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Vollständige Version anzeigen : Eine Frage, ein Gedicht


BurnXout
31-07-2002, 03:16
Ist folgendes Gedicht gut oder schlecht?

Dunkelrot:

Nachdem geknickt war auch der allerletzte Stab,
Meer so dunkel wie die Nacht,
Wird sie machen des Lebens jüngste Tat.

Nachdem gesagt wurde das letzte Wort,
Wind so still wie das Nichts,
Wird sie hören von ihm fort.

Nachdem gefallen war die feuchte Trauer,
Regen so trocken wie die Angst,
Wird sie spüren den schwarzen Schauer.

Nachdem danach seine Hand fiel zu Boden,
Himmel schwärzer als der Tod,
Hat sie ihr rotes Messer aufgehoben.

Als es fiel ihr wieder aus der Hand,
Schuld tiefer als ihr Leib,
Hat sie das Dunkelrot bereits nicht mehr erkannt.

Kein Wort fällt, kein Gedanke gilt, dort in endloser Stund, wo nur der Tod bestimmt...

crashblue
31-07-2002, 15:19
4. Strophe 1. Zeile: Fiel, nicht viel.
Ansonsten hört es sich ganz nett an - allerdings waren Gedichtinterpretationen noch nie meine Stärke... :rolleyes:

Psycho Joker
31-07-2002, 15:36
Nicht schlecht, Die Satzstellung klingt in meinen (Lyrik-Banausen-)Ohren etwas befremdlich ("Wird sie machen des Lebens jüngste Tat").

ONeil
31-07-2002, 16:13
Nicht schelcht aber der Stab und Tat reimat sich für mich nicht......;)

Psycho Joker
31-07-2002, 17:03
Ein Gedicht muss sich nicht reimen. ;) :rolleyes: