), denn in Starship Trooper sind nicht die Bugs die Bösen, sondern die Menschen, die sich mal mir nichts dir nichts im Bug-Territorium breit machen (siehe dazu auch den Nachrichtenclip über das Massaker auf der Mormonenkolonie).

Ausserdem wird gegen Ende ziemlich klar, dass die Menscheit so ziemlich am Ende ist, nämlich als Rico die die neuen Rekruten zu Gesicht bekomment (Zitat: Das sind ja fast noch Kinder). Die Propagandaclips sollen natürlich darüber hinweg täuschen. Im Endeffekt kommt im Film nicht wirklich raus, wer den Krieg gewinnt.

@Topic:
Was mich viel mehr nervt, als diese Vorhersehbarkeit ist, wenn das abgrundtief Gute gewinnt. Hab oft den Wunsch verspürt, dass das sysmpatische Böse gewinnt. Beispiel Star Wars. Ich wär tierisch froh darüber gewesen, wenn das Imperium in der Schlacht bei Endor die Allianz kaltgestellt und Darth Vader seinen Sohn Luke (ich hasse ihn) getötet hätte. Deses wir-sind-die-Guten-und-müssen-gewinnen ist oft genug einfach unangebracht.

bbman
20-10-2003, 16:54
hmmm... Ich hatte es anders in Erinnerung.

Dürfte da wohl einige Filme vermixt haben, sorry. :shy:

Swizzy
20-10-2003, 17:34
Original geschrieben von Tobias.H
das ist mir schon lange aufgefallen.

es sterben aber alle aßer die hauptschauspieler und die ganzen stars überleben auch.

die ganzen unbekannten schauspieler sterben immer.


einzige ausnahme:Mars attacks.

da sterben auch die ganzen stars.


will ja net sagen ,das ich fan bin von leonardo di caprio , aber der stirbt fast immer... Titanic... dann noch son westernfilm... usw...

joa is leider so... drum guck ich net mehr so gerne solche filme....

Agent Smith
20-10-2003, 17:41
Original geschrieben von bbman
Ja, The Sixth Sense war geil! :) Ich hab ihn mir gleich ein zweites Mal angeschaut, um zu überprüfen, ob nicht doch jemand anderer mit ihm ein Gespräch geführt hat.

Fight Club kenn ich nicht, daher :ka:.

Als ich Fight Club das erste mal sah rutschte er gleich in die Top 5 meiner allerliebsten alltime Favoriten ;)

Der Film ist einfach phantastisch gemacht! Die Stimme vom Erzäher hat so etwas beruhigendes...
So gut wie jeder Satz im Film ist Kult!

"Ich nehme an, so etwas kommt vor..." sagt der Erzähler als er sieht, wie seine ganze Wohnung brennend auf dem Bürgersteig liegt :p

PlayFair
20-10-2003, 17:52
Na das ist ja eine Diskussion.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass es auch Filme gibt in dem niemand stirbt?
Da seht ihr Filme welche ganz offensichtlich in die gleiche Sparte gehören und ärgert euch, dass diese dann auch gleich sind. Irgendwie wiedersinnig nicht wahr?
Mars Attack und Starship Trooper sind übrigens Parodien des Genre und deshalb konträr überzeichnet.
Seht euch "Irreversible" an, einige Tote. Aber ob das nun gute oder böse waren?

Rambo 3 ist übrigens mit dem "Prädikat wertvoll" ausgezeichnet worden. Und hat letztendlich bestimmt eine grosse Aussagekraft im Rahmen der Entstehungszeit.

Fight Club ist übrigens ein gutes Beispiel. Dieses ist kein Action Film sondern ein Drama und deshalb ist er natürlich anders als ein Action Film.

Bernd_XP
20-10-2003, 17:55
Hmm, die muster stören bei vielen Filmen, bei manchen garnicht, bei vielen Stark. Sowie bei sog. Komödien immer die Hauptfigur Männlich mit der Hauptfigur Weiblich heiratet....

Was ich dazu auch lustig finde ist "Hot Shots"(1+2)

CNils
20-10-2003, 18:05
Original geschrieben von PlayFair
Schon mal auf die Idee gekommen, dass es auch Filme gibt in dem niemand stirbt?


Nein, daran hab ich noch garnicht gedacht :rolleyes:
Es geht hier um Filme, in denen Leute sterben ;) Nicht allgemein um alle Filme.

http://www.smiliegenerator.de/s19/smilies-46219.png

cyvox
20-10-2003, 18:17
Na und was lernt man daaus guckt keine Ami Filme sondern Deutsche :)

Die sind meist eh viel cooler wenn mal ein gescheiter Film kommt *g* (Trick 17)

zB werd ich nächste woche Anatomie gucken da sterben sie auch alle :) Nunja das ist ja eigentlich auch das prinzip bei Horror Filmen, bei Action Filmen stirbt zwar nicht immer einer aber es sind midesten 50 Explosionen drinn :rolleyes:

Deswegen sollten wir auch mehr Zeichentricks gucken da sterben nie welche ( South Park bezeichne ich nciht als Trickfilm sondern als Hirnrissig) ;)
da werden wir dann alle bessere menschen und denken nie widder ans töten :D

nettesau
20-10-2003, 18:36
Deswegen sollten wir auch mehr Zeichentricks gucken da sterben nie welche ( South Park bezeichne ich nciht als Trickfilm sondern als Hirnrissig)


jetzt sag nicht du kennst die folge wo mr. burns von maggy gekillt wird in simpsons?
:wife: :D

joa fightclub is echt gut the sixht sense uch

ich guck auch gerne wolfgang petersen filme das is auch nicht dieses typische ami-klischee wo man sich alls vorher denken kann

tommie
20-10-2003, 18:40
Original geschrieben von cyvox

Deswegen sollten wir auch mehr Zeichentricks gucken da sterben nie welche ( South Park bezeichne ich nciht als Trickfilm sondern als Hirnrissig) ;)
da werden wir dann alle bessere menschen und denken nie widder ans töten :D

Und bei den Simpsons werden wir natürlich alle bessere Menschen!:rolleyes: :yes:

Die Männer sind alle fett, liegen auf der Couch herum, wenn sie von der Arbeit heimkommen, oder gehen in eine Bar.

Die Frauen haben hochgesteckte Frisuren und gehen nicht arbeiten.

Die Burschen stellen alle Blödsinn an, und machen eigentlich nix gescheites und haben schlechte Noten. (ok stimmt teilweise) :p

Die Mädchen sind alle gescheit und haben gute Noten und setzen sich für die Umwelt und Tiere ein.

Und alle Leute werden nie Älter, ausser sie stellen es sich vor!

:blah:

(nur zur Anmerkung: ich bin Simpsons Fan, naja ein bissl):p

CNils
20-10-2003, 19:29
Original geschrieben von nettesau
jetzt sag nicht du kennst die folge wo mr. burns von maggy gekillt wird in simpsons?

Hmhm, Mr.Burns wurde lediglich angeschossen, und es entpuppte sich des weiteren als Versehen ;) :D

Zu den Simpsons: Die Serie ist einfach klasse Unterhaltung, ich finds total witzig :D

Aber zurück zum Thema bitte ;)

http://www.smiliegenerator.de/s19/smilies-46219.png

Enigma
20-10-2003, 19:39
Bei den meisten Filmen stimmt das schon, aber es gibt immerhin löbliche Ausnahmen, zB Tarantino Filme oder "Leichen pflastern seinen Weg" (ein Western mit Klaus Kinski wo die Bösen gewinnen ;))
Aber wenn man in den nächsten Hollywood Blockbuster geht weiß man ja eh worauf man sich einlässt und sich net aufregen :p

Super_Blubl
20-10-2003, 19:47
Original geschrieben von Zeus
starship troopers (ungschnitten, die dteusche ist total versaut) fand ich persöhnlich ein loliges beispie, zwar überleben die hauptpersonen aber davon merkste erst wieder am ende was weil soviele leute, zum teil auch überraschend krepieren dass es echt geil rüberkommt... unbedingt ansehen :D



Jo der held war tot aber wurde irgendwie gerettet in sonner maschiene wenn man die ganze nacht verstümmelt rumliegt kann man leben????? fehlt voll logoc und als die perle da abkackt ohh für mmer tot wieso dat???? eh versteh einer die filmwelt!!!

xDABRAx
20-10-2003, 20:59
So sind sie numal, die typischen Hollywood-Produktionen. Aber scheinbar will es die 'breite Masse' so sehen...

Das kotzt mich aber selber tierisch an. Ich mag Filme mit ohne (:D) Happy-End, noch lieber mit offenem Ende. Darum gefiel mir die Serie 'Outer Limits' auch sehr gut. Falls die jemand kennt- auch wnen es kein Film ist, und schon gar nicht Action.

So ein richtig *schönes* Ende hatte übrigens der Film 'Identity'.

devil
20-10-2003, 21:31
Original geschrieben von Naos
Das ist dir aber früh aufgefallen :rolleyes:



:D :rofl: genau so siehts aus .. aber was solls

CNils
20-10-2003, 21:32
Original geschrieben von devil
:D :rofl: genau so siehts aus .. aber was solls

Naja, dazu hab ich mich schon geäussert...

T90ZUG
20-10-2003, 21:35
naja gut ist auch logisch das die hauptrolle nicht stirbt um wen solls denn dann drehen?
Aber es gibt ja nicht bloß filme mit Happy End gibt ja auch welche wo dann doch noch zum schluß die frau von der hauptrolle (poder andersrum) stirbt und das dann so bleibt

PlayFair
20-10-2003, 21:50
Auf den Film auf dem ich z.Z. am meisten gespannt bin, ist der dritte Teil von Matrix.

Matrix Reloaded war dermassen klasse, dass ich kaum glauben mag, dass die Wachowskis in Revolutions die Kurve so weiter führen können. Zu wünschen ist es.

ComSubVie
20-10-2003, 22:11
es gibt aber auch ein paar gegenteilige beispiele (die die theorie bestätigen, ich weiß :D): z.B: hero und crouching tiger, hidden dragon

Thrawen
20-10-2003, 22:22
Original geschrieben von Tobias.H
habt ihr schon ma rambo gesehen?

das ist der bescheuertste film den es gibt.

da kämpft rambo mit nem kumpel von ihm auf offenen gelände gegen 100 soldaten,50 panzer und 1 hubschrauber und ratet ma wer gewinnt?

mars attacks ist aber das beste beispiel,da (glaube ich) dort die meisten stars sterben.
ihr kennt doch sicher hot shots 2 oder?
da wird dieses Thema gehörg verarscht^^
da blenden sie doch unten soeien counter ein der zählt wie viele Leute gestorben sind


hm gut finde ich auch manche filme wo am ende der held stirbt... richtiggut sidn auch einige Filme in denen die guten verlieren (mir fällt jetzt keiner ein :ka: aber die gibts)

xTrophy
21-10-2003, 20:24
Also Filme die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann, auch wegen dem End oder gerade deswegen ;)

Terminator 3 :p das ende hat mich beim ersten mal angucken zuerst geschockt, dann gerührt und später eigentlich nochmal voll überrascht

28 Tage später

Thursday - ein mörderischer Tag

Mean Guns - Knast ohne Gnade (Hammerfilm wenns ums killen geht ;) und irgendwie sehr überraschendes Ende)

Veggeto
21-10-2003, 21:59
Gladiator hat auch ein ende was wirklich gelungen ist meiner meinung nach eines der besten überhaupt auch wie das von bilder in szene gesetzt wird.

xTrophy
21-10-2003, 22:27
Hat der Movie RESIDENT EVIL eigentlich ein Happy End?

Ich weiss ja zumindest 1 Person die da überlebt, aber nicht genau wieviele da krepieren :D

CNils
22-10-2003, 10:41
Original geschrieben von xTrophy
Hat der Movie RESIDENT EVIL eigentlich ein Happy End?

Ich weiss ja zumindest 1 Person die da überlebt, aber nicht genau wieviele da krepieren :D

Alle sterben, bis auf eine Frau. Wieviele es genau sind weiss ich auch nicht mehr :ka: ;) Als Happy End würd ichs nicht bezeichnen :D

MfG

CNils

AuzingLG
22-10-2003, 17:46
übrigens passt der 1. teil von matrix auch in dieses klischee.

Psycho Joker
23-10-2003, 08:27
Es gibt aber auch Filme, wo man in die Tischkante beißt, weil's kein "Happy End" gibt. Bestes Beispiel: Paths to Glory (Wege zum Ruhm) von Stanley Kubrick. Ein Antikriegsfilm aus den 50ern. Ziemlich zynisch und wie gesagt ohne Happy End.

Und es gibt genug sehr gute Filme ohne das Standard Hollywood-Ende. Ihr müsst nur mal was anderes gucken, als den Hollywood-Mainstream-Müll. :p

Agent Smith
23-10-2003, 12:52
Soldat James Ryan!

Mir ist Hanks richtig ans Herz gewachsen während des sehens und am Ende stirbt er doch noch :(

Matrix und Matrix Reloaded haben ja beide noch kein Happy End und ich würde es schade finden, wenn Revolutions eins bekommen würde. Was richtiger Abfall wäre, wenn es so ein super duper mega dolles happy end nach dem motto und alle leben sie glücklich bis ans ende der tage geben würde aber das wird nicht passieren.
Ich hab schon Stimmen munkeln hören, dass es kein Happy End gibt.

Psycho Joker
23-10-2003, 13:02
Soldat James Ryan hat mal ein megamäßig Hollywood-Kriegsfilm-Happy End mit Pomp und Glorie und Traraaaa und am Ende die tolel US-Flagge übern Bildschirm. Ich hätte da fast gekotzt vor lauter Kitsch.

Zu Matrix Revolutions:
Angelblich soll die Matrix am Ende vom Film noch existieren. Ist ein Massive Multiplayer Online RPG zu Matrix geplant, das nach den Filmen spielen soll. Und da existiert die Matrix noch.

Agent Smith
23-10-2003, 13:44
Jupp weiß ich auch.

Was ist denn am Ende von James Ryan ein Happy End?
Nur weil am Schluss eine Flagge zu sehen ist? Im Film gehts nunmal um die Ammis.
Ist es für dich ein Happy End wenn da eine Flagge weht?
Am Ende kratzen total viele ab weil sie die Brücke verteidigen, obwohl sie in der Unterzahl sind.

m1a22
23-10-2003, 14:33
Den Großteil des Films James Ryan kannste auf einen Satz reduzieren:

Die superguten, heroischen Amerikaner setzen heldenhaft ihr Leben ein, um einen Kameraden, der auch die abgrundtief bösen Deutschen (die man als guter Mensch hassen muß) kämpft, nach Hause holen.

Fazit: Naja :nos: Unter nem Anti-Kriegsfilm versteh ich was anderes. Aber das ist leider in so ziemlichen allen (ich weiß es gibt genug Ausnahmen) Kriegsfilmen so, dass die Alliierten immer als die heroischen, selbstlosen Helden und die Deutschen als die abgrundtief bösen Teufel, die man hassen und töten muß, dargestellt werden.

Psycho Joker
23-10-2003, 15:28
@Agent Smith: Soldat James Ryan unterschiedet sich marginal von den alten Pomp-und-Gloria-Kriegsfilmen aus den 60ern wie z.B. "Das Dreckige Dutzend". Genauso unlogisch und Heldentod-patriotisch. Das einzige was anders ist, ist dass die Gewalt viel realsitischer ist; es fließt mehr Blut und mehr Gliedmaßen fliegen.
Die erste halbe Stunde ist der beste Teil des Films. Danach wirds großteils einfach nur käsig.
"Blackadder goes Forth" (besonders die letzte Folge... übel zynisch und böse) ist mehr Antikriegsfilm als Soldat James Ryan.

m1a22
23-10-2003, 15:48
Original geschrieben von Psycho Joker

"Blackadder goes Forth" (besonders die letzte Folge... übel zynisch und böse)


Ist das nicht die Serie mit Rowan Aktinson, in Verschiedenen Epochen der Weltgeschichte (Mittelalter, Absolutismus, 1.Weltkrieg)?

in dem Fall einer der Folgen in WK1, wo die gesamte Mannschaft zum Sturmangriff auf deutsche Stellungen geschickt wird?

Agent Smith
23-10-2003, 15:49
Das mit den patriotischen Ammis stimmt allerdings das kotzt mich echt an ein gutes Beispiel ist Independence Day. Ansich ein guter Sci Fi aber dieser Patriotismus ist schon so heftig, dass er fast den ganzen Film versaut. Am Ende kann man nur noch kotzen...

Soldat James Ryan hat auch was patriotisches aber man darf in dem Fall nicht vergessen, dass sie sich in diesem Fall wirklich etwas verdient haben. Wie lange wäre der 2. Weltkrieg gegangen, wenn die Ammis nicht eingesprungen wären?

Nach der ersten halben Stunde die wirklich brilliant inziniert ist wird der Film meiner Meinung nach überhaupt nicht Käsig. Die Tatsache, dass 8 Ammis ihr Leben riskieren um einen zu retten ist nicht käsig, sondern soll zeigen, wie sinnlos der Krieg ist. Wenn ich mich nicht irre war der Film sogar nach einer wahren Begebenheit. Die erste und letzte halbe Stunde an Strand und Brücke sowieso aber das mit Ryan auch mein ich.

Zwischen diesen beiden langen Action Sequenzen gibt es jede Menge vereinzelte Action Szenen, Spannung pur (Beispiel Sniper) und afantastische schauspielerische Leistungen (Beispiel Tom Hanks nachdem sie zu 3. einen Angriff auf das MG am Radar gestartet haben und einer dabei umkommt.
Wie er danach zusammenbricht ist nur noch fhantastisch.

Dieser Ammi Patriotismus scheint sich allerdings mehr und mehr zu einer Seuche - genau wie von jedem guten Steifen eine Fortsetzung zu machen - zu entwickeln.


Das dreckige Sutzend als Vergleich ist irgendwie lächerlich findest du nicht auch?

Psycho Joker
23-10-2003, 16:22
Nicht wirklich, guck dir die Story an. Soldat James Ryan fängt wirklich gut und vielversprechend an und ja, Hanks spielt gut und es gibt schon einige starke Szenen, ohne Frage. Aber grad gegen Ende verkommt es wirklich zu so einem 0815-Kriegsfilm. Die Geschichte mit der heldenhaften Verteidigung der Brücke ist im Prinzip dasselbe wie die 0815-Geschichte um das Nazi-Schloss das ausgeräuchert werden soll.
Kein Vergleich zu wirklichen Antikriegsfilmen wie z.B. "Im Westen nichts Neues", "Platoon" (da ist der Schluss zwar auch etwas hollywoodfreundlich, aber insgesamt isser ziemlich krass), "Wege zum Ruhm" oder "Stalingrad".

Agent Smith
24-10-2003, 13:36
Ich versteh immernoch nicht, was du mit der Story hast.
Im Westen nichts neues ist total übertrieben dargestellt, nichtmal nachdenken muss man und für die Zeit ist er trotzdem schlecht gemacht mal abgesehen von den völlig überzogenen Schauspielern.
Was allerdings genial ist wie Charlie Chaplin Hitler nachahmt und verarscht.

Was genau stört dich denn am Ende von Ryan? Die letzte halbe Stunde finde ich sogar besser als die erste halbe Stunde.

Ich finde die Action ist Anti Kriegs Film genug meinst du nicht? Der Typ am Anfang ohne Bein, der Typ der gegen Ende ein Messer ganz langsam in die Brust geschoben bekommt, nachdem er um sein Leben gekämpft hat...
Was solls denn noch sein? Irgendwann wirds ja zu nem Splatterfilm :D

eaglemaxx
24-10-2003, 13:44
nunja bei braveheart is es ja nit so das die hauptrolle überlebt einer der besten filme finde ich is genial gemacht :)

Psycho Joker
24-10-2003, 14:05
Die Action?? Seit wann macht die Action einen Antikriegsfilm aus?? Ist Rambo denn ein Antikriegsfilm?! Ein Antikriegsfilm braucht an sich keine Blutfontänen und Splatterszenen. Das gabs früher ja auch nicht.
Was ist denn die Message von Soldat James Ryan?! "Ja, Krieg ist kein Zuckerschlecken, aber es ist heldenhaft und patriotisch wenn man für sein Land stirbt, weil man für eine gute Sache stirbt."
Guck dir mal "Die Brücke am Kwai" an. Das ist einer der beeindruckendsten Filme, die ich kenne. Demonstriert die Absurdität des Krieges und kommt dabei fast gänzlich ohne Blutbäder oder so aus.
Oder "Die Brücke von Remagen"; das ist auch ein sehr guter Antikriegsfilm (wieder mit ner Brücke... Brücken scheinen beliebt zu sein). Zwar gibt es da auch viele Kämpfe und Tote usw. trotzdem ist es ein besserer Antikriegsfilm als Soldat James Ryan, obwohl man kaum Blut oder abgetrennte Gliedmaßen gibt.

Auf dine Bemerkung zu "Im Westen nichts neues" werde ich nciht weiter eingehen, bis auf eines: Übertrieben?? Was ist denn bitteschön in dem Film übertrieben??

PlayFair
24-10-2003, 14:31
Der Film mit Chaplin Persiflage von Hitler heißt der große Diktator.

Im „Westen nichts neues“ ist vor allen ein Buch. Ein Stück Weltliteratur und in der Geschichte ungleich komplexer als der Film „Soldat James Ryan“.
Dass sieht man schon daran, dass Remarque das Leben des Soldaten von der Schulzeit beginnend erzählt.
Es zeigt den unnützend, unmenschlichen Drill während der Ausbildung, um dann die Unmenschlichkeit des Krieges zu zeigen. Die Geschichte (es ist ein Roman!) ist dabei unpolitisch. Über den Sinn des Krieges, wird überhaupt keine Stellung genommen. Es werden auch keine Fragen beantwortet.
Das Buch ist übrigens von den Nazis verbrannt worden.
Nun ist das Buch spitzenmäßig verfilmt worden.
Der „Soldat James Ryan“ ist von der Geschichte deutlich einfacher. Oftmals blitzt ein wenig Politik durch. Auch ist der Film nicht so historisch korrekt. Nicht desto trotz ist der Film ebenso ein Meilenstein und schöpft seinen Anspruch aus einen ungeschönten Kriegs Realismus. Man darf auch nicht vergessen, dass der SJR zu einer späteren Zeit spielt, in der sich die Kriegsführung doch schon deutlich geändert hat.

Die Verteidigung einer Brücke hat einen hohen Symbolwert, weil sie ein stetig wiederkehrendes Szenario von Kriegsdramen darstellt. Aber auch als Abschluss. Der Sinn der Brücke ist ja das Ende der Entscheidung.

Ryan will sich von Miller nicht mitnehmen lassen. Miller respektiert Ryans Meinung, will aber auch seinen Befehl nicht missachten. Also bleibt er bei Ryan, was ihn das Leben kostet.
Das mag pathetisch sein. Es relativiert sich jedenfalls ein wenig, als Ryan sich(oder seiner Frau?) später am Grab fragt „ob er ein guter Mensch ist?“. Das macht er letztendlich weil er der Meinung ist, dass er Miller und seinen Trupp auf dem Gewissen hat.

m1a22
24-10-2003, 14:51
Im Westen nichts neues ist also schlecht. :rolleyes:

Tja, merkwürdigerweise ist dieses Werk aber DAS Antikriegswerk schlechthin. Merkwürdigerweise wird nichts öfter zum Thema Antikrieg zitiert als Im Westen nichts neues.

Die filmische Umsetzung ist schlecht gemacht?
Dann frage ich dich, wass du von einem Film aus den 30er Jahren an Technik erwartest. Vor allem was erwartest du überhaupt von einem Anti-Kriegsfilm? In "Im Westen nichts neues" fliegen in der filmischen Umsetzung nunmal keine Körperteile durch die Gegend und das Blut fliest in Bächen durch die Schützengräben.
Und Warum?
Weil der Film die Schrecken des Krieges und der Schlachtfelder aufzeigen soll und nicht die Gier nach Blut stillt.

Im Gegensatz zu James Ryan, der nur mit Effekten arbeitet und das Blut nur so fliesen lässt. Und natürlich seine Message von den heroischen Amies rüberbringt, die den teuflichischen Deutschen den Arsch aufreissen.
Selbst Apocalypse Now kommt mit weitaus weniger Bluteffekten aus, um den Wahnsinn des Krieges zu zeigen, um ein Beispiel zu nennen, die Auslöscung des zivilen Dorfes, in dem sich Vietcong versteckt halten. Oder zu welchen Monstern der krieg Menschwn erstellt, siehe dazu das letzte Drittel des Filmes, wo Martin Sheen auf den zu exekutierenden General trifft.

RedBasti
24-10-2003, 20:13
Der Patriotismus der in James Ryan gezeigt wird geht mir gehörig auf die Nerven.

Da gefällt mir "Black Hawk Down" doch um einiges besser. Hier zeigt sich der Wandel eines jungen blutgierigen Soldaten zu einem Mann, der erkennt wie machtlos der einzelne im Häuserkampf ist. Der Film kommt zwar nicht ohne größere Gemetzel aus (so bleibt eine Rakete in einem Soldaten stecken, weiches Ziel eben) aber er zeigt eben doch deutlich wie der Mensch darunter leidet. Besonders imponiert hat mir der Schluss: keine wehenden Banner, sondern das innere eines Flugzeugs in dem Särge liegen.

Agent Smith
24-10-2003, 23:54
Original geschrieben von Psycho Joker
Die Action?? Seit wann macht die Action einen Antikriegsfilm aus?? Ist Rambo denn ein Antikriegsfilm?! Ein Antikriegsfilm braucht an sich keine Blutfontänen und Splatterszenen. Das gabs früher ja auch nicht.
Was ist denn die Message von Soldat James Ryan?! "Ja, Krieg ist kein Zuckerschlecken, aber es ist heldenhaft und patriotisch wenn man für sein Land stirbt, weil man für eine gute Sache stirbt."
Guck dir mal "Die Brücke am Kwai" an. Das ist einer der beeindruckendsten Filme, die ich kenne. Demonstriert die Absurdität des Krieges und kommt dabei fast gänzlich ohne Blutbäder oder so aus.
Oder "Die Brücke von Remagen"; das ist auch ein sehr guter Antikriegsfilm (wieder mit ner Brücke... Brücken scheinen beliebt zu sein). Zwar gibt es da auch viele Kämpfe und Tote usw. trotzdem ist es ein besserer Antikriegsfilm als Soldat James Ryan, obwohl man kaum Blut oder abgetrennte Gliedmaßen gibt.

Auf dine Bemerkung zu "Im Westen nichts neues" werde ich nciht weiter eingehen, bis auf eines: Übertrieben?? Was ist denn bitteschön in dem Film übertrieben??

Klingt irgendwie so, als hättest du eine Kriegsverherlichende Einstellung.

Wenn die da am Ende um ihr Leben kämpfen bis ihnen die Munition ausgeht und sie dann nur noch aufeinander einschlagen können bis der deutsche die oberhand gewinnt und dem anderen ganz langsam ein Messer indie Brust schiebt und total verschwitzt sagt "es ist gleich vorbei etc." dann nenn ich das Anti Kriegsfilm.

Was ich an "Im Westen nichts neues" übertrieben finde? Erstens musste ich fast kotzen als der Lehrer die jungen Schüler motiviert und diese jubelnd den Saal verlassen und der Lehrer dann einen total unglaubwürdigen, halt übertriebenen Gesichtsausdruck gemacht hat und dann noch der Typ, der den jungen soldaten erzählt, wie man reagiert, wenn man ne Granate hört/sieht.
Einfach unglaubwürdig. Das ist aber eher ansichtssache.

Ich den man kann ironischerweise Ryan und im Westen nicht als Anti Kriegsfilm vergleichen, denn Im Westen wird halt gezeigt, wie die jungen Leute von Anfang an manipuliert werden etc. und bei Ryan wird gezeigt, wie es im Krieg abgeht und das sieht mir im Film nicht gerade nach "Pro-Kriegsfilm" aus.

Vielleicht habt ihr in Geschichte ja nicht aufgepasst aber bei der Invasion auf Omaha Beach sind 3000 Soldaten umgekommen.

Achtet mal am Anfang auf den alten man wie er vor seiner Familie langgeht. Wie ein Anführer, der seineSache selber in die Hand nimmt und die Gesichtsausdrücke der Familie im Hintergrund lässt darauf schließen, dass sie es nicht wirklich verstehen.

Wie er dann vor dem Grab zusammen bricht und dann die Kamerafahrt auf seine Augen zu die irgendwie diese düstere Stimmung von Omaha Beach wiederspiegeln - einfach genial!

Ist der Film nun schlecht, weil ganz am Ende eine Ammiflagge weht?

Bis auf die Flagge ist mir nichts übertrieben patriotisches aufgefallen.

Zur Action: Krieg ist nunmal Action ist halt so

Black Hawk Down fand ich beim ersten mal gucken noch recht gut gemacht aber beim 2. mal gucken wurde er endlos langweilig.


Gier nach Blut? löl? Wenn du mal ein Making of oder sowas von Ryan gesehen hättest, dann wüsstest du, dass sie sich besonders Mühe gegeben haben, nicht zu viel Blut im Film einzusetzen. Wenn jemand am Strand erschossen wird, dann spritzt nunmal kein Blut, wenn die Beine weggespreng werden schon logischerweise.

m1a22
25-10-2003, 12:47
Ich frag mich gerade wer hier in Geschichte nicht aufgepasst hat. denn anscheinend hast du keine Ahnung aus der Zeit vor und während des 1. Weltkrieges.


Was ich an "Im Westen nichts neues" übertrieben finde? Erstens musste ich fast kotzen als der Lehrer die jungen Schüler motiviert und diese jubelnd den Saal verlassen und der Lehrer dann einen total unglaubwürdigen, halt übertriebenen Gesichtsausdruck gemacht hat und dann noch der Typ, der den jungen soldaten erzählt, wie man reagiert, wenn man ne Granate hört/sieht.
Einfach unglaubwürdig. Das ist aber eher ansichtssache

Unglaubwürdig?? Ansichtssache??
Ja, ne is klar, ich weiß, die Wahrheit ist immer am unglaubwürdigsten. Tja, leider hast du vergessen, dass "Im Westen nichts neues" einfach die Realität wiederspiegelt. Schau dir mal die aus dem Jahr 1914 an, wie die Menschenmassen in Berlin, Paris, Wien und London jubelnd durch die Strassen gezogen sind und Hurra, es ist Krieg gerufen haben. Oder man denke an das berühmte Weihnachten in Paris, der Deutschen Soldaten (das Pendant auf französischer Seite ersetzte paris einfach durch Berlin). Also wenn du deswegen "Im Westen nichts neues" für unglaubwürdig erachtest, dann verleugnest du die reale Historie, ergo klassisches Eigentor.


Zur Action: Krieg ist nunmal Action ist halt so

Jeder Kriegsverteran würde dir für die Aussage eine scheuern. Einen guten Kriegsfilm macht nicht Action aus, sondern eine nahezu realistische Sicht auf die Schrecken des Krieges. Das einzige was in James Ryan den Schrecken des Krieges zeigt ist die erste halbe Stunde, aber leider geht der Film nunmal etwas länger. was danach folgt ist die geschichte einiger "heldenhafter" Amerikaner, die sich den teuflischen Deutschen entgegen werfen, um einen ihrer Kameraden in die gelobte Heimat zu holen.


Ich den man kann ironischerweise Ryan und im Westen nicht als Anti Kriegsfilm vergleichen, denn Im Westen wird halt gezeigt, wie die jungen Leute von Anfang an manipuliert werden etc. und bei Ryan wird gezeigt, wie es im Krieg abgeht und das sieht mir im Film nicht gerade nach "Pro-Kriegsfilm" aus.

Ach nein? Also, wenn gezeigt wird, wie man normaler Menschen dazu bringt sich freiwillig zum Einsatz an der Front zu melden und für Kaiser und Vaterland niedergemäht werden, dann ist das für mich schon ziemlich Anti-Krieg. Bei Ryan wird nur das übliche Wir-Amis-sind-helden gezeigt. Wenn nen guten Anti-Kriegsfiilm sehen willst, dann schau Apokalypse Now. Setzt weniger auf Effekte, sondern mehr af die Psychologie (Szene mit der Bombadierung des Dorfes oder die Szene mit dem durchgedrehten General an der kambodschanischen grenze).


Vielleicht habt ihr in Geschichte ja nicht aufgepasst aber bei der Invasion auf Omaha Beach sind 3000 Soldaten umgekommen.


Ist der Film "Der längste Tag" ein Anti-Kriegsfilm? Der spielt nämlich auf den D Day durch. Und was isser? Kein Anti-Kriegsfilm, sondern mehr eine Darstellung der Invasion aus Sicht der Amis. Die wenigen Deutschen die man zu Gesicht bekommt beschränken sich mehr auf die Offiziere im Hintergrund.

Ich stell jetzt mal ganz provokant folgende These auf:
Wenn Kriegsfilme deshalb Anti-kriegsfilme sind, weil sie viel Action, Tote, Verstümmelte und Blut zeigen, dann ist gemäß dieser Definition auch Starship Troopers ein Anti-kriegsfilm.

Agent Smith
26-10-2003, 02:50
Du hast es also verstabnden: Star Shipo Troopersis auch n Anti Kriegsfilm, nur so nebenbei...

Genau wie du war ich im 1. Weltkrieg ni9cht dabei, also lassen wir das...

Ich möchte nur daran erinnern, dass Ammis bei Ryan im Kino in Ohnmacht gefallen sind, weil sie im 2. Weltkrieg dabei waren.

Sag mir ne Szene wo dieses typiscvh patriotische Ammi Getue dabei ist...
Bis auf die 2 Flaggen Szenen is alles nach wahren Begebenheit und du darfst nicht vergessen, dass Patriotismus nunmal nur Realiität der Geschichte gehört besonders der der Ammis und wenn du dich auf den Kopf stellst....

m1a22
26-10-2003, 11:04
Original geschrieben von Agent Smith
Du hast es also verstabnden: Star Shipo Troopersis auch n Anti Kriegsfilm, nur so nebenbei...


:lol: :rofl:
Hilfe, wo ist dieser ich-lach-mich-tot-Smilie. Starsip Troopers ist ein Anti-kriegsfilm. Oh mein Gott, der Witz war, der war echt gut.

Starship Troopers ist kein Anti-Kriegsfilm, sondern eine SiFi-Satire, nur so nebenbei. Basierend auf dem Buch von Heinlein, welches den Faschismus auf die Schippe nimmt.


Genau wie du war ich im 1. Weltkrieg ni9cht dabei, also lassen wir das...


Ja, ich war nicht dabei, aber ich weiß was damals passiert ist. Und ich lasses es nicht, weil es mich tierisch ankotzt, wenn Geschichte verleugnet wird.

Dann stell ich mich halt auf den Kopf, aber es ist kein bisschen Realismus wenn ein Film nur eines zeigt, nämlich dass eine kleine Gruppe heldenhafter Amerikaner in die Schlacht gegen die bösen bösen Deutschen zieht und nur einseitig auf die Schrecken zeigt. Wo waren bitte die Grausamkeiten und die Verbrechen der Alliierten in dem Film? An einer enzigen Stelle bricht Menschlichkeit in ihnen hervor, nämlch als sie den Deutschen Gefangenen bei der Radarstation erschiessen wollen. Deshalb menschlich, weil das Ausnahmsweise kein heldentum zeigt.
Aber ansonsten siehst du nur die Grausamkeiten der Deutschen und du als Zuschauer bist erfreut wenn der Deutsche sein Fett weg kriegt. Ziemlich einseitig, oder?

Was ist mit der Stelle mit dem Scharfschützen im Trum? Wieder ein böser Deutscher.
Was ist mit der Stelle in den Bunkern? Wieder die bösen Deutschen und man ist schlieslich erfreut als sie brennend aus dem Bunker fallen, nachdem sie zuvor die guten Amies getötet haben.

Das waren jetzt nur einige Beispiele. Sowas ist aber kein Anti-Kriegsfilm, sondern eine einseitige betrachtung der Geschenisse.

CNils
26-10-2003, 11:43
Original geschrieben von m1a22
Was ist mit der Stelle mit dem Scharfschützen im Trum? Wieder ein böser Deutscher.
Was ist mit der Stelle in den Bunkern? Wieder die bösen Deutschen und man ist schlieslich erfreut als sie brennend aus dem Bunker fallen, nachdem sie zuvor die guten Amies getötet haben.

Das waren jetzt nur einige Beispiele. Sowas ist aber kein Anti-Kriegsfilm, sondern eine einseitige betrachtung der Geschenisse.
In jedem Film gibt es Gut und Böse, doch in historischen Filmen sollte man lediglich die Wahrheit ans Licht bringen, das ist richtig. Nur, in dem Film "Der Soldat James Ryan" sympatisiert der Zuschauer natürlich mit den Amis, da die Geschichte aus deren Perspektive erzählt wird.
Im Krieg sieht man nur den Feind in seinem Gegenüber, und nicht
desses politische Überzeugung, (wobei viele deutsche Soldaten keine Nazis waren, was in dem Film garnicht deutlich wird).
Hast du den Film Stalingrad gesehen? Der ist aus der deutschen Perspektive, und nach deinen Ausführungen müsste das ein "echter" Antikriegsfilm sein ;)

MfG

CNils

333 Revesis
26-10-2003, 12:17
Hat jemand gestern Conan gesehn? Immer nur gemmetzel mir wurde das irgendwann zu langweilig... Aber viel action muss ich sagen :omg:

m1a22
26-10-2003, 12:54
Original geschrieben von CNils

Hast du den Film Stalingrad gesehen? Der ist aus der deutschen Perspektive, und nach deinen Ausführungen müsste das ein "echter" Antikriegsfilm sein ;)

MfG

CNils

ja, ich habe Stalingrad gesehen und ja ich behaupte, dass Stalingrad ein Anti-Kriegsfilm ist.
Nun die Antwort auf die Frage warum:

Natürlich zeigt sich der Film aus der Perspektive der Deutschen, aber anders als James Ryan ist er darauf fixiert, die Schrecken und die Verzweiflung der 6. Armee zu zeigen (als Beispiel die Szene mit dem Flugzeug oder als russische Panzer die eingegrabene Stellung im Schnee angreifen). Er ist nicht darauf fixiert, den Nazi-Mythos ("und noch in tausend Jahren wird jeder Deutsche mit heiligen Schauern auf den Namen von Stalingrad.....) zu untermauern, sondern vielmehr dem Betrachter zu zeigen wie grausam und sinnlos der Kampf um Stalingrad war. Vor allem aber wird auch darauf verzichtet die Sache einseitig darzustellen, beispielsweise die Russen zu Schlächtern zu machen.
Sowohl rote Armee als auch Wehrmacht werden in diesem Film eben nicht Helden stilisiert, sondern als die armen Schweine (wobei die Russen am Ende siegreich waren) die von ihrer Führung in Tod getrieben wurden.
Eine Szene die mir dazu einfällt, ist die Ankunft in Stalingrad, wo ein SS-Offizier einen russischen Kriegsgefangen zu Tode prügelt und der Protest des Wehrmachtsoffizier gegen dieses Behandlung einfach abgewiesen wird.
Eine andere Szene die nun die russische Grausamkeit dokumentiert ist, als einige fliehende Wehrmachtssoldaten von einem russischen Panzer plattgewaltzt werden.

Die Aufgabe von Anti-Kriegsfilmen ist, dem Betrachter ein Bild der Situation zu liefern und die psychischen Grausamkeiten, welche auf die Soldaten einwirken zu verdeutlichen. Nehmen wir hierzu ein Beispiel aus Apokalypse Now:
Ein Dorf wird von einem surfwütigen Offizier mit einer Armada aus Hubschraubern ausradiert. Dabei wird nicht unterschieden, ob es sich um Soldaten oder Zivilisten handelt, hauptsache en paar Vietnamesen weniger und eben jener Offizier rühmt sich auch noch damit. Diese Szene lehrt den Betrachter, dass der Krieg aus jedem einen Wahnsinnigen machen kann, wenn er die Macht hat.

Im gegensatz zu James Ryan werden die Protagonisten des Filmes (in der Hauptrolle Martin Sheen) eben nicht zu Helden stilisiert sondern eben zu jenen armen Säuen, die mal schnell in den Kampfeinsatz geschickt werden, der ne Überlebenschance von fast gleich null hat. Das ist das was ich von einem Anti-kriegsfilm erwarte, nämlich das er die Grausamkeit (wobei Grausamkeit eben nicht nur auf Blutbäche zu reduzieren ist), die Sinnlosigkeit und die Hilflosigkeit des krieges zeigt.

aCnCWoMeN
26-10-2003, 13:18
kennt jemand sonen western, da spielt klaus kinski den bösewicht und der gute is so ein kopfgeldjäger der ihn jagt (auch mit liebespaar und diversen guten und bösen nebendarstellern) aber bei dem film gewinnt am ende das böse und erschießt am ende den guten, seine geliebte direkt danach und dann klaut er den guten seine waffe und kleidung und der film endet - ich habe noch nie so einen schluss gesehen ^^

CNils
26-10-2003, 14:43
@m1a22: Ich fand Stalingrad auch in der Beziehung gut, auch meiner Meinung nach ein echter Antikriegsfilm ;) Kein übertriebener Patriotismus, keine Hollywood-Helden. Und auch gut fand ich, wie der Film die Tatsache, dass viele Soldaten an das Dessertieren dachten und die Richtigkeit von Hinrichtungen von Zivilisten in Frage stellte, bzw. Befehle verweigerten, darstellte.

MfG

CNils

Psycho Joker
27-10-2003, 04:14
@Agent Smith: Starship Troopers ist kein Antikriegsfilm. Starship Troopers ist als Satire auf Faschismus, faschistoide Propaganda und Hurra-Patriotismus zu verstehen. Und als Verarsche des Romans. Der Roman aus den 50ern hantiert auch mit Faschismus und einer faschistoiden, militaristischen Gesellschaft, allerdings wird beim Buch nie ganz klar, welche Position der Autor zur beschriebenen Gesellschaft hat... das macht das ganze etwas zwiespältig. Der Film nimmt das ganze eindeutig auf die Schippe (man gucke sich nur die Propaganda an).

Zu Soldat James Ryan: Jo klar, glaub ich gerne dass Veteranen bei den Szenen in Ohnmacht fallen. Meine Mutter hat mir mal erzählt, wie mein Großvater (der in Russland war) immer Kriegs-Dokus geguckt hat und danach die halbe Nacht in seinem Stuhl gesessen ist und geheult hat. Sowas nennt man Traumatisierung. Solche Kriegserinnerungen lassen einen nicht mehr los, sondern werden meist nur verdrängt. Bei so Szene wie in Soldat James Ryan kommt sowas natürlich wieder hoch.
Außerdem kannst du oben nachlesen, dass ich auch gesagt habe, dass Sodlat James Ryan druchaus vielversprechend anfängt und die erste halbe Stunde sehr stark Antikriegsfilm ist. Aber je weiter der Film fortschreitet desto schlechter wird er.

@CNils: Dito. :) Liegt wahrscheinlich daran dass es kein Hollywood-Film ist. :D

fadmax
30-10-2003, 06:55
Es gibt aber auch gute Filme, in denen vielleicht am Ende ein paar denFilm über sympatisch gewordene am leben bleiben und der rest der eigentlich "Guten" stirbt, Pulp Fiction, Tanz der Teufel, Full Metal Jacked usw. da gibts doch ne Menge BSP. man darf halt nur nicht den Einheitsbrei mit guten Filmen verwechseln, es kommt mal maximal ein bis zwei wirklich gute Filme pro Jahr raus! Davon ab war Rambo Teil1 ein wirlich guter Film! Der Soldat James Ryan, ist mir zu kritisch aufgemacht und spielt genau auf solche Dinge an, kein wirklich guter Film, eher schlechtes Mittelmass!

Psycho Joker
30-10-2003, 09:40
Das mit dem zu kritisch aufgemacht bei Soldat James Ryan hab ich nicht ganz verstanden. Was meinst du damit?